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Wegen Robben-Diskussion: Hoeneß bekommt Wutanfall

Von sid, t-online
11.02.2012Lesedauer: 3 Min.
Arjen Robben bestimmt derzeit in München die Diskussionen.
Arjen Robben bestimmt derzeit in München die Diskussionen. (Quelle: imago-images-bilder)
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Gute Laune nach einem Sieg sieht anders aus. Zwar bleibt der FC Bayern München nach dem 2:0-Erfolg gegen den 1. FC Kaiserslautern am 21. Bundesliga-Spieltag Spitzenreiter Borussia Dortmund (1:0 gegen Bayer Leverkusen) auf den Fersen. Im Blickpunkt stand in München jedoch nicht so sehr der Konkurrent aus Westfalen, sondern die Personalie Arjen Robben.

Der niederländische Nationalspieler hatte wie beim Pokal-Erfolg in Stuttgart unter der Woche nicht in der Startformation gestanden und war erst in der 56. Minute von seinem Bank-Leiden erlöst worden. Die deshalb erneut aufkommende Diskussion um den Mittelfeldspieler löste bei Präsident Uli Hoeneß sogar zu einen Wutanfall aus.

Kommentarlos das Stadion verlassen

Robben selbst verließ nach der Partie fast fluchtartig und mit ausdrucksloser Miene die Arena. Ein Wort zu seiner unbefriedigenden Situation kam dem 28-Jährigen dabei nicht über die Lippen.

"Er ist ein schwieriger Typ", plauderte Bernd Schuster gegenüber LIGA total! aus dem Nähkästchen. Der 52-Jährige weiß, wovon er spricht. Schließlich war Schuster anderthalb Jahre Robbens Trainer bei Real Madrid und kennt die Mentalität des 28-Jährigen ganz genau. Gemeinsam holten sie 2008 den bis dato letzten Meistertitel für die Königlichen.

Schuster: Robben will immer spielen

"Er ist einer, der kein Verständnis hat, wenn er nicht spielt. Er kann damit nicht leben und hat unglaubliche Probleme damit. Das spürt man dann auch im Training, wenn er weiß, dass er nicht von Anfang an spielt", charakterisierte Schuster den Spieler Robben.

Während die Diva bereits längst die Arena verlassen hatte, mussten sich die Verantwortlichen des FC Bayern in epischer Breite mit dem seit einigen Tagen schwelenden Thema auseinandersetzen. Klubchef Hoeneß brachte die viel diskutierte Personalie sogar derart auf die Palme, dass er nach einem kurzen und heftigen Wortwechsel mit Reportern verärgert das Stadion verließ.

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Rummenigge lobt Robben

Dagegen stand die Aussage von Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge, dass der FC Bayern "entspannt, sehr sachlich und nicht emotional" mit der Geschichte umgehe, "und das macht auch der Spieler sehr gut. Er ist sehr professionell". Rummenigge stellte dem Niederländer deshalb einmal mehr eine Verlängerung des 2013 auslaufenden Vertrags in Aussicht. "Wir sind von seiner Qualität überzeugt. Der Verein möchte gerne mit ihm verlängern. Daran hat sich nichts geändert."

Zumal die Bayern erfreut zur Kenntnis nahmen, dass Robben bei seinem Kurzeinsatz nicht die beleidigte Diva gab, sondern viel Schwung brachte. "Er hat sofort gewirbelt. Mit ein bisschen Glück hätte er das ein oder andere Tor erzielen können. Das hätte ich ihm gewünscht", meinte Rummenigge.

Heynckes: Bitter und nicht einfach

Auch Jupp Heynckes lobte nach seinem 100. Sieg als Bayern-Coach das Engagement des Mittelfeldspielers, der am Schluss sogar noch die meisten Torschüsse (fünf) und Vorlagen (drei) aller Bayern-Stars aufzuweisen hatte. "Er war hochmotiviert. Das war sehr positiv", sagte Heynckes und ergänzte: "Wir brauchen in den nächsten Wochen jeden sehr guten Spieler. Wenn Arjen in Topform ist, ist er ein Weltklassespieler."

Vor der Partie hatte Heynckes betont, dass die Situation für Robben "bitter und nicht ganz einfach" sei. Dies interessierte Kapitän Philipp Lahm jedoch nur am Rande: "Wer bei uns in der Anfangself steht, ist relativ egal. Wir haben eine gute Mannschaft, da sitzen manche eben auf der Bank."

Nachfolger mit Shaqiri bereits verpflichtet

Man darf allerdings gespannt sein, wie lange Robben noch gute Mine zum bösen Spiel macht. Mittlerweile sind sich die Experten gar nicht mehr so sicher, ob es zur Vertragsverlängerung kommen wird. Zumal mit Xherdan Shaqiri vor wenigen Tagen ein ähnlicher Spielertyp vom FC Basel für die kommende Saison verpflichtet wurde.

Laut Schuster scheint das Selbstverständnis des Flügelflitzers jedenfalls ein ganz besonderes zu sein. "Er fühlt sich einfach als der wichtigste Spieler in der Mannschaft und meint, dass er immer spielen muss. Das ist für den Trainer natürlich ein Problem, weil er auch jemand ist, der dir die Pistole auf die Brust setzt und sagt: ‚Trainer, was ist los? Ich muss spielen!"

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