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HSV blamiert sich gegen Sandhausen – Fans reagieren mit Häme


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HSV-Fans reagieren mit Spott auf das Debakel

Von t-online, BZU

Aktualisiert am 29.06.2020Lesedauer: 2 Min.
David Kinsombi (r.) am Boden: Der HSV-Profi ist enttäuscht aufgrund des verpassten Aufstiegs.
David Kinsombi (r.) am Boden: Der HSV-Profi ist enttäuscht aufgrund des verpassten Aufstiegs. (Quelle: Christian Charisius/dpa-bilder)
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Auf desaströse Art und Weise hat der HSV am letzten Zweitliga-Spieltag die Relegation verpasst. Einige Fans der Hamburger reagierten zum Teil wütend, in erster Linie aber hämisch auf das Ergebnis.

Die Schützenhilfe aus Bielefeld war da. 3:0 gewann die Arminia gegen Heidenheim, ein Punkt hätte dem HSV gereicht für das Erreichen der Relegation. Doch das Spiel gegen Sandhausen wurde zur höchsten Heimniederlage der Saison. 1:5 ging der HSV unter. Wie Trainer Dieter Hecking die Niederlage einordnet, sehen Sie oben im Video oder hier. Für einige Fans war das Scheitern offenbar keine große Überraschung.


HSV: Fotoshow – Das machen die Stars von damals heute!

Der Hamburger SV zählt zu den traditionsreichsten Vereinen in Deutschland. Die großen Erfolge aus den 1980er Jahren hallen heute noch nach. Auch in den letzten 20 Jahren mit weniger Erfolgen gab es einige Spieler, die sich in die Herzen der Fans spielten. t-online.de hat sich die Werdegänge von 20 Spielern aus den letzten Jahrzehnten angeschaut.
Rafael van der Vaart (2005-2008): Der ehemalige niederländische Nationalspieler hat seine Fußball-Karriere beendet. Im Oktober 2019 feierte er seinen Abschied mit einem großen Event im Volksparkstadion. Seine letzte Station war in der dänischen Superliga beim Esbjerg fB. Aktuell versucht sich van der Vaart im Dartsport.
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"Alles richtig gemacht"

"Klassenerhalt, Relegation abgewehrt, Platz vier verteidigt. Wie sagte Hecking: Am Ende der Saison gibt es was zu feiern. Recht hatte er!", kommentiert ein Fan auf der Facebook-Seite des HSV. Ein anderer ist erleichtert, dass es nicht zur Relegation gegen Werder kommt: "Alles richtig gemacht, besser als zweistellig von Bremen zu bekommen."

Auch über die legendäre Stadionuhr wurde gescherzt:

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Auf Twitter sieht ein User den besten HSV-Mitarbeiter nicht auf dem Platz, sondern im Büro: "Die Social-Media-Abteilung war diese Saison das Beste bei uns. Muss auch mal gesagt werden." An anderer Stelle heißt es einfach: "Glückwunsch zum Klassenerhalt."

"Einfach nur noch lächerlich"

Neben Häme war aber natürlich auch Wut unter den Fans vorhanden. "67 Prozent Ballbesitz, aber wenn man spielt, als wär’s dienstags im Training, dann wird das auch nichts", schreibt ein Anhänger.

Auf Facebook heißt es sogar: "Seit über 30 Jahren bin ich HSV-Fan und habe gedacht, ich habe schon alles erlebt, aber das, was diese nichtsnutzige Mannschaft in dieser Saison geschafft hat, ist einfach nur lächerlich (...)."

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Bei einigen Fans ist Wut schon nicht mehr der korrekte Begriff. "Ich kann mich nicht mal mehr ärgern. Jahr um Jahr bestraft ihr uns Fans. Mittlerweile hat man eine gewisse Gleichgültigkeit entwickelt und lacht sich über diesen Stümperhaufen nur noch kaputt! Danke für nichts!"

Immerhin: Ein Detail sorgte bei einigen HSV-Anhängern für Freude. Das fünfte Tor Sandhausens erzielte Dennis Diekmeier, der in acht Jahren in Hamburg nie getroffen hatte. Nun schoss er also im Trikot von Sandhausen sein erstes Tor im Volkspark.

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Verwendete Quellen
  • Facebook-Profil des Hamburger SV
  • Twitter-Profil des Hamburger SV
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