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Bundesliga: Sechste Pleite in Folge – Bremen rutscht gegen Mainz in die Krise

Gladbach verliert nach 2:0-Führung  

Nächste Pleite: Werder rutscht tiefer in die Krise

22.04.2021, 09:16 Uhr | t-online, BZU, dpa, sid

Bundesliga: Sechste Pleite in Folge – Bremen rutscht gegen Mainz in die Krise. Florian Kohfeldt: Der Werder-Trainer konnte die Entscheidung des Schiedsrichters nicht verstehen. (Quelle: imago images/Nordphoto)

Florian Kohfeldt: Der Werder-Trainer konnte die Entscheidung des Schiedsrichters nicht verstehen. (Quelle: Nordphoto/imago images)

In der Bundesliga kam es am Mittwoch zu einigen Überraschungen und umstrittenen Entscheidungen. Besonders in Bremen ging es heiß her. Und Borussia Mönchengladbach schenkte ein 2:0 her.

Der SV Werder Bremen hat auch das sechste Bundesligaspiel in Serie verloren. Das Team von Trainer Florian Kohfeldt musste zu Hause eine 0:1-Niederlage gegen Mainz 05 hinnehmen. Damit rutschen die Grün-Weißen immer tiefer in den Abstiegskampf, sind in der Tabelle damit nur noch 14. Parallel verlor Borussia Mönchengladbach mit 2:3 bei der TSG Hoffenheim, nachdem die "Fohlen" zur Pause noch 2:0 führten. Doch auch Gladbach-Konkurrent Stuttgart holte keine Punkte. Gegen den VfL Wolfsburg setzte es für die Schwaben ein 1:3.

Den Spielbericht zum Spiel des BVB gegen Union Berlin finden Sie hier.

Werder Bremen – Mainz 05

Werder Bremen wackelt gewaltig: Die Hanseaten um Trainer Florian Kohfeldt haben im Kellerduell mit Mainz 05 einen frustrierenden Klub-Negativrekord aufgestellt und stecken immer tiefer im Abstiegssumpf. Die 0:1 (0:1)-Pleite am 30. Spieltag der Bundesliga gegen den direkten Konkurrenten bedeutete die sechste Niederlage in Serie, noch nie verloren die Bremer so oft am Stück in der Liga. Mainz, sechs Spiele ungeschlagen, zog an Werder vorbei.

Die Gäste nutzten bei ihrem frühen Führungstreffer von Adam Szalai (16.) einen individuellen Patzer von Milos Veljkovic. Karim Onisiwo scheiterte nach dem Ausrutscher des Werder-Verteidigers noch an Keeper Jiri Pavlenka, doch sein Sturmpartner war zum Abstauber zur Stelle. Für Diskussionen sorgte der vermeintliche Ausgleich von Joshua Sargent (44.), den Schiedsrichter Marco Fritz nach Ansicht der Videobilder wegen eines vermeintlichen Fouls an Torhüter Robin Zentner zurücknahm.

Werder trennen weiter nur vier Punkte von Hertha BSC auf dem Relegationsplatz und dem 1. FC Köln auf Platz 17. Gelingen den Berlinern und auch Mainz Erfolge in ihren Nachholspielen, dramatisiert sich die Situation der Bremer weiter. Mainz zeigt unter Trainer Bo Svensson weiter eine starke Form, besitzt aber auch ein schweres Restprogramm.

TSG Hoffenheim – Borussia Mönchengladbach

Borussia Mönchengladbach hat nach einem seltsam lethargischen Auftritt den sicher geglaubten Sieg und wichtige Punkte im Rennen um einen Europacup-Platz verschenkt. Trotz einer Zwei-Tore-Führung verlor der diesjährige Champions-League-Teilnehmer 2:3 (2:0) bei der zuletzt schwächelnden TSG Hoffenheim. Gladbach liegt vier Zähler hinter einem Europa-League-Rang.

Der kroatische Vizeweltmeister Andrej Kramaric (48. und 65.) sowie Ihlas Bebou (60.) trafen für die Kraichgauer, die nach fünf Begegnungen ohne Sieg wieder einen Dreier einfahren konnten. Alassane Plea (25.) und Valentino Lazaro (45.+1) waren für die Borussia erfolgreich.

VfB Stuttgart – VfL Wolfsburg

Der VfL Wolfsburg hat seine kleine Niederlagenserie eindrucksvoll gestoppt und darf weiter von der Königsklasse träumen. Die Mannschaft von Trainer Oliver Glasner setzte sich bei Aufsteiger VfB Stuttgart verdient mit 3:1 (2:0) durch und liegt vier Spiele vor Saisonende voll auf Champions-League-Kurs.

Philipp Förster scheiterte mit seinem Elfmeter an Koen Casteels (links in grau). (Quelle: imago images/Sportfoto Rudel)Philipp Förster scheiterte mit seinem Elfmeter an Koen Casteels (links in grau). (Quelle: Sportfoto Rudel/imago images)

Die Wölfe verteidigten dank Treffer von Xaver Schlager (13.), Torjäger Wout Weghorst (29.) und Yannick Gerhardt (65.) erfolgreich den dritten Tabellenplatz.

Nach zuvor zwei Niederlagen haben die Norddeutschen mit 57 Punkten weiterhin einen Zähler Vorsprung auf Eintracht Frankfurt, Borussia Dortmund liegt fünf Punkte zurück. Am Samstag (ab 15.30 Uhr im Liveticker bei t-online) kommt der BVB zum direkten Duell in die Autostadt.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagenturen SID, dpa

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