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Neue Chefs für Deponie Ihlenberg sollen Schließung umsetzen

Schwerin  

Neue Chefs für Deponie Ihlenberg sollen Schließung umsetzen

09.12.2019, 15:20 Uhr | dpa

Neue Chefs für Deponie Ihlenberg sollen Schließung umsetzen. Jürgen Buchwalt spricht auf einer Pressekonferenz

Agrarstaatssekretär Jürgen Buchwald spricht auf einer Pressekonferenz. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Auf der Deponie Ihlenberg bei Lübeck, einer der größten Sondermülldeponien Europas, dreht sich das Personalkarussell weiter. Nachdem am Montag der Staatssekretär im Schweriner Umweltministerium, Jürgen Buchwald, zum neuen Aufsichtsratschef der Ihlenberger Abfallentsorgungsgesellschaft (IAG) gewählt wurde, soll nun die Geschäftsführung ausgewechselt werden.

Die Verträge der beiden Geschäftsführer werden nach dem Auslaufen am 30. Juni 2020 nicht verlängert, wie Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) in Schwerin ankündigte. Die Geschäftsführung soll ausgeschrieben werden. Ob es künftig einen oder zwei Geschäftsführer gebe, sei noch offen und von der Kompetenz der Bewerber abhängig. Bisher gibt es einen Geschäftsführer für das Technische und einen für das Kaufmännische.

Von neuem Personal an der Spitze erhofft sich die Landesregierung als Eigentümerin der IAG eine konsequente Umsetzung ihres Schließungsbeschlusses vom 1. Oktober, der ein Ende der Deponie 2035 vorsieht. Schon vom kommenden Jahr an sollen 25 Prozent weniger gefährliche Abfälle auf der Deponie bei Schönberg (Landkreis Nordwestmecklenburg) angenommen werden als bisher. Schönberg liegt vor den Toren Lübecks.

Nach Backhaus' Worten werden Mülllieferungen bereits seit Oktober schärfer kontrolliert, um keine unklaren Abfälle auf die Deponie zu bekommen. Daraufhin seien einige Lieferanten weggeblieben. Aus dem Ausland komme derzeit gar kein Müll an. Ob es mit der neuen Politik, wie von einigen befürchtet, zu Umsatzverlusten kommt, sei offen. Ein knapperes Deponie-Angebot könne höhere Preise zur Folge haben.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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