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Lauterbach lobt Kneipenschließungen am 11.11.

Von t-online, cco

Aktualisiert am 04.11.2021Lesedauer: 2 Min.
Karl Lauterbach bei einer Veranstaltung der Medizinischen Fakultät der Uni Köln (Symbolbild): Kneipen-Karneval trotz Sicherheitsmaßnahmen "ein großes Risiko".
Karl Lauterbach bei einer Veranstaltung der Medizinischen Fakultät der Uni Köln (Symbolbild): Kneipen-Karneval trotz Sicherheitsmaßnahmen "ein großes Risiko". (Quelle: Future Image/imago-images-bilder)
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Wegen steigender Inzidenzen haben die ersten Kölner Gaststätten dem Kneipen-Karneval am 11.11. eine Absage erteilt. Nun meldete sich auch SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach zu Wort.

Statt Party und 2G wird es am 11.11. in der Kölner Traditionsgaststätte Wirtz eher beschaulich zugehen. "Wir haben uns eben dazu entschieden, keinen Kneipenkarneval zum 11.11. im Wirtz zu feiern", teilte Wirt Alex Haag am Montag auf der Facebookseite der Gaststätte mit. Aufgrund steigender Inzidenzen könne man nicht für die hundertprozentige Sicherheit von Personal und Gästen sorgen. "Wir werden an diesem Tag wie gewohnt um 17:30 Uhr zum normalen Geschäft die Pforten öffnen."

Im Netz fiel die Resonanzgrößtenteils positiv aus. Seitdem sind andere Kölner Kneipen nachgezogen. Auch SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach begrüßte im Gespräch mit dem "Express" Haags Entscheidung: "Wenn ein Wirt seine eigenen Gäste und Karnevalsfreunde schützen will und absagt, dann ist das natürlich etwas, was ich richtig finde." Gerade Partys in geschlossenen Räumen seien trotz Sicherheitsmaßnahmen nach wie vor "ein großes Risiko".

Karl Lauterbach: "Lieber mit Schnaps durch die Straßen ziehen"

Ganz auf Karneval verzichten müssten die Kölner, so Lauterbach, jedoch nicht. "Mein Appell ist definitiv 2G, wo auch immer es möglich ist." 2G-Plus – also geimpft, genesen und zusätzlich getestet – sei "die Kür". Im Zweifelsfall solle der Jecke jedoch lieber kein Risiko eingehen. "Dann lieber draußen mit Schnaps durch die Straßen ziehen."

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Zur Frage, ob der Kölner Karneval abermals zum Superspreader-Event mutieren könne, wagt Lauterbach keine klare Prognose. Auch der Bonner Virologe Hendrik Streeck äußerte sich im "Kölner Treff" des WDR zurückhaltend: "Das ist eine politische Entscheidung", so Streeck. Große Menschenansammlungen seien immer kritisch, ob und inwieweit der Karneval unter Normalbedingungen stattfinden könne, hänge "wahrscheinlich sehr davon ab, wie dann die Zahlen auf den Intensivstationen aussehen."

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