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Bade-Drama bei München: Zwei Männer ertrinken in Weiher


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Zwei Männer ertrinken in Weiher

Von t-online, mtt

12.06.2022Lesedauer: 2 Min.
Rettungskräfte am See (Symbolbild): In Bayern konnten Ärzte nichts mehr für die beiden Männer tun.
Rettungskräfte am See (Symbolbild): In Bayern konnten Ärzte nichts mehr für die beiden Männer tun. (Quelle: Political-Moments/imago images)
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Mehrere Menschen feierten bei München an einem Weiher eine Party. Plötzlich versank ein Mann, der kurz zuvor baden gegangen war. Ein anderer wollte ihn retten – und ging auch unter.

Bei einem Bade-Drama in der Nähe von München sind zwei Männer ums Leben gekommen. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, ereignete sich das Unglück am Samstagabend im Landkreis Freising.

Die beiden Männer hatten demnach an einer privaten Feier an einem Weiher in Kirchdorf an der Amper teilgenommen. Gegen 20.15 Uhr sei ein 38-Jähriger baden gegangen und kurz darauf von der Wasseroberfläche verschwunden und nicht mehr aufgetaucht.

47-jähriger Helfer wurde am Grund des Weihers gefunden

Die Anwesenden starteten umgehend Rettungsversuche. Während dieser ging auch noch ein 47-Jähriger im Weiher unter.

Die Ersthelfer vor Ort konnten nur den 38-Jährigen aus dem Wasser holen und reanimieren. Der 47-Jährige wurde erst von alarmierten Rettungskräften geborgen und ans Ufer gebracht. Er war bis auf den Grund des Weihers abgesunken.

Kripo Erding ermittelt

Beide Männer wurden mit Rettungshubschraubern in Kliniken geflogen. Doch die Ärzte kämpften vergebens um ihr Leben: Beide starben noch in der Nacht.

Die Kriminalpolizei Erding hat noch in der Nacht die Ermittlungen zur Klärung des genaueren Unfallhergangs übernommen. Bis jetzt ist völlig offen, weshalb die beiden Männer versanken. Laut der Nachrichtenagentur dpa kann derzeit nicht ausgeschlossen werden, dass sie nicht schwimmen konnten oder betrunken waren.

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Jedes Jahr Hunderte Badetote

Laut der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) sterben jedes Jahr mehrere Hundert Menschen bei Badeunfällen. 2021 waren es mindestens 299. Das war die niedrigste Zahl seit Beginn einer systematischen Statistik im Jahr 2000 und könnte etwas mit dem eher kühlen und nassen Sommer des vergangenen Jahres zu tun gehabt haben.

An Seen, Teichen und Flüssen ist das Risiko am größten – dort starben auch 2021 die meisten Menschen, insgesamt mindestens 226. An den Binnengewässern werden nur vergleichsweise wenige Badestellen von Rettungsschwimmern bewacht. An den bewachten Badestellen und in Schwimmbädern ist es sicherer. Die DLRG empfiehlt, nur an bewachten Badestellen schwimmen zu gehen.

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Verwendete Quellen
  • Polizeipräsidium Oberbayern Nord: "Badeunfall fordert zwei Todesopfer"
  • Mit Informationen der Nachrichtenagentur dpa
  • Mit Material der Nachrichtenagentur AFP
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