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Millionenbetrug in München: Seniorin fällt auf falsche Polizisten rein

Schaden in Millionenhöhe  

Seniorin verkauft für Betrüger ihr Haus

09.07.2020, 08:26 Uhr | dpa

Millionenbetrug in München: Seniorin fällt auf falsche Polizisten rein . Das Wort "Polizei" leuchtet auf einem Telefon auf (Symboldbild): In München hat eine Frau ihr Millionen teures Haus durch Betrüger verloren. (Quelle: imago images/7aktuell)

Das Wort "Polizei" leuchtet auf einem Telefon auf (Symboldbild): In München hat eine Frau ihr Millionen teures Haus durch Betrüger verloren. (Quelle: 7aktuell/imago images)

Durch diesen Betrug ist eine Frau aus München um ihr Vermögen gebracht worden. Falsche Polizisten überredeten die Dame mit einer Masche, ihr fast drei Millionen Euro teures Haus zu verkaufen.

Diese Entscheidung wird sie wohl schwer bereuen: Eine Münchnerin ist um ihr fast drei Millionen Euro teures Haus gebracht worden, weil sie auf Betrüger hereingefallen ist. Ein mutmaßliches Mitglied der Bande steht seit Mittwoch deswegen vor Gericht. Das 70 Jahre alte Opfer soll im Auftrag der Bande ihr Haus für 2,9 Millionen Euro verkauft haben und in ein Hotel gezogen sein.

Von dem Geld kaufte sie dann Diamanten für rund 2,5 Millionen Euro und eine Schweizer Uhr für 175.000 Euro, die sie den Betrügern überließ. Vorher sollen die falschen Beamten so bereits Schmuck und Uhren im Wert von 305.000 Euro von ihr erbeutet haben.

Frau fällt auf krude Masche herein

Um sie dazu zu bekommen, sollen die Betrüger ihr erzählt haben, dass ein Polizeibeamter des Polizeipräsidiums München von der rumänischen Mafia gefangen gehalten und bedroht werde und man ihr Geld brauche, um ihn freizukaufen.

Dem nun angeklagten 31-Jährigen wirft die Staatsanwaltschaft München I vor, die Beute entgegen genommen und an Hintermänner weitergereicht zu haben. Er ist wegen gewerbs- und bandenmäßigen Betrugs sowie Amtsanmaßung angeklagt. Das Landgericht München I hat zwei Verhandlungstage für den Prozess angesetzt, das Urteil könnte demnach am 21. Juli fallen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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