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Erneut ZusammenstĂ¶ĂŸe bei Corona-Protesten in MĂŒnchen

Von dpa-afx
Aktualisiert am 06.01.2022Lesedauer: 2 Min.
Polizisten kontrollieren Passanten in der FußgĂ€ngerzone: Nicht nur in MĂŒnchen protestierten zahlreiche Menschen gegen die Corona-Maßnahmen.
Polizisten kontrollieren Passanten in der FußgĂ€ngerzone: Nicht nur in MĂŒnchen protestierten zahlreiche Menschen gegen die Corona-Maßnahmen. (Quelle: Sven Hoppe/dpa-bilder)
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Wieder ist es bei Corona-Demonstrationen in MĂŒnchen zu ZusammenstĂ¶ĂŸen mit der Polizei gekommen. Teilnehmer ignorierten Absperrungen. Die Proteste waren nicht angemeldet.

In der Innenstadt von MĂŒnchen haben mehrere tausend Menschen am Mittwochabend gegen die staatlichen Corona-Maßnahmen protestiert. Der Polizei zufolge blieb die Lage weitgehend friedlich. Es sei aber auch zu Versuchen gekommen, Absperrungen zu durchbrechen.

Die Beamten setzten dabei Schlagstöcke und Pfefferspray ein. Zwei Polizisten und drei Protestierende wurden demnach verletzt. Rund 1.200 Menschen wurden angezeigt, gegen 35 wurden Strafanzeigen wegen Beleidigung oder Angriffs auf Beamte gestellt.

MĂŒnchen: Polizeikette stoppt Protestzug

Die Polizei war mit rund 1.000 Beamten im Einsatz. Nach Angaben eines Sprechers waren unangemeldet schĂ€tzungsweise etwa 3.000 Menschen in der Innenstadt unterwegs, um gegen die Corona-Maßnahmen zu protestieren. Diese hĂ€tten immer wieder versucht, sich in Gruppen zu formieren. Nach Angaben der Polizei gab es auch angemeldete Versammlungen mit wenigen hunderten Menschen und Gegendemos mit rund 400 Teilnehmern. Diese verliefen demnach störungsfrei.

Polizisten sperren einen U-Bahnhof am Marienplatz ab: Laut den Beamten versuchten die Protestler immer wieder, Absperrungen zu durchbrechen.
Polizisten sperren einen U-Bahnhof am Marienplatz ab: Laut den Beamten versuchten die Protestler immer wieder, Absperrungen zu durchbrechen. (Quelle: Sven Hoppe/dpa-bilder)

Die Polizei sperrte nach Angaben eines Sprechers zwischenzeitlich den Übergang vom Marienplatz zur Kaufingerstraße ab. Mehrere Gruppen von Protestiererenden hĂ€tten gemeinsam vom Marienplatz durch die FußgĂ€ngerzone zum Karlsplatz/Stachus laufen wollen. Das sei mittels einer Kette aus Polizeibeamten verhindert worden. Dem Sprecher zufolge gab es den einen oder anderen Versuch, die Kette zu durchbrechen. Die Polizei habe "unmittelbaren Zwang" anwenden mĂŒssen, also Schieben und DrĂŒcken unter Zuhilfenahme eines Schlagstocks.

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Corona-Proteste auch in anderen bayerischen Kommunen

Die Beamten hĂ€tten per Lautsprecherdurchsagen auf die geltende AllgemeinverfĂŒgung der Stadt MĂŒnchen hingewiesen, nach der nicht angemeldete Demonstrationen im Zusammenhang mit sogenannten Corona-SpaziergĂ€ngen untersagt sind. Die Polizei forderte den Angaben zufolge die Menschen auf, den Ort zu verlassen. Sie nahm die Personalien von denjenigen auf, die dem nicht nachkamen. Diese erwarten Anzeigen wegen Verstoßes gegen die AllgemeinverfĂŒgung.

Nicht nur in der Landeshauptstadt, auch in anderen bayerischen Kommunen hatten Gegner der Corona-Maßnahmen zu sogenannten SpaziergĂ€ngen zum Zeichen des Protests aufgerufen. Viele StĂ€dte haben nicht ortsfeste Kundgebungen verboten und den Teilnehmern von nicht angemeldeten Demonstrationen Bußgelder angedroht.

Hunderte Demonstrierende in WĂŒrzburg und FĂŒrth

In der Innenstadt von WĂŒrzburg gab es zeitlich parallel angemeldete Versammlungen von Corona-Maßnahmenkritikern und der GrĂŒnen Jugend. Die rund 400 versammelten Corona-Protestler hĂ€tten die BeschrĂ€nkung der Stadt, die Versammlung stationĂ€r zu halten, eingehalten, teilte die Polizei mit. Bei der Gegendemonstration der GrĂŒnen Jugend habe es rund 120 Teilnehmer gegeben. "Mit Blick auf die Zukunft appelliert die Polizei weiterhin an alle Versammlungsteilnehmer, friedlich von ihrem Grundrecht Gebrauch zu machen und Versammlungen bei den Versammlungsbehörden anzuzeigen", hieß es.

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In FĂŒrth kamen laut Polizei rund 1.000 Personen zu einer angemeldeten Versammlung unter dem Motto "Gesundheit in eigener Verantwortung" zusammen. Sicherheitsstörungen hĂ€tten die EinsatzkrĂ€fte nicht registriert. Der angeordnete Mindestabstand zwischen den Teilnehmern sei weitestgehend eingehalten worden, VerstĂ¶ĂŸe seien nicht zur Anzeige gebracht worden.

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Von Christof Paulus
CoronavirusPolizei

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