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BVB gegen Hoffenheim: Schiri Petersen äußert sich nach VAR-Kontroverse


Kontroverse BVB-Szene: Das sagt der Schiedsrichter

Von t-online, Kgl

Aktualisiert am 26.02.2023Lesedauer: 2 Min.
Schiedsrichter Martin Petersen (Mitte) gibt Hochball: Die Szene sorgte für eine Kontroverse.
Schiedsrichter Martin Petersen (Mitte) gibt Hochball: Die Szene sorgte für eine Kontroverse. (Quelle: IMAGO/Oliver Zimmermann)
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Ein VAR-Eingriff sorgte im Spiel zwischen dem BVB und Hoffenheim für Kontroversen. Nun hat sich der Schiedsrichter erklärt.

Es ist die 50. Minute im Spiel zischen der TSG Hoffenheim und Borussia Dortmund. In einem Zweikampf mit Emre Can kommt Hoffenheims Kevin Akpoguma an der Dortmunder Strafraumkante zu Fall. Schiedsrichter Martin Petersen und entscheidet auf Freistoß knapp außerhalb des Sechzehners. Doch der Videoschiedsrichter schaltet sich ein und das Stadion wartet gespannt: Hat Can seinen Gegenspieler doch innerhalb des Strafraums gefoult? Gibt es jetzt Elfmeter?

Als Petersen von der Ansicht der Videobilder zurückkehrt – und sorgt für Erstaunen. Denn Petersen entscheidet ganz anders: kein Foulspiel, stattdessen Schiedsrichterball. Die Entscheidung sorgt für Empörung bei den Hoffenheimern – und auch nach dem Spiel noch für kontroverse Diskussionen. Ex-Fifa-Schiedsrichter Torsten Kinhöfer ging sogar so weit, dass die Entscheidung "fast in den Bereich eines Regelverstoßes" gehe (Mehr dazu lesen Sie hier).

Schubsen und Fußkontakt nicht ausreichend für Foul

Am Sonntagvormittag erklärte sich Schiedsrichter Petersen dann selbst im "Doppelpass" auf "Sport1". "Ich habe auf dem Platz wahrgenommen, dass es ein Stoßen gibt und habe dieses Stoßen gepfiffen", erklärte er seine ursprüngliche Entscheidung. "Dann hat sich mein Videoassistent eingeschaltet und gesagt, das Stoßen – wenn überhaupt – sei innerhalb (des Sechzehners, Anm. d. Red.) gewesen und nicht außerhalb."

Es sei dann darum gegangen, ob das Stoßen für ein Foul gereicht habe. Außerdem habe der Assistent ihm gemeldet, dass es auch noch einen Kontakt am Fuß gegeben habe. "Dann hab ich in Summe entschieden, mir die Situation nochmal anzuschauen", so Petersen. Er habe dann festgestellt, dass das Stoßen auf dem Platz deutlicher ausgesehen habe als auf den Videobildern. Sowohl das Stoßen als auch der Fußkontakt hätten ihm dann nicht für ein Foul gereicht – egal, ob innerhalb oder außerhalb des Sechzehners.

Runde widerspricht Petersen

Mit dem letzten Satz versuchte Petersen, die Kritik Kinhöfers zu entkräften. Dieser hatte ihm vorgeworfen, die Situation außerhalb des Sechzehners als Foul zu werten, innerhalb dann jedoch nicht mehr. Das sei nicht der Fall, betonte Petersen. Es sei für ihn weder innerhalb noch außerhalb des Sechzehners ein Foul gewesen.

Die Runde im "Doppelpass" widersprach der Ansicht Petersens jedoch. Nationaltorhüterin Almuth Schult, ihres Zeichens selbst ausgebildete Schiedsrichterin, Ex-Profi Maik Franz und t-online-Kolumnist Stefan Effenberg waren sich einig: Der Kontakt am Fuß habe Akpoguma aus dem Tritt gebracht und sei deshalb als Foul zu werten. Einig wurde sich die Runde mit Petersen nicht mehr.

Verwendete Quellen
  • Doppelpass vom 26.02.2023
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