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Adele-Konzerte in München: Hotelpreise steigen – Genug Platz für die Fans?


Preise steigen an
Adele-Konzerte: Hotels wittern das große Geschäft


27.02.2024Lesedauer: 2 Min.
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Adele: Mehrere Auftritte fallen krankheitsbedingt aus.Vergrößern des Bildes
Adele: In München gibt sie europaweit ihre einzigen Konzerte. (Quelle: Gareth Cattermole / Getty Images)

Die Adele-Konzerte im August locken Hundertausende Besucher in die Stadt. Können Hotels den Ansturm stemmen? Die Zimmerpreise werden jedenfalls steigen.

Im August wird München der Zulaufort für Hunderttausende Adele-Fans sein: Insgesamt zehn Konzerte gibt die 35-Jährige über den Monat verteilt in der Stadt. Dabei handelt es sich nicht nur um ihre einzigen Shows in Deutschland, sondern auch in ganz Europa.

Die Veranstalter rechnen mit insgesamt 80.000 Besuchern – pro Konzert. Fast 50.000 davon werden laut dem städtischen Referat für Arbeit und Wirtschaft in den insgesamt rund 97.500 Hotelzimmern in München übernachten. Für die Hotelbranche ein Jackpot – doch kann sie den Ansturm in Zeiten des Fachkräftemangels überhaupt stemmen?

Die Antwort lautet: Ja. Zumindest, wenn es nach Thomas Geppert geht, dem Geschäftsführer des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands (Dehoga) in Bayern. Grund sei das Timing der Konzerte: "Der August ist ein klassischer Ferienmonat", sagt Geppert. "Die Infrastruktur ist da selten ausgelastet."

Mit Blick auf Wiesn: "Schon ganz andere Menschen weggeschafft"

Die Hotellerie hat harte Jahre hinter sich. Während der Pandemie kamen kaum Besucher nach München, hinzu kommt der zunehmende Fachkräftemangel, der auch vor der Hotelbranche nicht Halt macht. Für Geppert stellt dieser jedoch kein Problem bei der Unterbringung der Hunderttausenden Konzertgäste dar.

Das zeige ihm ein Vergleich mit dem Oktoberfest: Während der drei Wochen Wiesn habe man insgesamt 7,2 Millionen Besucher empfangen, sagt Geppert. "Da hat man schon ganz andere Mengen weggeschafft." Mit Blick auf die Adele-Konzerte ist er sich sicher: "Das kriegt die Münchner Hotellerie locker hin." Es müsse sich kein Gast Sorgen machen, keinen Übernachtungsplatz zu finden.

250 statt 150 Euro für ein Hotelzimmer an Konzerttagen

Das gilt zumindest für diejenigen, die Geld haben. Denn die Hotelzimmerpreise werden steigen. "Wir rechnen mit vollen Hotels, deshalb steigen auch die Preise", sagt der Geschäftsführer. Er habe probeweise schon einen Blick in die Hotelportale geworfen: An Augusttagen ohne Adele-Konzert koste ein Hotelzimmer zwischen 120 und 150 Euro, an Konzerttagen hingegen bis zu 250 Euro.


Quotation Mark

Wir rechnen mit vollen Hotels, deshalb steigen auch die Preise.


THOMAS GEPPERT, Geschäftsführer der Dehoga Bayern


Die höheren Preise sind laut Geppert eine normale Konsequenz des Wechselspiels von Angebot und Nachfrage. Hotels müssten mit den touristenreichen Monaten außerdem ihre Flauten im Winter ausgleichen: "Im Januar machen Hotels oft Minusgeschäfte, da kriegen sie nicht einmal ihre Pachtkosten rein."

Dehoga-Geschäftsführer Geppert fordert flexible Arbeitszeit

Eine Möglichkeit, das Hotelpersonal zu entlasten – gerade in arbeitsintensiven Zeiten wie dem Konzertsommer –, könnte laut Geppert die Einführung einer flexiblen Arbeitszeit sein. "Hotels und Gaststätten machen keine Fließbandarbeit", sagt der Dehoga-Geschäftsführer, "wir können nicht einfach an- und abschalten". Er fordere keine Mehrarbeit, sondern schlicht eine flexiblere Verteilung. "An Tagen, an denen man es braucht, könnte man so mehr arbeiten, an anderen dafür weniger."

Verwendete Quellen
  • Eigene Recherche
  • Telefonat mit dem Geschäftsführer der Dehoga Bayern Thomas Geppert
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