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Corona in München: Kontaktdatenerfassung entfällt in vielen Bereichen


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Kontaktdatenerfassung entfällt in vielen Bereichen

Von dpa
Aktualisiert am 15.10.2021Lesedauer: 1 Min.
Ein Ordner mit der Aufschrift "Kontaktdaten Coronaverordnung" in einer Gaststätte: Bisher mussten bei jedem Besuch digital oder analog die Kontaktdaten abgegeben werden.
Ein Ordner mit der Aufschrift "Kontaktdaten Coronaverordnung" in einer Gaststätte: Bisher mussten bei jedem Besuch digital oder analog die Kontaktdaten abgegeben werden. (Quelle: Marijan Murat/dpa-bilder)
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Bei Besuchen im Restaurant und im Kino müssen Gäste in München in Zukunft keine Kontaktdaten mehr abgeben. Die Corona-Maßnahmen werden somit gelockert.

In Gastronomie und Kultur und auch in vielen weiteren Bereichen in Bayern entfällt ab sofort die bisherige coronabedingte Pflicht zur Kontaktdatenerfassung.

Von diesem Freitag an müssen Besucherinnen und Besucher in München keine persönlichen Daten mehr angeben, wenn sie essen gehen oder ins Kino wollen. Das Einchecken per App oder das Ausfüllen von Kontaktformularen entfällt damit.

Luca, Kontaktzettel und Co.: In München nur noch bei Risiko-Treffen

Kontaktdaten müssen laut Kabinettsbeschluss vom Dienstag nur noch in Schwerpunktbereichen "mit hohem Risiko von Mehrfachansteckungen (Spreading)" erfasst werden. Dazu zählen demnach alle geschlossenen Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Personen, Clubs, Diskotheken, Bordelle "und vergleichbare Freizeiteinrichtungen" sowie gastronomische Angebote mit Tanzmusik.

Auch bei körpernahen Dienstleistungen und in Gemeinschaftsunterkünften (etwa Schlafsäle in Jugendherbergen oder Berghütten) müssen Kontakte auch weiterhin erfasst werden. In allen anderen Bereichen entfällt die Vorschrift.

Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) hatte nach dem Kabinettsbeschluss am Dienstag betont, man gebe damit nicht grundsätzlich die Ermittlung von Kontaktpersonen auf. Aber eine Erfassung in der bisherigen Breite sei nicht mehr sehr sinnvoll.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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Von Christof Paulus
CoronavirusGastronomie

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