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BVB: Ex-Trainer Sammer nennt Diskussionen um Tuchel "fatal"

Ex-Trainer kritisiert Watzke  

Sammer nennt BVB-Diskussionen "fatal"

16.05.2017, 21:54 Uhr | PAS, sid

BVB: Ex-Trainer Sammer nennt Diskussionen um Tuchel "fatal". Matthias Sammer war bis 2004 Trainer bei Borussia Dortmund. (Quelle: imago images)

Matthias Sammer war bis 2004 Trainer bei Borussia Dortmund. (Quelle: imago images)

Matthias Sammer hat sich sehr nachdenklich zu den atmosphärischen Störungen beim Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund geäußert. Mit "großer Traurigkeit" nehme er wahr, was dort derzeit geschehe, sagte der ehemalige Trainer der Borussen bei einer "Eurosport"-Veranstaltung in München.

"So etwas darf nicht sein", sagte Sammer, der in der kommenden Saison als Bundesliga-Experte für den TV-Sender tätig sein wird. "Es ist schlimm genug, dass die Diskussionen um Trainer Thomas Tuchel in dieser Phase überhaupt ein Thema sind." Was in Dortmund passiere, ergänzte Sammer in einem Statement, "ist in der Wirkung fatal - auch für den Beruf des Trainers".

An Spekulationen zu den Vorgängen wolle er sich nicht beteiligten, sagte Sammer, der zuletzt als Sportvorstand für Bayern München gearbeitet hatte. Die Verantwortlichen in einem Verein könnten allerdings "zweifelsohne zu unterschiedlichen Meinungen" kommen, dann müsse man sehen, "ist das lösbar, reparabel, passt man zueinander - das ist immer die entscheidende Frage". Es sei allerdings "der falsche Ansatz" zu glauben, "die Probleme über die Öffentlichkeit lösen zu können".

Watzke sprach von "Dissens"

BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hatte kürzlich in einem "Kicker"-Interview von einem "Dissens" mit Trainer Thomas Tuchel gesprochen. Verschiedene Medien haben bereits den ehemaligen Gladbacher Lucien Favre (aktuell beim OGC Nizza) als neuen Trainer ins Gespräch gebracht. Dortmund liegt einen Spieltag vor Ende der Saison auf dem dritten Platz und bestreitet am 27. Mai in Berlin das DFB-Pokalendspiel gegen Eintracht Frankfurt

Tuchel hatte im Juli 2015 das Traineramt bei Borussia Dortmund von Jürgen Klopp übernommen, der den BVB sieben Jahre trainiert hatte und 2011 und 2012 die Meisterschaft geholt hatte. Tuchel hatte durch sein Krisenmanagement nach dem Bombenanschlag auf den Mannschaftsbus des BVB am 11. April in der Öffentlichkeit viele Sympathien gewonnen.  

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