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München: "Oben ohne" für alle im Schwimmbad soll kommen


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In erster Großstadt: "Oben ohne" für alle dürfte Realität werden

Von t-online, pb

Aktualisiert am 11.08.2022Lesedauer: 2 Min.
Frau in Schwimmbecken (Symbolfoto): Künftig dürfte in allen Münchner Bädern "Oben ohne" erlaubt werden.
Frau in Schwimmbecken (Symbolfoto): Künftig dürfte in allen Münchner Bädern "Oben ohne" erlaubt werden. (Quelle: IMAGO)
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Ein Antrag im Stadtrat will erreichen, dass sich in den Bädern Münchens bald auch Frauen "Oben ohne" zeigen dürfen. Die Chancen stehen gut.

In München deutet sich eine Bäder-Revolution an: Ein Antrag von SPD und Grünen im Stadtrat sieht vor, dass künftig jeder Gast in den Schwimmbädern der Stadt mit freiem Oberkörper schwimmen, plantschen und sich sonnen darf.

In dem Antrag, der am Mittwoch im Ratsinformationssystem der Stadt veröffentlicht wurde, heißt es, dass die Stadtwerke München, der Bäderbetreiber der städtischen Schwimmbäder, die Nutzungsbedingungen "auf Gleichstellungsaspekte" überprüfen sollen.

München: Badeordnung soll angepasst werden

Das Ziel: Ein entsprechender Absatz der Regelungen, der besagt, dass in den Bädern Badekleidungpflicht existiert, solle von den Stadtwerken um den Zusatz ergänzt werden, dass dabei "die primären Geschlechtsorgane" bedeckt werden sollen. Diese Ergänzung würde München dann zur ersten deutschen Großstadt machen, in der sich auch Frauen oberkörperfrei zeigen dürfen.

Es gilt als wahrscheinlich, dass der Antrag beschlossen wird. SPD und Grüne haben gemeinsam mit Volt und der Rosa Liste die Mehrheit im Stadtrat, sie bilden auch dort eine Koalition.

Göttingen löst "Oben Ohne"-Debatte aus

In Göttingen dürfen bereits seit dem 1. Mai alle Badegäste ohne Oberkörperbekleidung ins Schwimmbad – jedoch nur an bestimmten Tagen. Ein Stadtsprecher hatte der Nachrichtenagentur dpa erklärt, dass dies samstags und sonntags erlaubt sei. Zunächst sei eine Testphase bis zum 31. August vorgesehen.

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Nach der Ankündigung in Göttingen gab es zu Beginn des Sommers eine Debatte, ob man nicht in allen Schwimmbädern in Deutschland "Oben ohne" für alle erlauben solle. Eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur hatte dabei ergeben, dass mehr als ein Drittel der Erwachsenen in Deutschland den Ansatz gut findet, Frauen das Oberteiltragen nicht unbedingt vorzuschreiben.

Männer finden "Oben ohne" besser als Frauen

37 Prozent finden es demnach positiv, wenn etwa im Freibad der klare Dresscode – Frauen müssen Bikini oder Badeanzug tragen, nur Höschen reicht nicht – aufgehoben wird. Im Osten sind es mehr als im Westen (44 gegen 35 Prozent). Jedoch finden bundesweit 28 Prozent das Oben-ohne-Baden von Frauen "nicht gut" (Ost: 23; West: 35). Der Rest ist unentschieden ("teils/teils") oder machte keine Angabe.

In erster Linie finden Männer die möglicherweise häufigere Aussicht auf entblößte Busen gut – willkommen im heterosexuellen Geschlechterklischee. Auf die Frage "Erste Bäder erlauben nackte weibliche Oberkörper zu bestimmten Zeiten – wie finden Sie das?" antworteten 46 Prozent der männlichen Befragten mit "sehr gut" oder "eher gut", bei den Frauen waren es dagegen nur 28 Prozent.

Schaut man in die Altersgruppen, so ist bei den männlichen Befragten die Zustimmung überdurchschnittlich hoch bei den 25- bis 34-Jährigen, den 45- bis 54-Jährigen und den Männern, die älter als 55 sind. Auffällig: Junge Männer (18 bis 24) antworteten weit unter dem Durchschnitt zu 32 Prozent positiv, während gleichaltrige Frauen recht positiv eingestellt sind (41 Prozent).

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Verwendete Quellen
  • risi.muenchen.de (PDF): StR-Antrag 20-26 / A 03010
  • Mit Informationen der Nachrichtenagentur dpa
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Von Christof Paulus
DeutschlandSPD

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