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München: Neun-Euro-Ticket könnte Chaos auslösen


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Billige Fahrscheine könnten in München zur Zumutung werden

Von t-online, cup

Aktualisiert am 30.03.2022Lesedauer: 2 Min.
Ein voller U-Bahnhof in München (Archivbild): Waren während der Corona-Pandemie viele Züge im Nahverkehr teils leer, könnte das Neun-Euro-Ticket nun einen Ansturm auslösen. Einen zu großen vielleicht?
Ein voller U-Bahnhof in München (Archivbild): Waren während der Corona-Pandemie viele Züge im Nahverkehr teils leer, könnte das Neun-Euro-Ticket nun einen Ansturm auslösen. Einen zu großen vielleicht? (Quelle: Stefan M. Prager/imago-images-bilder)
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Für neun Euro im Monat durch die Stadt fahren: An diesem neuen Beschluss der Bundesregierung wird auch in München mit Hochdruck gearbeitet. Für manche Gäste könnte es noch günstiger werden – aber auch zur Zumutung.

Bevor Fahrgäste, wie vergangene Woche von der Bundesregierung vorgestellt, für neun Euro im Monat Bus und Bahn nutzen können, sind offenbar noch einige offene Fragen zu klären. Das geht aus einer Pressemitteilung des Münchner Verkehrsverbundes hervor. Der MVV befürchtet im Zuge des vergünstigten Tickets offenbar Kündigungen von Kunden, Fahrgastvertreter sogar Chaos in Bus und Bahn.

"Nach aktuellem Stand sind noch umfangreiche Konkretisierungen durch die Bundesregierung erforderlich, um das Angebot einheitlich umzusetzen zu können", heißt es in der Pressemitteilung. MVV-Geschäftsführer Bernd Rosenbusch bitte insbesondere Abo-Kunden deshalb noch um Geduld: "Wir bitten alle Kundinnen und Kunden, ihre Abos nicht zu kündigen, sondern unsere Kommunikation abzuwarten".

Neun-Euro-Ticket in München derzeit in Arbeit

Hintergrund der Bitte ist, dass das Neun-Euro-Ticket deutlich günstiger als eine derzeitige Monatskarte im Abo sein wird. "Aus unserer Sicht ist klar, dass auch Abonnentinnen und Abonnenten vom neuen Angebot profitieren müssen", stellt Rosenbusch daher klar. Wie er nun der "tz" sagte, sei es sogar denkbar, Abonnenten drei Monate lang für null Euro fahren zu lassen, um den administrativen Aufwand zu reduzieren.

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Und das Abo-Problem ist nicht die einzige Frage, die noch zu klären ist. Wie die Fahrgastvereinigung "Aktion Münchner Fahrgäste" bemängelt, sei für Verkehrsbetriebe wie Fahrgäste großer Stress zu erwarten. Das Neun-Euro-Ticket werde einen großen Ansturm auf Bus und Bahn bewirken – bis hin zur Überlastung.

"Dieses Ticket wird bei den Verkehrsunternehmen einen großen Kraftakt erfordern und Vollauslastung in den Bussen und Bahnen bedeuten", sagt Aktionssprecher Stefan Hofmeir. Es seien ein engerer Takt und mehr Züge und Personal nötig, was so schnell nicht beschafft werden könne, kritisiert er.

Volle S-Bahn und U-Bahn in München zu erwarten

"Besser wäre es gewesen, die Subventionssumme auf einen längeren Zeitraum zu verteilen", lautet Hofmeirs Gegenvorschlag. Und auch für den ländlichen Raum könnte das Neun-Euro-Ticket zum Problem werden.

Es gilt nämlich nur für den Nahverkehr – an den sind jedoch im Münchner Umland viele Orte gar nicht angebunden. Auch viele Pendler können das Angebot so gar nicht nutzen. Als "Schnellschuss und Lockangebot" bezeichnete Bayerns Verkehrsminister das Vorhaben deshalb gegenüber dem Bayerischen Rundfunk.

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Verwendete Quellen
  • MVV: Pressemitteilung vom 25. März
  • tz.de: 9-Euro-Ticket für München: MVV arbeitet an Umsetzung
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  • Meike Kreil
Von Meike Kreil
Bundesregierung

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