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Bundesliga: Lewandowski-Show – FC Bayern schlägt Stuttgart in Unterzahl

Bayern-Sieg gegen VfB  

Nächste Lewandowski-Show: "Das macht mich sehr stolz"

20.03.2021, 17:30 Uhr | dpa, t-online, dsl

Bundesliga: Lewandowski-Show – FC Bayern schlägt Stuttgart in Unterzahl. Robert Lewandowski (2.v.l.): Dem Weltfußballer gelingt gegen den VfB Stuttgart der frühe Dreierpack.  (Quelle: imago images/Poolfoto)

Robert Lewandowski (2.v.l.): Dem Weltfußballer gelingt gegen den VfB Stuttgart der frühe Dreierpack. (Quelle: Poolfoto/imago images)

Nach einer frühen Roten Karte läuft der FC Bayern zur Höchstleistung auf und sichert sich gegen den VfB Stuttgart einen Kantersieg. Weltfußballer Robert Lewandowski kommt dem Torrekord immer näher.

Der FC Bayern hat sein Heimspiel gegen den VfB Stuttgart gewonnen und den Vier-Punkte-Vorsprung auf Verfolger RB Leipzig wiederhergestellt. Am Ende hieß es dank eines wieder einmal überragenden Robert Lewandowski 4:0 für die Münchner. Dem amtierenden Weltfußballer gelang bereits in der ersten Halbzeit ein Dreierpack (17. Minute, 23., 39.). Das zwischenzeitliche 2:0 erzielte Serge Gnabry in der 22. Minute.

Dabei sah es in der Anfangsphase nicht nach einem solch deutlichen Bayern-Sieg aus: Außenverteidiger Alphonso Davies kassierte aufgrund eines überharten Einsteigens gegen Stuttgarts Wataru Endo schon in der zwölften Minute die Rote Karte. Die Münchner trotzten der Unterzahl und schnürten überforderte Stuttgarter in Folge ein.

Treffer 33, 34, 35 – Lewandowski kommt Torrekord immer näher

Lewandowski erhöhte mit dem Dreierpack seine Saisonausbeute auf 35 Treffer. Damit übertraf der 32-jährige Pole seine bisherige Bestmarke von 34 Toren aus der vergangenen Spielzeit. Der 40-Tore-Rekord von Gerd Müller aus dem Jahr 1972 ist für Lewandowski ganz nah.

"Das macht mich sehr stolz. Es ist auch für den Kopf eine Herausforderung, immer bereit zu sein, immer hungrig", betonte der Matchwinner nach der Partie bei Sky.

Der Weltfußballer hätte sogar noch Tor Nummer 36 erzielen können. Aber nach einer präzisen Vorlage von Benjamin Pavard vergab er freistehend (63.). Der Ball rutschte Lewandowski über den Spann. Nach 70 Minuten beendete Flick den Arbeitstag von Lewandowski vorzeitig.

Der bislang so starke Aufsteiger aus Stuttgart zahlte in der Allianz Arena Lehrgeld. Die Schwaben begannen bei der Jagd nach ihrem 750. Bundesligasieg mit dem 18 Jahre alten Startelf-Debütanten Naouirou Ahamada im Mittelfeld forsch. Die Gäste bestimmten die ersten Minuten. Und nach einem heftigen Tritt von Davies auf den Fuß von Wataru Endo zückte Schiedsrichter Daniel Schlager nach Hinweis des Video-Assistenten und eigener Betrachtung der Szene Rot. Zunächst hatte der Bayern-Verteidiger nur die Gelbe Karte erhalten. In Leipzig wird neben Davies auch Jérôme Boateng (fünfte Gelbe) gesperrt fehlen.

Kalajdzic vergibt beste VfB-Chance

Kurz danach vergab Sasa Kalajdzic in Überzahl eine große Kopfballchance für die Schwaben. Der Platzverweis wirkte aber eher wie ein Weckruf für die Bayern, die in ihrem 1900. Bundesligaspiel ohne den erkälteten Joshua Kimmich antreten mussten. Flick nannte den Verzicht auf den angeschlagenen Nationalspieler "vernünftiger".

David Alaba, der für Kimmich neben Leon Goretzka ins Mittelfeld vorgerückt war, musste früh die Position von Davies links hinten übernehmen. Innerhalb von sechs Minuten fielen drei Tore und die Partie war entschieden. Gnabry bediente Lewandowski – 1:0. Thomas Müller und Leroy Sané zauberten eine Kombination auf den Rasen, die Gnabry abschloss – 2:0. Und nach Müllers Flanke konnte Lewandowski unbedrängt einköpfen – 3:0. Die VfB-Abwehr agierte total konfus. Besonders Waldemar Anton stand im Abwehrzentrum völlig neben sich, was Lewandowski bei seinem 4:0 ein weiteres Mal bestrafte.

Zum klaren Pausenrückstand kam für die Stuttgarter auch noch eine Verletzung von Wamangituka, der nach einem Zweikampf mit Alaba in die Kabine humpelte. Auch nach der Pause bemühten sich die Gäste um Ergebniskorrektur und spielten nach vorne – jedoch erfolglos. 

Verwendete Quellen:
  • Bundesliga live auf Sky Sport
  • Mit Material der Nachrichtenagentur dpa

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