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Blamage gegen FC Bayern – BVB-Boss kritisiert seine Profis: "Indiskutabel"


Nach Bayern-Spiel  

"Indiskutabel": BVB-Chef Watzke kritisiert seine Profis

07.04.2019, 13:36 Uhr | np, t-online.de

Blamage gegen FC Bayern – BVB-Boss kritisiert seine Profis: "Indiskutabel". Verloren in München: Und trotzdem stellte sich BVB-Boss Hans-Joachim Watzke am Tag darauf.  (Quelle: imago images/DeFodi)

Verloren in München: Und trotzdem stellte sich BVB-Boss Hans-Joachim Watzke am Tag darauf. (Quelle: DeFodi/imago images)

Mit 5:0 überrannte der FC Bayern Tabellenführer Borussia Dortmund. Am Tag danach sprachen Karl-Heinz-Rummenigge und Hans-Joachim Watzke im Rahmen einer TV-Sendung über die Partie – und machten klare Ansagen. 

Das Ergebnis kam einer Demütigung gleich. Mit 0:5 musste sich der vor dem 28. Spieltag noch mit zwei Punkten führende Tabellenführer aus Dortmund den Bayern geschlagen geben – und darüber hinaus noch den Platz an der Sonne einbüßen.

Kein Wunder, dass die Laune in Dortmund am Tag danach nicht die beste war. So auch nicht bei BVB-Boss Hans-Joachim Watzke, der zusammen mit seinem Pendant Karl-Heinz Rummenigge auf Münchner Seite in der TV-Sendung "Wontorra - der Fußball-Talk" in München-Unterföhring zu Gast war. 

Watzke: "Sind indiskutabel aufgetreten"

Der BVB-Boss wirkte einen Tag nach dem Debakel noch geknickt, wenn auch gefasst: "Es zehrt noch ein bisschen am Sonntagmorgen. Aber mit jeder Stunde wird es besser. Gratulation an die Bayern. Wenn es einen verdienten Sieger gab dann gestern die Bayern", sagte der BVB-Boss zu Beginn des Fußball-Talks. 

"Du hattest das Gefühl, dass wir nicht da waren. Die Mannschaft hat sich auf das Spiel nicht richtig einstellen können. Vielleicht war der Druck auch zu groß. Auch wenn die erste Halbzeit mit das beste war, was ich von den Bayern in den letzten Jahren gesehen habe, aber wir sind natürlich auch indiskutabel aufgetreten."

Doch er gab sich auch kämpferisch: "Natürlich wollen wir noch Meister werden", sagte der 59-Jährige. Denn "spätestens am Dienstag werden die Bayern merken, dass sie auch nur drei Punkte für den Sieg bekommen haben und, wir werden realisieren, dass wir nur einen Punkt hinter ihnen liegen."

Rumenigge: "Haben es in der eigenen Hand"

Bayern-Boss Karl-Heinz-Rummenigge hingegen lobte logischerweise die Mannschaft von Trainer Niko Kovac: "Es war alternativlos, dass wir attackieren und mit Mut und Herz spielen mussten. Aber wir haben den Gegner nicht ins Spiel kommen lassen", so Rummenigge.

"Wenn wir verloren hätten, wäre das eine Vorentscheidung gewesen. Jetzt haben wir die vermeintlich bessere Ausgangsposition und es in der eigenen Hand", bewertete der 63-Jährige das Saisonfinale. 

Angesprochen auf eine mögliche Ablösung Kovacs beim Verpassen des Meistertitels wich Rummenigge aus – und machte eine klare Aussage. "Wir werden Meister. Nach der Saison analysieren wir die Spielzeit", so Rummenigge. 

"Würden die Pressekonferenz nicht mehr machen"

Und weiter: "Es gab sicherlich kritische Wochen, die nicht gut gelaufen sind. Wir müssen die letzten sechs Spiele im Stil von gestern Abend angehen. Wenn die Mannschaft offensiv und aggressiv spielt, dann ist es schwer gegen uns überhaupt einen Punkt zu holen."

Der Bayern-Boss fasste sich auch an die eigene Nase: "Wir würden die Pressekonferenz nicht mehr machen", bereute der 63-Jährige die öffentliche Medienschelte der Bayern im Oktober des vergangenen Jahres. Kritik äußerte er in der Sendung aber auch an der Ausbootung der drei Bayernspieler und Weltmeister Jerome Boateng, Mats Hummels und Thomas Müller. 


"Es war Faschingsdienstag. Wir wollten uns gerade alle verkleiden, dann stand auf einmal Oliver Bierhoff im Büro und dann kam auch noch Joachim Löw. Das war so ein wenig eine James-Bond-Aktion", kritisierte er die Vorgangsweise des Bundestrainers. "Was mir nicht gefallen hat: Das letzte Länderspiel war im November 2018, das erste im März 2019. Das ist eine lange Zeitspanne – die hätte man intelligenter nutzen können", 

Verwendete Quellen:
  • TV-Sendung "Wontorra – der Fußball-Talk"

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