Sie sind hier: Home > Sport > Bundesliga >

TSG Hoffenheim: Andrej Kramaric kritisiert Trainer Julian Nagelsmann scharf

Streit in Hoffenheim  

Spieler kritisiert Nagelsmann: "Wir sind keine Roboter"

06.05.2019, 09:58 Uhr | sid

v li Andrej Kramaric TSG 1899 Hoffenheim und Trainer Julian Nagelsmann TSG 1899 Hoffenheim gest (Quelle: Omnisport)
Nagelsmann sucht Fehler bei eigenen Spielern, nicht bei sich

Hoffenheim und Mönchengladbach trennen sich 2:2. TSG-Trainer Julian Nagelsmann hadert mit dem erneuten Unentschieden nach Führung und erklärt, warum sein Team nicht Meister wird. (Quelle: Omnisport)

"…dann können Bayern und Dortmund machen, was sie wollen, dann werden wir Meister": Julian Nagelsmann sieht im Gegensatz zu seinem Top-Stürmer nur Fehler bei seinen Spielern. (Quelle: Omnisport)


Wie so häufig in dieser Saison konnte die TSG Hoffenheim gegen Gladbach ein Spiel trotz großer Überlegenheit nicht gewinnen. Einer der größten Stars macht dafür seinen Trainer verantwortlich.

Vize-Weltmeister Andrej Kramaric (27) vom Fußball-Bundesligisten TSG Hoffenheim kritisiert die angeblich verwirrenden Taktikmanöver seines Trainers Julian Nagelsmann. "Wir wechseln zu oft das System während des Spiels. Wir sind keine Roboter, sondern Menschen", sagte der kroatische Stürmer der "Bild". Und weiter: "Das sind viele Fehler von draußen."

Manchmal werde eine Systemänderung angesagt, "und dann brauchen wir drei Minuten, weil es nicht jeder Spieler versteht oder es wegen der 50.000 Zuschauer nicht hören kann", klagte Kramaric: "In diesem Moment verlieren wir unseren Vorteil." Er selbst wisse "in so vielen Spielen in diesem Moment nicht, auf welcher Position ich überhaupt bin". Er sei enttäuscht, sagte der mit 16 Treffern beste Hoffenheimer Torschütze.


Hoffenheim kämpft um den Einzug in den Europapokal, auch die Champions-League-Qualifikation ist noch möglich. Beim 2:2 bei Borussia Mönchengladbach am vergangenen Samstag hatte die TSG abermals zweimal einen Vorsprung aus der Hand gegeben. Nagelsmann wird den Klub zum Saisonende verlassen und zum Liga-Konkurrenten RB Leipzig wechseln.

Verwendete Quellen:

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail


shopping-portal