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"Explosionsgefahr, Gejammer – ein Klub kann Bayern stoppen"

PRO & KONTRATitel-Durchmarsch?  

"Explosionsgefahr, Gejammer – ein Klub kann Bayern stoppen"

Von Heiko Ostendorp und Florian Wichert

27.08.2018, 06:36 Uhr
"Explosionsgefahr, Gejammer – ein Klub kann Bayern stoppen". Mats Hummels hat sich den Neustart nach der WM anders vorgestellt. Am ersten Bundesliga-Spieltag saß er erstmal draußen. (Quelle: imago images/Revierfoto)

Mats Hummels hat sich den Neustart nach der WM anders vorgestellt. Am ersten Bundesliga-Spieltag saß er erstmal draußen. (Quelle: Revierfoto/imago images)

Den ersten ernstzunehmenden Konkurrenten hat der FC Bayern schon wieder aus dem Weg geräumt. Geht das jetzt so weiter? Nein, sagt Heiko Ostendorp. Ja, sagt Florian Wichert. Der "Zweikampf der Woche".

An dieser Stelle kommentieren wöchentlich Florian Wichert (Head of Fußball und Sport bei t-online.de) und Heiko Ostendorp (Fußballchef beim Sportbuzzer) aktuelle Fußball-Themen. Diese Woche geht es um den Bundesligastart.

Die Konkurrenz schwächelt jetzt schon

Endlich hat mal ein Verein den Angriff auf den FC Bayern ausgerufen. Hoffenheim-Trainer Julian Nagelsmann oder auch Torwart Oliver Baumann sprachen vor dem Bundesligastart von der Deutschen Meisterschaft. Nach dem ersten Spieltag und dem 1:3 in München haben sie nun allerdings drei Punkte Rückstand.


Die weitere Konkurrenz an der Spitze? Schwächelte ebenfalls. Schalke verlor in Wolfsburg, Leverkusen in Mönchengladbach und Leipzig in Dortmund. Wird das Meisterrennen wieder so langweilig wie in den vergangenen Jahren? Marschiert der FC Bayern widerstandslos zum siebten Titel in Folge?

Kann irgendein Verein den FC Bayern stoppen?

Heiko Ostendorp

Fußballchef

Pro

Ja, Meister wird der BVB

Bereits der Auftakt gegen Hoffenheim hat trotz des 3:1-Siegs gezeigt: der FC Bayern ist in dieser Saison verwundbar und könnte sich selbst stoppen. Im Kader steckt zwar viel Qualität, aber auch reichlich Explosionsgefahr, wie am ersten Spieltag zu sehen (und hören) war. Ob Hummels, Boateng, Robben oder Ribéry – einer jammert immer. Nach sechs Meistertiteln in Folge schielen ohnehin alle Stars eher auf den Henkelpott.

Ich traue vor allem Borussia Dortmund zu, die Bayern-Dominanz zu beenden. Die Schwarzgelben haben sich gut und absolut sinnvoll verstärkt. Außerdem bin ich überzeugt, dass der BVB mit Lucien Favre endlich den richtigen Trainer gefunden hat, der es bislang auf all seinen Stationen geschafft hat, das Maximum aus seiner Mannschaft rauszukitzeln.

Gelingt dem Taktikfuchs dies auch in Dortmund, kommen die Bosse mit seiner nicht immer einfachen Art klar und lassen ihn machen, dann kann das gelingen, was sich viele Fans wünschen – dass der Meister 2019 nicht Bayern München heißt.

Florian Wichert

Head of Fußball und Sport

Kontra

Nein, die Konkurrenz wird schlechter und nicht besser

Wissen Sie noch, was passierte, als Bayern das letzte Mal kein Geld für Ablösesummen ausgab – so wie dieses Jahr? Es war exakt vor zehn Jahren und endete 2008/09 mit Trainer Klinsmann in einem Desaster – und mit dem VfL Wolfsburg als Überraschungsmeister. Diese Zeiten sind vorbei. Leider.

Auch ohne Millionen-Transfers hat der Rekordmeister den mit Abstand besten Kader der Bundesliga und wird – natürlich – den siebten Titel in Folge holen. Kovac ist offensichtlich der richtige Trainer, die Nationalspieler lassen ihre WM-Wut raus (siehe Müller gegen Hoffenheim), Lewandowski schießt sich den Wechselfrust von der Seele, Robben und Ribéry zerreißen sich in ihrer letzten Saison für jeden Meter Raumgewinn.

Wer soll die Bayern stoppen? Dortmund ohne Stürmer? Leipzig ohne Keita? Schalke ohne Goretzka, Meyer und Kehrer? Hoffenheim ohne Gnabry und Uth? Leverkusen ohne Leader? Einen anderen Meistertipp als Bayern kann man mittlerweile kaum noch als Hoffnung verkaufen – er grenzt an Realitätsverlust.

Was denken Sie – wer hat recht?



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