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VfL Wolfsburg | Fall Max Kruse: Gibt es nur noch einen Ausweg?


Ex-Nationalspieler degradiert
Fall Kruse: Gibt es nur noch einen Ausweg?

Von t-online, np

Aktualisiert am 16.09.2022Lesedauer: 2 Min.
Max Kruse: Der Ex-Nationalspieler hat in Wolfsburg aktuell keine Zukunft.Vergrößern des BildesMax Kruse: Der Ex-Nationalspieler hat in Wolfsburg derzeit keine Zukunft. (Quelle: IMAGO/Susanne Hübner, Susanne Huebner)
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Unter Niko Kovac hat Max Kruse in Wolfsburg keine Zukunft mehr. Ein baldiger Wechsel ist wahrscheinlich. Die USA rufen.

Anfang des Jahres war Max Kruse überraschend kurz vor Ende des Transferfensters von Union Berlin zum VfL Wolfsburg gewechselt. Dabei gab der 14-fache Nationalspieler drei Gründe für diese Entscheidung an.

Zum einen wäre seine Zeit in Berlin, so Kruse selbst, ohnehin im vergangenen Sommer zu Ende gegangen. Zum anderen würde er in Wolfsburg noch mal deutlich besser verdienen. Und, der letzte Punkt: Kruse wolle das "Kapitel in Wolfsburg zu Ende schreiben". Bereits in der Saison 2015/2016 war er für die Wölfe aktiv gewesen, dort aber im Unfrieden gegangen. Dass Kruse dieses Kapitel nun noch zu Ende schreiben kann, scheint ausgeschlossen zu sein.

Denn der partyfreudige Angreifer hat unter Trainer Niko Kovac keine Zukunft mehr. Vergangene Woche bestätigte der Wölfe-Coach, dass Kruse kein Bundesligaspiel mehr für den Verein absolvieren werde. Kovac warf dem 34-Jährigen fehlende Identifikation vor – Kruse widersprach diesen Vorwürfen via Instagram, zeigte sich sonst aber entspannt ob seiner Ausbootung.

Ordentliches Gehalt in Wolfsburg

Dass Kruse, der bei den Wölfen 3,5 Millionen Euro pro Jahr verdienen soll, entspannt ist, kann man dem Stürmer abnehmen. Schließlich befindet er sich bereits im Herbst seiner Karriere – und bezieht weiter ein stattliches Gehalt.

Zudem hat Kruse mehrere Optionen, wie es mit seiner Karriere weitergehen könnte. Seine Bundesliga-Karriere wollte er zwar nicht beenden. Dennoch ist es wahrscheinlich, dass seine Fans Kruse bald in einer Liga außerhalb Europas bestaunen können – der MLS in den USA.

Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, soll der Los Angeles FC großes Interesse am 34-Jährigen haben. Trainer bei den Kaliforniern ist der Ex-Bundesligaspieler Steven Cherundolo, der Kruse noch aus seiner Zeit in Deutschland kennt. Zu "Bild" sagte der 43-Jährige: "So ein Spieler mit solchen Qualitäten sollte für jede Mannschaft ein Thema sein. Auch für L.A. FC. Max ist ein toller Spieler und ein interessanter Charakter."

Das Transferfenster in den USA öffnet sich allerdings erst im Februar. Eine mögliche Lösung für Kruse: eine vorzeitige Vertragsauflösung. Derzeit läuft sein Kontrakt noch bis Sommer 2023. Sowohl der Spieler als auch der Verein dürften Interesse an einer vorzeitigen Trennung haben. Kruse hatte in der Vergangenheit betont, dass ihn das Abenteuer USA reizen würde.

Oder es kommt doch ganz anders und Kruse bleibt eben doch der Bundesliga erhalten. Seine Freundin Dilara wohnt in Berlin, wo Kruse auch selbst den Großteil seiner Freizeit verbringt. Ein Transfer zur Hertha oder zu seinem Ex-Klub Union Berlin gilt momentan aber als unwahrscheinlich.

Doch wie sagte es Kruse selbst bei Instagram: "Ich entscheide selbst, wann meine Bundesliga-Karriere zu Ende ist". Die Kruse-Saga, sie geht weiter.

Verwendete Quellen
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