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Uli Hoeneß nimmt Stellung zur Verpflichtung von Pep Guardiola

Uli Hoeneß: "Guardiola war eine strategische Entscheidung"

18.01.2013, 15:52 Uhr | t-online.de

Uli Hoeneß nimmt Stellung zur Verpflichtung von Pep Guardiola. Uli Hoeneß bekam von Guardiola bereits 2011 einen ersten Hinweis. (Quelle: imago images/Pakusch)

Uli Hoeneß bekam von Guardiola bereits 2011 einen ersten Hinweis. (Quelle: Pakusch/imago images)

Erstmals nach der sensationellen Verpflichtung von Josep Guardiola hat sich auch Uli Hoeneß öffentlich zu Wort gemeldet. Dabei verriet der Präsident des FC Bayern, dass es der Spanier selbst war, der vor rund anderthalb Jahren den Münchner Klub-Bossen einen sanften Hinweis gab, eines Tages für den Rekordmeister tätig zu werden.

Gegenüber Sky News HD erzählte Hoeneß von einem „Schlüsselerlebnis“ im Sommer 2011. Damals war Guardiola mit dem FC Barcelona im Rahmen des Vorbereitungsturniers zu Gast in München. "Seine Mannschaft hatte gerade Pause und er kam zu uns in den VIP-Raum. Im Gehen sagte er zu Karl-Heinz Rummenigge und mir 'I can imagine to work for Bayern'. Wir saßen da und haben gedacht - das hört sich ja nicht schlecht an. Das war der Beginn unserer Überlegungen, dass wir mögliche Chancen durchaus auch nutzen sollten."

Keine Frage des Geldes

Seitdem, so Hoeneß, habe man beim FC Bayern die Hoffnung gehabt, tatsächlich eine Chance zu haben, Guardiola eines Tages an die Säbener Straße locken zu können. Dass es letztlich geklappt hat, sei indes keine Frage des Geldes gewesen. "Es hat mir unheimlich gefallen, dass dies eigentlich kein Thema war und die Sache hätte verhindern können“, sagte der 61-Jährige, der dennoch zugab, dass Guardiola in München "kein Sozialfall" werde. Bereits vor Weihnachten soll der Jahrhundert-Deal in trockenen Tüchern gewesen sein.

Hätte der ehemalige Coach des FC Barcelona dem deutschen Rekordmeister eine Absage erteilt, dann hätten die Bayern keinen anderen Coach kontaktiert. "Außer Guardiola hätten wir nie einen anderen möglichen Trainer angesprochen, denn Jupp Heynckes ist in seiner Position fast nicht zu ersetzen. Wir sind extrem zufrieden mit seiner Arbeit. Ich bin ziemlich sicher, dass Jupp auch weitergemacht hätte, wenn wir ihn gebeten hätten", sagte Hoeneß.

Jungend forscht

Letztlich sei es aber eine "strategische Entscheidung" gewesen. Hoeneß: "Eigentlich halte ich nichts von jung oder alt, sondern nur von gut oder schlecht. Aber Pep ist 41, Jupp 68." Guardiola wird im Sommer 2013 die Nachfolge von Jupp Heynckes als Trainer des FC Bayern München antreten.

Hoeneß ist von Guardiolas Arbeitsweise überzeugt. "Pep ist ein Mann mit einer klaren Meinung. Er hat sich schon lange mit dem FC Bayern beschäftigt. Ich weiß, dass er schon seit August alle Bundesliga-Spiele von Bayern in voller Länge angeschaut und auch analysiert hat. Als ich mich mit ihm getroffen habe, konnte er mir über jeden einzelnen unserer Spieler schon große Einzelheiten erklären."

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