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Hertha BSC: Eigene Fans zeigen Geschäftsführer Michael Preetz an


Nach Ärger in Dortmund  

Hertha-Fanhilfe zeigt Geschäftsführer Preetz an

07.11.2018, 18:35 Uhr

Hertha BSC: Eigene Fans zeigen Geschäftsführer Michael Preetz an. Wurde von der Fanhilfe angezeigt: Michael Preetz. (Quelle: imago/Jan Huebner)

Wurde von der Fanhilfe angezeigt: Michael Preetz. (Quelle: Jan Huebner/imago)

Der Streit zwischen der Geschäftsführung von Hertha BSC und den Ultras geht in die nächste Runde. Die Fanhilfe der Berliner zeigte nun die Polizei an – und den eigenen Manager.

Die Nachwehen der Geschehnisse um das Spiel zwischen Borussia Dortmund und Hertha BSC am 9. Spieltag halten weiter an. Wie der "Förderkreis Ostkurve" auf seiner Webseite mitteilte, hat die Fanhilfe Hertha BSC Anzeige gegen die Verantwortlichen des Polizeieinsatzes gestellt. Auch Hertha-Geschäftsführer Michael Preetz wurde wegen Beleidigung und übler Nachrede angezeigt.

Was war passiert?

Die Berliner Ultra-Gruppierung "Hauptstadtmafia" hatte kurz vor dem Anpfiff ihr 15-jähriges Jubiläum gefeiert. Dabei brannten die Fans Pyrotechnik ab. Die Polizei entschied sich daraufhin, das Banner der Gruppierung zu entfernen. Das ist den Ultras jedoch heilig, weshalb sie es verteidigen wollten und sich mit den Polizisten anlegten. Die Polizei setzte Pfefferspray ein, die Fans nutzten die Plastik-Stangen ihrer Fahnen und Feuerwerkskörper.

Polizei unter den Fans: Einsatzkräfte schreiten im Signal-Iduna-Park ein. (Quelle: dpa)Polizei unter den Fans: Einsatzkräfte schreiten im Signal-Iduna-Park ein. (Quelle: dpa)

Die Geschäftsführung von Hertha BSC verurteilte das Verhalten der Ultras mit den Worten: "Das ist ein Tag, der dem Fußball und unserem Verein schadet." Die Fanhilfe kritisierte daraufhin den Polizeieinsatz als "vollkommen überzogen". Für Preetz war jene Kritik wiederum "abenteuerlich". Den Hertha-Fans wurden für das Spiel gegen RB Leipzig am vergangenen Samstagabend Banner und Fahnen verboten.

"Wir sind es allen verletzten Herthanern schuldig"

Die Ultras reagierten enttäuscht, kamen geschlossen in schwarz gekleidet und blieben das komplette Spiel über ruhig. Eine Aussprache am Montag zwischen Geschäftsführung und Fanszene ließen die Ultras platzen, da sie mit den Bedingungen nicht zufrieden waren.


Nun kam es zu der besagten Pressemitteilung der Fanszene. "Wir sind es allen verletzten Herthanern schuldig, uns gegen die herabwürdigenden Anfeindungen und falschen Anschuldigungen der Geschäftsführung von Hertha B.S.C. zu wehren", heißt es dort. Eine Antwort des Vereins gab es noch nicht.

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