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Bundesliga-Rückrundenstart: Schock-Szene bei Werder Bremen, 1. FC Köln klettert weiter

Alles zum 18. Spieltag  

Schock-Szene bei Werder, Köln klettert weiter

18.01.2020, 18:15 Uhr | MEM, sid, dpa

Bundesliga-Rückrundenstart: Schock-Szene bei Werder Bremen, 1. FC Köln klettert weiter. Schockszene: Werder Bremens Abwehrmann Kevin Vogt muss mit einer Trage vom Platz (Quelle: imago images/Horstmüller)

Schockszene: Werder Bremens Abwehrmann Kevin Vogt muss mit einer Trage vom Platz (Quelle: Horstmüller/imago images)

Was für ein Spieltag zum Rückrunden-Start der Bundesliga! Dortmunds Neuzugang Haaland dreht sensationell das Spiel gegen Augsburg, Bremen rettet sich mit einem Befreiungsschlag gegen Düsseldorf und Petersen macht sich zum Freiburger Rekordtorschützen.

Am ersten Spieltagssamstag der Bundesliga-Rückrunde fallen gleich 19 Treffer. Das größte Spektakel findet in Augsburg statt, denn Neuzugang Erling Haaland dreht grandios das Spiel. Auch in Düsseldorf gibt es gegen Ende hitzige Szenen, trotz Befreiunggschlag für die Bremer gibt es am Ende noch eine Rote Karte und eine üble Verletzung.

Köln – Wolfsburg

Markus Gisdol zeigte sein breitestes Grinsen. Als der Cheftrainer des 1. FC Köln seine Spieler beglückwünschte, war ihm der unglaubliche Stolz anzusehen. Das 3:1 (2:0) gegen den VfL Wolfsburg bedeutete den vierten Sieg in Folge und einen weiteren Schritt weg von den Abstiegsplätzen.

Eine solche Serie mit vier Erfolgen in der Fußball-Bundesliga hatte der FC zuletzt vor mehr als 19 Jahren im November/Dezember 2000 hingelegt. Die Kölner Noah Katterbach und Jan Thielmann, die gegen Wolfsburg in der Startelf standen, waren damals noch nicht mal geboren.

"Das war sehr wichtig für uns, wir müssen jetzt jedes Spiel auf uns zukommen lassen", sagte Youngster Katterbach. Vor 49.100 Zuschauern trafen Jhon Cordoba (22./45.+2) und Jonas Hector (62.) für das Team von Gisdol. Für die Gäste aus Niedersachsen war einzig Renato Steffen (66.) erfolgreich. Damit schmolz der Vorsprung der Wolfsburger auf den FC auf nur noch vier Punkte zusammen.

Mainz – Freiburg

Natürlich wusste Nils Petersen, wen er gerade als Rekordtorschützen des SC Freiburg abgelöst hatte. "Den Bundestrainer", sagte der Stürmer nach dem 2:1 (2:0) beim FSV Mainz 05 bei Sky: "Es freut mich sehr, darauf habe ich hingearbeitet."

Sein 84. Pflichtspieltor für die Breisgauer zum zwischenzeitlichen 2:0 (41.), mit dem er Joachim Löw hinter sich ließ, war am Ende das entscheidende. Freiburg unterstrich zum Rückrundenstart seine Europapokal-Ambitionen und verschärfte die Mainzer Abstiegssorgen wieder. Die Breisgauer kletterten damit zumindest bis Sonntag auf Rang sechs. Mainz rutschte dagegen nach der dritten Niederlage aus den letzten vier Spielen in die akute Gefahrenzone ab.

Chang-Hoon Kwon (28.) und Petersen hatten den Sport-Club schon vor der Pause auf die Siegerstraße gebracht. Jean-Philippe Mateta verkürzte für die Gastgeber (82.).

Hoffenheim –Eintracht Frankfurt

Adi Hütter ballte im Überschwang der Gefühle nach dem Abpfiff bei Hände zu Fäusten: Dem österreichischen Coach von Eintracht Frankfurt war die Erleichterung nach dem Ende der Talfahrt anzumerken, als er die Mitglieder seines Trainerstabs umarmte.

Nach zuletzt drei Niederlagen und insgesamt sieben Partien ohne Dreier in Folge gewannen die Hessen beim Rückrundenstart 2:1 (1:0) bei der TSG Hoffenheim. Die Eintracht-Fans skandierten lautstark "Sieg", und auch die Mannschaft der Hessen war nach dem Erfolgserlebnis im Kraichgau sichtlich erleichtert.

"Das war über 90 Minuten eine Leistung, auf der wir aufbauen können", sagte Torwart Kevin Trapp, "wir müssen zwar an vielen Dingen noch arbeiten, können aber erstmal durchatmen." Der Niederländer Bas Dost (18.) und Timothy Chandler (62.) trafen für die Eintracht, die den vierten Sieg in Folge gegen die TSG holte. Der Grieche Konstantinos Stafylidis (48.) war für die Hoffenheimer erfolgreich. "Wir haben eine super Mentalität bewiesen", meinte Chandler. Es war ein Arbeitssieg, aber nicht unverdient für die Riederwälder.

Düsseldorf – Bremen

Der SV Werder Bremen hat seine Krise zum Rückrundenauftakt in der Fußball-Bundesliga beendet und die direkten Abstiegsplätze verlassen. Die Hanseaten gewannen am Samstag das Kellerduell bei Fortuna Düsseldorf mit 1:0 (0:0) und kamen damit zu den ersten drei Punkten nach zuvor vier Niederlagen in Serie. In der Tabelle zogen die Bremer mit nunmehr 17 Punkten an den auf die Abstiegsränge zurückgefallenen Düsseldorfern (15 Punkte) vorbei. Vor 46 000 Zuschauern in der Düsseldorfer Arena köpfte Niklas Moisander in der 67. Minute Fortunas Torhüter Florian Kastenmeier an, so dass der Ball hinter der Torlinie landete. Der Bremer Moisander sah in der Schlussphase (90.+6) noch die Gelb-Rote Karte nach einer Rangelei.

Bremens Trainer Florian Kohfeldt, der durch eine Fußverletzung gehandicapt ist, hatte nach der intensiven Vorbereitung seine Mannschaft auf fünf Positionen verändert und Winterzugang Kevin Vogt gleich in das Zentrum der Dreier-Abwehrreihe setzt. Im defensiven Mittelfeld erhielt diesmal Nuri Sahin den Vorzug. Vogt musste kurz vor Schluss nach einem Zusammenprall mit Torhüter Jiri Pavlenka allerdings verletzt vom Platz getragen werden.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur sid
  • Nachrichtenagentur dpa

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