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Nagelsmann siegt bei Heimdebüt und sorgt für RB-Rekordstart

Spiel gegen Frankfurt  

Nagelsmann siegt bei Heimdebüt und sorgt für RB-Rekordstart

25.08.2019, 17:50 Uhr | dpa

Nagelsmann siegt bei Heimdebüt und sorgt für RB-Rekordstart. Daumen hoch: Julian Nagelsmann holte bei seiner Heimpremiere als RB-Trainer einen Sieg. (Quelle: imago images)

Daumen hoch: Julian Nagelsmann holte bei seiner Heimpremiere als RB-Trainer einen Sieg. (Quelle: imago images)

Julian Nagelsmann hat im zweiten Spiel als Leipzig-Trainer den zweiten Sieg eingefahren. Bei seinem RB-Heimdebüt gegen Frankfurt war sein Team lange überlegen, musste am Ende aber gehörig zittern. 

Timo Werner klaschte zufrieden mit seinen Teamkollegen ab und ließ sich noch eine Weile von den Fans feiern. Mit seiner Vertrags-Unterschrift bis 2023 und seinem Treffer gegen Eintracht Frankfurt hat der 23-Jährige RB Leipzig einen nahezu perfekten Fußball-Sonntag beschert. Der Nationalspieler erzielte beim 2:1 (1:0) der mit zwei Siegen in die Saison gestarteten Sachsen gegen die glücklosen Hessen den Führungstreffer (10. Minute) und hatte damit großen Anteil an der gelungenen Bundesliga-Heimpremiere vom neuen Trainer Julian Nagelsmann. Mit zwei Siegen aus zwei Spielen ist dieser so gut gestartet, wie kein anderer RB-Bundesliga-Coach vor ihm.

Werner bleibt bei RB

Yussuf Poulsen (80.) legte in der zweiten Halbzeit nach, Gonzalo Paciencia gelang kurz vor dem Abpfiff der Anschlusstreffer (89.). "Wir haben dran geglaubt", sagte Frankfurts Torwart Kevin Trapp nach der Partie enttäuscht bei Sky. "So, wie wir aufgetreten sind, haben wir das Spiel gefühlt dominiert. Leipzig hat dreimal aufs Tor geschossen, zwei Bälle waren drin."

Die RB-Anhänger jubelten über den Sieg und Werners Unterschrift, die kurz vor der Partie bekanntgegeben worden war. "Wir sind froh, dass die Verhandlungen mit Timo Werner nun zu einem positiven Ende geführt haben und er sich zur Vertragsverlängerung mit uns entschieden hat", sagte Klubboss Oliver Mintzlaff. Im Stadion wurde die Nachricht mit lautem Applaus quittiert.

40.108 Zuschauern in Leipzig

Lange hatte Werner mit einem Wechsel zum FC Bayern geliebäugelt. "Natürlich hat sich dieser Prozess jetzt sehr lange hingezogen, aber ich wollte mir wirklich vollumfänglich sicher sein, dass ich bei diesem Club die nächsten Entwicklungsschritte machen kann. Jetzt kann ich mich voll und ganz darauf konzentrieren, mit unserem Team wieder eine möglichst erfolgreiche Saison zu spielen", sagte Werner. Zudem soll es nach "Kicker"-Informationen eine Ausstiegsklausel von moderaten 30 Millionen Euro geben.

Das Spiel gegen Frankfurt vor 40.108 Zuschauern rückte fast in den Hintergrund. Während Nagelsmann mit Christopher Nkunku für Kevin Kampl nur eine Änderung vornahm, wechselte Adi Hütter seine Eintracht nach dem 0:1 im Playoff-Hinspiel der Europa League bei Racing Straßburg gleich auf sechs Positionen durch. Der zuletzt kritisierte Ante Rebic fehlte wie Mijat Gacinovic laut Club angeschlagen.

Nagelsmann wechselt Forsberg ein

Die erste Großchance hatten die Gäste. Nach einem Fehlpass schaltete die Eintracht schnell um, links auf der Außenbahn rannte Filip Kostic (6.) allein auf RB-Keeper Peter Gulacsi zu, verfehlte mit seinem Schuss das Gehäuse knapp. Auf der Gegenseite konnte Poulsen nach einer Ecke nur verlängern, am langen Pfosten versuchte es jedoch Werner mit einem riskanten Drehschuss ins kurze, untere Ecke und traf zur umjubelten Führung.


Nach dem Wechsel hatte Werner (48.) nach einem Steilpass von Nkunku das 2:0 auf dem Fuß, scheiterte aber diesmal an den aufmerksamen Eintracht-Keeper Kevin Trapp. Nach einer Stunde brachte Nagelsmann für den guten Nkunku Spielmacher Emil Forsberg. Doch das Spiel verflachte zusehends. Großchancen waren plötzlich Mangelware. In der Schlussphase wechselte Nagelsmann den angeschlagenen Werner (79.) und brachte RB-Rückkehrer Ademola Lookman ins Spiel. Pacienca sorgte noch einmal für Spannung.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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