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Reisebranche erwartet starke Nachfrage und höhere Preise

Von dpa
19.05.2022Lesedauer: 2 Min.
Sommerurlaub
Ein Mann liegt am Strand in einem Liegestuhl. (Quelle: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild/dpa-bilder)
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Die Tourismusbranche in Niedersachsen erwartet einen starken Sommer, dĂŒrfte aber angesichts steigender Kosten fĂŒr Energie, Lebensmittel und Rohstoffe die Preise erhöhen. Die Corona-Pandemie habe die Branche "stark in Mitleidenschaft gezogen" und die Auswirkungen des russischen Angriffskrieges in der Ukraine trĂ€fen die Betriebe erneut - wĂ€hrend die Pandemie als Belastung bleibe, sagte die HauptgeschĂ€ftsfĂŒhrerin der IHK Niedersachsen (IHKN), Birgit Stehl, der Deutschen Presse-Agentur. Die Erwartungen seien hoch, die Risiken aber auch.

FĂŒr 89,1 Prozent der Tourismusbetriebe seien die gestiegenen Kosten der entscheidende DĂ€mpfer und das grĂ¶ĂŸte Risiko - noch vor dem FachkrĂ€ftemangel, der lange das grĂ¶ĂŸte Problem der Branche war, sagte die Tourismussprecherin der IHK Niedersachsen, Kerstin Kontny. "Das ist etwas, das wir so noch nie hatten." Immerhin 82,7 Prozent der Unternehmen wollten die Preise erhöhen. Das ist das Ergebnis der jĂŒngsten Umfrage unter gut 580 Betrieben im Land, die zwischen dem 6. April und dem 6. Mai gefĂŒhrt wurde. "Wir sehen deutlich, dass die Kosten steigen", sagte sie.

Stehl ergĂ€nzte, auch die Inflation und auch die Zinsen stiegen - "das ist besorgniserregend". Daher sei es notwendig, die Preise zu erhöhen, und die Akzeptanz der Verbraucher sei da, schließlich betrĂ€fen die wachsenden Kosten nicht nur eine Branche, sondern jeden einzelnen.

Gleichzeitig sei die "Reiselust der Deutschen weiter vorhanden", betonte Kontny. Sobald Fernreisen wieder sicher möglich seien, dĂŒrfte ein Teil der Urlauber diese nachholen wollen - sie hoffe aber darauf, dass dafĂŒr der Zweit- oder Dritturlaub im eigenen Land verbracht werde. Denn in der Corona-Zeit hĂ€tten "viele Deutschland und Niedersachsen ein bisschen liebgewonnen und das eigene Land schĂ€tzen gelernt".

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Laut dem aktuellen Stimmungsbild von Anfang April bis Anfang Mai sah es im niedersĂ€chsischen Tourismus hoffnungsvoll aus. Der Saisonumfrage zufolge gehen die meisten Betriebe von einer gĂŒnstigeren oder zumindest gleichbleibenden GeschĂ€ftslage aus: Immerhin 50 Prozent der ReisebĂŒros und -veranstalter erwarten demnach eine gĂŒnstigere Entwicklung, im Gastgewerbe sind es 45,9 Prozent, unter den Beherbergungsbetrieben 45,4 Prozent und in der Gastronomie 46,9 Prozent. Ihre bisherige Lage schĂ€tzen sie deutlich schlechter ein - nur 7,7 Prozent der Reiseveranstalter beurteilte sie als gut, im Gastgewerbe waren es 18,4 Prozent, bei den Beherbergungsbetrieben 19,0 Prozent und in der Gastronomie 15,3 Prozent.

Auch der Personalmangel treibt die Branche weiter um - 73,1 Prozent der befragten Unternehmen sahen dies als grĂ¶ĂŸtes Problem. Die Coronakrise habe den ohnehin starken FachkrĂ€fte noch einmal verschĂ€rft, weil Personal in andere Branchen abwanderte, warnte Stehl. Insgesamt 43,6 Prozent der Betriebe hĂ€tten gemeldet, dass Personal in der Pandemie abgewandert sei, 63,8 Prozent hĂ€tten Stellen lĂ€ngerfristig nicht besetzen können, sagte Kontny. Die Folge: Viele Betriebe gingen von Mehrarbeit fĂŒr ihr Personal aus (67,3 Prozent) oder befĂŒrchteten, ihr Angebot einschrĂ€nken zu mĂŒssen (63,2 Prozent).

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