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Rosenmontagszug in K├Âln ist abgesagt

Von afp, t-online
24.02.2022Lesedauer: 1 Min.
Auch in diesem Jahr ist er abgesagt: Der Rosenmontagszug in K├Âln. Angesichts des Kriegs in der Ukraine hat das Festkomitee K├Âlner Karneval diese Entscheidung am Donnerstagmittag getroffen.
Auch in diesem Jahr ist er abgesagt: Der Rosenmontagszug in K├Âln. Angesichts des Kriegs in der Ukraine hat das Festkomitee K├Âlner Karneval diese Entscheidung am Donnerstagmittag getroffen. (Quelle: Federico Gambarini/dpa-bilder)
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Das Festkomitee des K├Âlner Karneval hat das geplante Rosenmontagsfest wegen der Eskalation in der Ukraine abgesagt. Stattdessen solle es eine Friedensdemonstration in der Innenstadt geben.

Das sagte ein Sprecher des Festkomitees am Donnerstag. Wegen der Corona-Pandemie hatten die Karnevalisten anstelle des traditionellen Rosenmontagszugs im K├Âlner Rhein-Energie-Stadion ein station├Ąres Fest feiern wollen.

Das Festkomitee erkl├Ąrte, der Stra├čen- und Kneipenkarneval zu Weiberfastnacht sei kurzfristig nicht mehr abzusagen gewesen. Anders sei es mit dem Rosenmontagsfest. Die Persiflagewagen, die eigentlich einige hundert Meter durch das Rhein-Energie-Stadion rollen sollten, sollen nun auf verschiedenen K├Âlner Pl├Ątzen in Form einer Ausstellung gezeigt werden. Im Mittelpunkt sollen die Wagen stehen, die auf die Situation in Osteuropa hinweisen.

K├Âln: Festkomiteepr├Ąsident will "deutliches Signal setzen"

Festkomiteepr├Ąsident Christoph Kuckelkorn erkl├Ąrte, es gelte jetzt Flagge f├╝r ein friedliches Miteinander zu zeigen. "Die Persiflagen sind das Ausdrucksmittel der Karnevalisten, um auf Missst├Ąnde hinzuweisen." Die K├Âlner wollten damit auch nach drau├čen ein deutliches Signal setzen und zeigen, dass sie nicht nur feiern k├Ânnen, sondern auch solidarisch mit Menschen in Not seien.

K├Âlns Oberb├╝rgermeisterin Henriette Reker (parteilos) sagte zur Absage: "Ich finde es gut, dass das Festkomitee das Rosenmontagsfest abgesagt hat." Solche organisierten Veranstaltungen passten nicht in die Zeit. "Uns ist heute allen nicht nach Karneval feiern zumute."

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