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Bundeskanzler Olaf Scholz beim Urlaub im Allgäu belästigt


Olaf Scholz beim Urlaub in Bayern belästigt

Von Christof Paulus

Aktualisiert am 22.07.2022Lesedauer: 2 Min.
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Bundeskanzler Olaf Scholz zu Besuch in Bayern, hier beim G7-Gipfel in Elmau vor einem Monat (Archivbild): Nun ist er wieder im Freistaat, macht Urlaub im Ostallgäu.
Bundeskanzler Olaf Scholz zu Besuch in Bayern, hier beim G7-Gipfel in Elmau vor einem Monat (Archivbild): Nun ist er wieder im Freistaat, macht Urlaub im Ostallgäu. (Quelle: Björn Trotzki/imago-bilder)
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Bundeskanzler Olaf Scholz macht gerade Urlaub im Allgäu. Einem Reporter ist das egal: Er hält Scholz einfach das Mikro vor die Nase – und kassiert einen Spruch.

Das Sportheim Böck ist nicht das Bundespresseamt. Olaf Scholz ist das bewusst – einem Reporter der "Bild" offenbar weniger. Er interviewte Scholz am Mittwoch in seiner Freizeit. Und die Frage ist jetzt: Macht man das?

Der Bundeskanzler ist derzeit im Urlaub, hat sich in Nesselwang im Ostallgäu einquartiert, rund 20 Minuten vom Schloss Neuschwanstein entfernt. Und dort macht er, was viele Urlauber in der Region machen: Er wandert, lief am Mittwoch etwa in Richtung Alpspitz, wo mit Kappeler Alpe, Hundeleskopfhütte oder eben dem Sportheim Böck gleich mehrere schöne Berghütten stehen. Und sich am Mittwoch dazwischen ein Reporter versteckte.

Kanzler-Urlaub in Bayern: Interview bei Bergwanderung

Der hielt Scholz auf seiner Wanderung ein Mikrofon entgegen: Ob der Allgäu-Urlaub ihm gefalle, wollte er von Scholz wissen. Wie die Wanderung war. Und was er noch vor habe. Scholz knappe Antworten: Gut gefalle es ihm, gut sei die Wanderung gewesen, und er wolle noch ein wenig mehr wandern – "und zwar am besten alleine". So kühl kann wohl nur ein Hanseate abblitzen lassen.

Alleine ging Scholz dann auch weiter, ohne dass der Reporter darauf Rücksicht nehmen wollte. "Ist die Krise mit im Gepäck oder kann man auch abschalten?", wollte er noch wissen. "Man kann auch abschalten", antwortete Scholz, und zog endgültig davon.

Olaf Scholz auch im Urlaub im Allgäu Person des öffentlichen Lebens

Verkauft wurde das Gespräch im Übrigen als exklusive "Breaking-News". Praktischerweise lieferte der Reporter in einer anschließenden Live-Schalte die Begründung für das Gespräch gleich mit: Urlaub habe der Kanzler ohnehin nicht, das sei leicht zu erkennen. "Tapetenwechsel" sei der bessere Begriff, ausspannen und wegfahren dürfe der Kanzler – aber Urlaubsanspruch gibt es für einen Kanzler nicht.

Tatsächlich: Ganz abschalten könne ein Kanzler im Urlaub sicher nicht, sagt Frank Überall, der Vorsitzende des Deutschen Journalistenverbandes, im Gespräch mit t-online. Da er eine Person des öffentlichen Lebens ist, sei es auch in Ordnung, den Kanzler selbst im Urlaub kurz anzusprechen – so lange man ihn dann nicht bedränge.

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Verwendete Quellen
  • bild.de: Interview und Video-Beitrag vom 20. Juli
  • Gespräch mit Frank Überall
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Von Alexander Spöri
Von Reinhard Franke
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