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Formel 1 in Monza: Geschenkte Pole für Leclerc – Vettel landet auf Platz vier!

Formel 1 in Monza  

Pole für Leclerc – Kommissare untersuchten Quali-Finale

07.09.2019, 18:03 Uhr | dpa

 (Quelle: t-online.de - GoogleEarth)
Grand Prix in Italien: Das ist die wohl schnellste Formel-1-Strecke der Welt im Video

Kurz nach dem Unfalltod des Formel-2-Fahrers Anthoine Hubert in Belgien steht mit dem Großen Preis von Italien eine der berüchtigsten Strecken an. In Monza erreichen die Formel-1-Stars maximale Geschwindigkeiten. (Quelle: t-online.de)

Formel 1 in Italien: Die Strecke in Monza ist die wohl schnellste der Welt. (Quelle: t-online.de)


Lewis Hamilton hat es verpasst, zum siebten Mal die Pole in Monza zu holen. Der Brite landete zwar vor Sebastian Vettel, musste sich in einem kuriosen Finale aber dessen Ferrari-Teamkollegen geschlagen geben. 

Charles Leclerc hat die Pole Position für das Ferrari-Heimrennen in Monza geholt. Sechs Tage nach seinem Premierensieg in der Formel 1 verwies der Monegasse WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton im Mercedes um 39 Tausendstelsekunden auf den zweiten Platz. 



Dritter wurde Valtteri Bottas im zweiten Silberpfeil. Sebastian Vettel muss im zweiten Ferrari den Großen Preis von Italien an diesem Sonntag (15.10 Uhr/Sky und RTL) von der vierten Startposition in Angriff nehmen. Nico Hülkenberg belegte in der Qualifikation, die mit einer kuriosen Runde fast in Steher-Manier endete, im Renault den sechsten Platz.

Kommissare untersuchen das Finale

Nach der K.o.-Ausscheidung teilte die Formel 1 mit, das bizarre Finale der Qualifikation zu untersuchen. Sprachen allerdings keine Strafe aus. In den letzten zwei Minuten waren am Samstag alle zehn verblieben Fahrer auf die Strecke im Königlichen Park von Monza gefahren. Weil Windschatten auf dem Kurs einen erheblichen Vorteil bedeutet, wollte keiner vorneweg fahren.

"Man braucht nicht versuchen, es zu erklären. Es ist schwachsinnig", betonte Sebastian Vettel von Ferrari: "Aber ohne Windschatten die Runde zu starten, ist genauso irrsinnig."

Es führte dazu, dass die Fahrer teilweise bummelten, aber auch gefährlich die Positionen wechselten. Letztlich fuhren praktisch alle zu spät für die eigentlich geplante letzte schnelle Runde über die Start- und Ziellinie. Damit stand Vettels Ferrari-Teamkollege Charles Leclerc als Polesetter fest vor WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton und dessen Mercedes-Teamkollegen Valtteri Bottas.

Verwendete Quellen:
  • Mit Material der Nachrichtenagentur dpa

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