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Robert Glatzel, Christos Tzolis und Haris Tabaković sind Zweitliga-Torjäger


Spektakel am letzten Spieltag
Drei Zweitligaprofis teilen sich Torjägerkanone

Von t-online, dpa, sid, KS

19.05.2024Lesedauer: 4 Min.
Haris Tabaković: Er schoss für die Hertha insgesamt 22 Ligatore in der nun abgelaufenen Saison.Vergrößern des BildesHaris Tabaković: Er schoss für die Hertha insgesamt 22 Ligatore in der nun abgelaufenen Saison. (Quelle: IMAGO/BEAUTIFUL SPORTS/Luciano Lima)
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Lange sah es danach aus, als würde Herthas Haris Tabaković die Torjägerkanone allein erhalten. Am letzten Spieltag zogen aber zwei Verfolger gleich.

Der Hamburger SV, Hertha BSC und Fortuna Düsseldorf stellen die Torschützenkönige der 2. Bundesliga. Dabei führte Berlins Haris Tabaković noch vor Anpfiff des letzten Spieltags der Saison 2023/24 am Sonntag die Liste der Torjäger mit 22 Treffern an. Nach den Partien am Nachmittag aber zogen Robert Glatzel vom HSV und Fortunas Christos Tzolis gleich, die zunächst 19 Treffer auf dem Konto hatten.

Beiden Stürmern gelang der Dreierpack: Glatzel trug mit seinen Toren maßgeblich zum 4:1-Sieg gegen den 1. FC Nürnberg bei. Tzolis rettete sein Team sogar beim knappen 3:2-Sieg gegen den 1. FC Magdeburg.

Pl.SpielerVereinSpieler, VereinSpieleSp.ØQuote11erTore
1
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Robert Glatzel
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HSV
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Robert GlatzelHSV
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320.68222
1
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Haris Tabakovic
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Hertha
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Haris TabakovicHertha
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320.68422
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Christos Tzolis
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Düsseldorf
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Christos TzolisDüsseldorf
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300.73522
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Marcel Hartel
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St. Pauli
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Marcel HartelSt. Pauli
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330.51317
5
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Ragnar Ache
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K´lautern
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Ragnar AcheK´lautern
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260.61016

Fortuna Düsseldorf – 1. FC Magdeburg

Mit der besten Punkteausbeute in der Vereinsgeschichte in der 2. Bundesliga und nunmehr 14 Spielen ohne Niederlage startet Fortuna Düsseldorf selbstbewusst in das erste Relegationsspiel um den Bundesligaaufstieg gegen den VfL Bochum. Zum Abschluss gewannen die Rheinländer am Sonntag dank eines Dreierpacks von Christos Tzolis gegen den 1. FC Magdeburg mit 3:2 (2:1) und beenden die Saison mit 63 Punkten auf Rang drei.

In den beiden Ausscheidungsspielen gegen den Bundesliga-16. am Donnerstag in Bochum und am darauffolgenden Montag in Düsseldorf kann Fortuna den siebten Aufstieg ins deutsche Oberhaus schaffen. Die Gäste hatten sich mit 38 Punkten bereits am vergangenen Wochenende die Teilnahme an einem weiteren Jahr in der 2. Liga gesichert.

Hamburger SV – 1. FC Nürnberg

Der Hamburger SV hat sich auch dank des entfesselt aufspielenden Torjägers Robert Glatzel mit einem Sieg gegen den 1. FC Nürnberg und dem vierten Tabellenrang aus der Saison verabschiedet. Der Klub von Trainer Steffen Baumgart siegte mit 4:1 (3:1) gegen den 1. FC Nürnberg. Für beide Teams hatte der Ausgang keine sportliche Auswirkung mehr. Nürnberg beendet die Saison als Tabellenzwölfter.

Robert Glatzel (6./28./90.+5) und Lukasz Poreba (22.) erzielten die Tore für die Hanseaten. Nürnbergs Lukas Schleimer (16.) hatte zwischenzeitlich ausgeglichen.

VfL Osnabrück – Hertha BSC

Hertha BSC hat das letzte Spiel unter Pál Dárdai als Trainer verloren. Bei Absteiger VfL Osnabrück mussten sich die Berliner mit 1:2 (1:1) geschlagen geben. Vor 15.741 Zuschauern im ausverkauften Stadion an der Bremer Brücke erzielte Trainersohn Palko Dárdai (5.) früh die Hertha-Führung.

Niklas Wiemann (44.) traf kurz vor der Halbzeitpause zum Ausgleich der Gastgeber. In einer ereignisarmen Partie sorgte Kwasi Okyere Wriedt (76.) für den Siegtreffer des VfL. Durch die Niederlage beendete die Hertha die Saison auf dem neunten Platz. Osnabrück stand schon zuvor als Schlusslicht fest.

Kaiserslautern gegen Braunschweig

Der 1. FC Kaiserslautern hat sich mit einem lockeren Sieg am letzten Zweitliga-Spieltag auf das DFB-Pokalfinale eingestimmt. Die Pfälzer bezwangen dank dreier Tore von Marlon Ritter (36., 48. und 69. Minute) sowie Treffern von Daniel Hanslik (53.) und Aaron Opoku (76.) Eintracht Braunschweig mit 5:0 (1:0). Beide Traditionsklubs hatten schon vor dem Saisonfinale den Klassenverbleib sicher.

Pl.MannschaftSp.SUNToreDiff.Pkt.Form
1
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St. Pauli
34209562:36+2669
2
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Kiel
34215865:39+2668
3
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Düsseldorf
34189772:40+3263
4
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HSV
341771064:44+2058
5
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Karlsruhe
341510968:48+2055
6
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Hannover
341313859:44+1552
7
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Paderborn
341571254:54052
8
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Fürth
341481250:49+150
9
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Hertha
341391269:59+1048
10
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Schalke
341271553:60-743
11
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Elversberg
341271549:63-1443
12
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Nürnberg
341171643:64-2140
13
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K´lautern
341161759:64-539
14
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Magdeburg
349111446:54-838
15
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Braunschweig
341151837:53-1638
16
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Wiesbaden
34881836:50-1432
17
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Rostock
34942130:57-2731
18
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Osnabrück
346101831:69-3828

Vor 47.901 Zuschauern im Fritz-Walter-Stadion durfte sich auch FCK-Trainer Friedhelm Funkel feiern lassen, der Lautern wieder verlässt. Der 70-Jährige erhält am kommenden Samstag in Berlin aber noch mal eine große Bühne, wenn seine Mannschaft als Außenseiter Meister Bayer Leverkusen herausfordert. Der FCK beendete seine Zittersaison als Tabellen-13., Braunschweig geht als 15. aus der Runde raus.

Greuther Fürth – Schalke 04

Die SpVgg Greuther Fürth hat ihren Fans im Heimspiel gegen den FC Schalke 04 einen positiven Saisonabschluss beschert. Die Franken gewannen ein unterhaltsames Spiel im ausverkauften Sportpark Ronhof mit 2:0 (0:0). Kapitän Branimir Hrgota traf in der 67. Minute mit einem platzierten Schuss aus 17 Metern, Offensivkollege Tim Lemperle erhöhte auf Vorlage von Lukas Petkov (82.).

Die Gäste aus Gelsenkirchen hätten vor 16.126 Zuschauern durch Yusuf Kabadayi in Führung gehen können. Doch Torwart Jonas Urbig verhinderte in seinem letzten Spiel für Fürth das Tor im Eins gegen Eins mit einem Reflex. Armindo Sieb bot sich dann zweimal die Möglichkeit zur Fürther Führung. Einmal war sein erster Ballkontakt nicht gut (31.), beim zweiten Mal schoss er knapp am Tor vorbei (45.+1).

SV Elversberg – Karlsruher SC

Ex-Nationalspieler Lars Stindl hat seine Karriere als Profifußballer mit einem Tor beendet. Der 35-Jährige wurde beim 3:0-Sieg des Karlsruher SC bei der SV Elversberg in der 79. Minute eingewechselt und traf nur wenige Sekunden später per Kopf zum Endstand.

Zuvor hatten vor 9.502 Zuschauern Budu Siwsiwadse (52.) und Philip Heise (56.) für die Badener getroffen. Der KSC beendete die Spielzeit auf dem fünften Rang – es ist seine beste Platzierung seit neun Jahren. Die Elversberger schlossen ihre Premieren-Saison in der 2. Bundesliga auf Rang elf ab.

Paul Wanner hätte die Gastgeber in Führung bringen können, traf aber nur den Pfosten. Auf der Gegenseite scheiterte erst Siwsiwadse an Torwart Tim Boss (32.), dann verzettelte sich Igor Matanovic (42.). Der Doppelschlag kurz nach der Pause entschied die Partie. Bei Siwsiwadses Treffer sah Boss nicht gut aus, der Schuss von Heise wurde anschließend unhaltbar abgefälscht. Stindl, der vergangenen Sommer von Borussia Mönchengladbach in seine Heimat zurückgekehrt war, sorgte für den aus KSC-Sicht perfekten Schlusspunkt.

Verwendete Quellen
  • Eigene Beobachtungen bei Sky
  • Mit Material der Nachrichtenagenturen dpa und SID
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