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Jürgen Klopp: Hört auf zu träumen! Er ist zu groß für FC Bayern und BVB

MEINUNGHört auf zu träumen  

Klopp ist zu groß für die Bundesliga!

Von Robert Hiersemann

04.06.2019, 21:22 Uhr
2nd June 2019 Liverpool Merseyside Liverpool FC celebration parade after their Champions League f (Quelle: Omnisport)
Stadt von Rauch umhüllt: 500.000 feiern Klopp und die "Reds"

Jürgen Klopp und sein Team wurden nach dem Triumph in der Champions League von knapp 500 000 Fans euphorisch empfangen. Hier folgen die spektakulärsten Bilder der wilden Feier. (Quelle: Omnisport)

Unglaubliche Szenen: Jürgen Klopp und die "Reds" sind nach ihrem Champions-League-Sieg von 500.000 Menschen in Liverpool empfangen und gefeiert worden. (Quelle: Omnisport)


Nach dem Champions-League-Erfolg mit Liverpool träumt Franz Beckenbauer weiter davon, dass Jürgen Klopp Trainer seines FC Bayern wird  doch es wird ein Traum bleiben. 

Wo Jürgen Klopp ist, ist der Erfolg.

Kein Wunder also, dass sich Fußball-Kaiser Franz Beckenbauer nun erneut wünscht, dass der frisch gebackene Champions-League-Sieger schnellstmöglich seinen FC Bayern trainieren soll. Doch sind wir mal ehrlich:

Klopp ist zu groß für die Bundesliga.

Viele verschiedene Faktoren werden Liverpools Startrainer "Kloppo" davon abhalten, zurück in die deutsche Eliteklasse zu wechseln. 

Die Klubs

Der 51-Jährige mauserte sich in den letzten Jahren zu einem Trainer von Weltformat. Starcoaches wie Pep Guardiola gratulierten Klopp am Samstag wie selbstverständlich direkt nach der Partie zum Champions-League-Erfolg. Auch deshalb kommen für einen Mann seines Formats in der Bundesliga längst nur noch zwei Vereine infrage: Der FC Bayern und mit einigen Abstrichen Borussia Dortmund. Doch den BVB trainierte er bereits und die Bayern passen nicht zu Klopp. Womit wir direkt zum nächsten Punkt kommen.

Klopp will mit seinen Vereinen Großes erreichen – und er will überraschen: Mit Mainz packte er 2004 sensationell den Bundesliga-Aufstieg, mit dem BVB wurde er 2011 und 2012 Meister, mit Liverpool gewann er nun die Champions League. Wie überrascht man mit dem FC Bayern? Das Triple aus DFB-Pokal, Meisterschaft und Königsklasse wäre mit dem FCB ein Riesenerfolg, mehr aber auch nicht. Klopp als Titelverwalter eines ohnehin schon extrem erfolgreichen Klubs? Nur schwer vorstellbar. Für Klopp sind andere Dinge viel wichtiger, als regelmäßig ein Stück Metall in den Händen zu halten. 

Die Emotionen

Weinend auf dem Spielfeld, im Arm sein Kapitän Jordan Henderson. Oder singend vor der LFC-Fankurve "The Kop" an der Anfield Road, mit der Faust auf das Vereinsemblem schlagend. Das ist Klopp. Der gebürtige Stuttgarter lebt von Emotionen. Klopp braucht Gänsehautstimmung im Stadion und Fans, die ihn abgöttisch lieben. Er steht auf Spieler, die lieber kämpfen als zaubern. Bei allem Respekt: Auch aus diesem Grund fällt der deutsche Rekordmeister für Klopp flach.

Spannung in der Liga

In den Endspielen der Europa- und Champions League standen in diesem Jahr vier englische Teams. Nur eine weitere Bestätigung dafür, dass die Premier League aktuell die stärkste Fußballliga der Welt ist. Mit Arsenal, Chelsea, Tottenham, ManCity, ManUnited und Liverpool gibt es sechs Topteams in der Liga, die sich jederzeit gegenseitig schlagen können. Klar, in der Bundesliga kämpften mit dem FC Bayern und dem BVB in dieser Spielzeit auch zwei Teams bis zum 34. Spieltag um die Meisterschaft. Doch der FC Bayern wird auch in die kommende Saison als haushoher Favorit gehen. Echte Spannung bekommst du als Trainer aktuell nur in der Premier League geliefert.

Unbegrenzte Möglichkeiten

Aufgrund von internationalen Investoren und gigantischen finanziellen Mitteln aus TV-Verträgen können englische Klubs riesige Transfersummen stemmen. Klopp verfügt beim LFC fast über unbegrenzte finanzielle Möglichkeiten. Wo sonst ist das so? Und trotzdem ist er kein Trainer, der für 150 Millionen fertige Stars kauft. Er will Teams aufbauen. Fertige Kader übernehmen und verwalten ist nicht seine Art. Das beste Beispiel: Klopp verpflichtete 2016 mit Sadio Mané vom FC Southampton für 41,20 Millionen einen jungen, entwicklungsfähigen Offensivspieler, obwohl er sicher auch ganz andere Profis hätte haben können. Inzwischen zählt der Senegalese zu den Besten der Welt.


Für eine Bundesliga-Rückkehr gibt es aus Klopps-Sicht aktuell keinen Grund. 

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