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BVB: Can-Transfer zu Borussia Dortmund soll wackeln – Wirbel nach Bericht


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Bericht: Can-Transfer zum BVB wackelt

Von t-online
Aktualisiert am 31.01.2020Lesedauer: 3 Min.
Emre Can im Juve-Trikot: Wechselt der deutsche Nationalspieler doch nicht zum BVB?
Emre Can im Juve-Trikot: Wechselt der deutsche Nationalspieler doch nicht zum BVB? (Quelle: imago-images-bilder)
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Stürmer Paco Alcacer hat Borussia Dortmund verlassen – freie Bahn also für einen Wechsel von Emre Can zum BVB? Nicht ganz – denn plötzlich gibt es offenbar ein Problem.

Neue Wendung im Transfer-Wirbel bei Borussia Dortmund: Nach dem Abschied von Stürmer Paco Alcacer schien der Wechsel von Nationalspieler Emre Can von Juventus Turin zum BVB eigentlich als sicher. Nun aber berichtet die "Bild": Die Verhandlungen sollen ins Stocken geraten sein.

Demnach können sich die Dortmunder nicht mit dem Berater des Mittelfeldspielers und des italienischen Rekordmeisters einigen. Es gehe um Gehaltseinbußen von 7,5 Millionen Euro, die Can nicht hinnehmen wolle. Bei Juve verdient der 26-Jährige 2019/20 rund 16 Mio. Euro. Auch die Beraterprovision sei noch nicht geklärt.

Die Verhandlungen sollen nun auf Freitag vertagt worden sein – die "Bild" berichtet allerdings, dass die Dortmunder Führungsetage um Geschäftsführer Aki Watzke und Manager Michael Zorc nicht zu weiteren Zugeständnissen bereit sei. Platzt der Transfer also doch noch?

Dabei sah nach dem Wechsel von Paco Alcacer alles nach grünem Licht für den Can-Transfer aus. Am Donnerstagabend gab der BVB bekannt, dass der einst umjubelte Torjäger den Klub nach nur anderthalb Jahren und in seine spanische Heimat zum FC Villarreal zurückkehrt. Der 26-Jährige erhält nach Angaben seines neuen Klubs einen Vertrag bis Juni 2025 und spült dem deutschen Vizemeister inklusive Bonuszahlungen rund 30 Millionen Euro in die Kassen.

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"Wir bedanken uns bei Paco Alcacer für seine Leistungen im Trikot des BVB und wünschen ihm für seine Zukunft Gesundheit und maximalen sportlichen Erfolg", wurde Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc in einer Pressemitteilung der Westfalen zitiert.

Alcacers plötzlicher Abgang durch die Hintertür kam nicht mehr überraschend, Erling Haaland hat ihm zuletzt schon die Show gestohlen. Der wechselwillige Alcacer stand zum Rückrundenauftakt in Augsburg (5:3) überhaupt nicht im Kader, gegen Köln (5:1) schmorte er 90 Minuten auf der Bank.

Dabei wurde er in Dortmund lange als Heilsbringer gefeiert, in 47 Pflichtspielen erzielte er 26 Tore für die Schwarz-Gelben. Nach seinem guten Saisonstart spielte er im Konzept von Trainer Lucien Favre aber keine Rolle mehr, im Winter-Trainingslager zeigte er sich wenig engagiert.

Nicht mehr im BVB-Trikot: Paco Alcacer verlässt Borussia Dortmund.
Nicht mehr im BVB-Trikot: Paco Alcacer verlässt Borussia Dortmund. (Quelle: DeFodi/imago-images-bilder)

Haaland verdrängte Alcacer

Spätestens, als es Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke auf der Jahreshauptversammlung im November als Fehler bezeichnet hatte, keinen weiteren Stürmer zu verpflichten, musste Alcacer hellhörig werden. "Ich habe damals nur gesagt, dass wir versäumt haben, einen bestimmten Neuner-Typ im Sommer zu verpflichten", sagte der BVB-Boss am Donnerstag beim Sportbusiness-Kongress SPOBIS in Düsseldorf: "Einen Neuner wie Paco, der sehr große Qualitäten hat, haben wir von der Art schon noch im Portfolio."

Daher durfte Paco die Verhandlungen mit anderen Klubs aufnehmen, lange Zeit wurde eine Rückkehr zum FC Valencia favorisiert. Der Verein habe sich die Entscheidung "nicht leicht gemacht", betonte Zorc. Man müsse aber abwägen, "was bekomme ich noch von einem Spieler? Was kann ich noch erwarten?"

Dies war im Fall Alcacers offenbar nicht mehr viel. Haaland hat zudem mit seinen fünf Toren in den ersten beiden Spielen die schwarz-gelben Herzen im Sturm erobert. Der norwegische Super-Joker brennt im Duell gegen Union Berlin am Samstag (15.30 Uhr/Sky) auf seinen ersten Startelfeinsatz. "Erling ist in einer hervorragenden Verfassung", sagte Zorc. Eine Startelfgarantie wollte ihm Favre allerdings noch nicht geben. "Es ist möglich, wir werden sehen", sagte der Schweizer.

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Verwendete Quellen
  • Bericht der "Bild"
  • Mit Material der Nachrichtenagentur sid
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