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München: Letzter Europäischer Wolf im Tierpark Hellabrunn gestorben

"Stattliches Alter"  

Letzter Europäischer Wolf des Zoos gestorben

11.02.2021, 11:57 Uhr | dpa

München: Letzter Europäischer Wolf im Tierpark Hellabrunn gestorben. Europaeischer Grauwolf (Symbild): Der Wolf ist 15 Jahre alt geworden. (Quelle: imago images/Martin Wagner)

Europaeischer Grauwolf (Symbild): Der Wolf ist 15 Jahre alt geworden. (Quelle: Martin Wagner/imago images)

Mit 15 Jahren ist der letzte Europäische Wolf im Tierpark in München eingeschläfert worden. Der Zoo hat aber gleichzeitig auch eine gute Nachricht für Wolf-Liebhaber parat.

Der letzte Europäische Wolf im Münchner Tierpark Hellabrunn ist tot. Wolf Asslan wurde im Alter von über 15 Jahren nach kurzer Krankheit eingeschläfert, wie der Tierpark am Donnerstag mitteilte. Zugleich kündigte der Tierpark an, dass zum Ende des Jahres neue Wölfe aufgenommen werden. Zunächst werde aber das Wolfsgehege modernisiert.

Wolf Asslan sei bereits Mitte Januar im "stattlichen Alter" von 15 Jahren gestorben. Zuvor sei er über mehrere Wochen schwächer und lustloser geworden und habe kaum gefressen. Eine tierärztliche Behandlung habe nicht angeschlagen. Deshalb sei entschieden worden, das Tier von seinen Beschwerden zu erlösen. Wie alle Tiere, die in Hellabrunn sterben, sollte Asslan pathologisch untersucht werden. Somit sollte festgestellt werden, woran er erkrankt war. Der Tierpark geht derweil von einem "schwachen Allgemeinzustand" durch sein Alter aus.

Asslan sei 2006 aus dem Tierpark Berlin nach Hellabrunn gekommen, hieß es. Er habe über zehn Jahre mit zwei weiteren Europäischen Wölfen in München gewohnt. Seit seine Geschwister 2018 verstarben, sei er auf der Anlage alleine gewesen.

Tierpark-Direktor Rasem Baban begrüßte derweil den Einzug neuer Wölfe zum Ende des Jahres. "Der Wolf ist eine beliebte und gleichzeitig sehr faszinierende Tierart und seit Jahrhunderten ein Begleiter des Menschen: nicht nur als Mythos und in unzähligen Märchen, sondern auch als Waldbewohner."

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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