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Zunehmend Hacker-Angriffe auf Kommunen: Schutz gefordert

Von dpa
09.02.2022Lesedauer: 2 Min.
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Die beleuchtete Tastatur eines Laptops spiegelt sich im Bildschirm. (Quelle: Silas Stein/dpa/Illustration/dpa-bilder)
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Kommunen in Deutschland werden immer häufiger Opfer von Cyber-Attacken und müssen sich nach Einschätzung von Experten besser schützen. Schon im Jahr 2020 sei festgestellt worden, dass öffentliche Einrichtungen in stärkerem Maße Opfer von Angriffen mit sogenannter Ransomware werden, sagte Carsten Meywirth vom Bundeskriminalamt am Mittwoch in einer Online-Pressekonferenz.

Das habe auch mit der gewachsenen Digitalisierung im Zuge der Corona-Pandemie und der verstärkten Arbeit aus dem Homeoffice zu tun. Meywirths Prognose: Das Problem werde nach dem Ende der Pandemie nicht verschwinden, sondern eher "das neue Normal" werden. Es bestünden erhebliche Risiken für die Bürger, wenn Cyber-Kriminelle Daten abgriffen oder den Zugriff darauf blockierten.

Meywirth nannte zahlreiche Beispiele für Cyber-Angriffe auf Kommunen, darunter auf Städte wie Potsdam, Geisenheim, Witten, Sassnitz oder die Kreisverwaltung Wesel. Auch die Stadtreinigung Leipzig und die Stadtwerke Pirna seien schon attackiert worden.

Am bekanntesten wurde der Angriff auf den Landkreis Anhalt-Bitterfeld (Sachsen-Anhalt) im Sommer 2021. Dort wurde daraufhin der Katastrophenfall ausgerufen. Aber schon 2016 war nach Worten von Haya Shulman vom Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie die bayerische Kleinstadt Dettelbach betroffen. Die Kommune habe damals 1,3 Bitcoin - was seinerzeit etwa 500 Euro entsprochen habe - Lösegeld gezahlt. Im Oktober 2021 wurde der kommunale IT-Dienstleister SIS in Schwerin attackiert, was die Verwaltungen der Landeshauptstadt, des Landkreises Ludwigslust-Parchim sowie mehrerer Kleinstädte in der Region für einige Zeit IT-mäßig lähmte.

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Christian Stuffrein vom Deutschen Landkreistag sprach sich für einheitliche IT-Sicherheitsvorgaben für die Kommunen aus. Hauptamtliche IT-Sicherheitsverantwortliche seien nötig, sagte er weiter. Das koste Geld. Die Bundesländer sollten dabei stärker Verantwortung übernehmen.

Uwe Störmer von Dataport, einer Anstalt öffentlichen Rechts und IT-Dienstleister für Kommunen in Norddeutschland, meinte, die öffentlichen Stellen müssten mehr in ihre IT-Sicherheit investieren. Eine Kostenschätzung könne er nicht treffen. Er sagte nur so viel: Dataport investiere zehn Prozent seines Umsatzes in die Sicherheit.

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