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2G bei Fußballern? So könnte die DFL eine Impflicht einführen


Kann die Bundesliga die Impfpflicht selbst beschließen?

  • Melanie Muschong
Von Melanie Muschong

19.11.2021Lesedauer: 2 Min.
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Hans-Joachim Watzke: Auch der BVB-Boss muss sich auf Beschränkungen für seinen Verein einstellen.
Hans-Joachim Watzke: Auch der BVB-Boss muss sich auf Beschränkungen für seinen Verein einstellen. (Quelle: Kirchner-Media/imago-images-bilder)
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Eine Impfpflicht für Fußballer wird seit einigen Tagen diskutiert. Die Politik sprach sich dafür aus, es könnte daher schnell gehen. Doch ist das rechtlich überhaupt möglich?

Er ist gesund, fit, stand zuletzt aber nicht auf dem Platz – und so geht es vorerst auch weiter: Der ungeimpfte Joshua Kimmich (mehr dazu lesen Sie hier) wird dem FC Bayern am Freitag beim Bundesligaspiel gegen den FC Augsburg (Ab 20.30 Uhr im Liveticker auf t-online) fehlen, weil er Kontakt zu einer Corona-positiv getesteten Person hatte.

Aber nicht nur die Diskussion um den Nationalspieler sorgt in Deutschland für Aufsehen. Es geht um viel mehr. Die Frage ist: Braucht es allgemein 2G für Fußballer, wenn die Regel doch auch für die Zuschauer gilt?

Ganz so einfach ist es nicht. Denn wenn sich ein Klub-Anhänger ins Stadion begibt, geschieht dies in seiner Freizeit. Der Profi, der jedoch auf dem Rasen steht und spielt, ist beruflich im Einsatz. Eine Impfpflicht für Berufstätige gibt es aber nicht. Klar ist für viele Politiker jedoch auch: Fußballer sollten Vorbilder sein. So sagte Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst der "Bild": "Zu Recht kann man vortragen, die Fußballer werden gut bezahlt, sind Vorbilder auch für junge Menschen. Ich finde, dann müssen sie sich auch benehmen wie Vorbilder."

Hendrik Wüst appelliert an die Vorbildfunktion der Fußballprofis.
Hendrik Wüst appelliert an die Vorbildfunktion der Fußballprofis. (Quelle: photothek/imago-images-bilder)

Eine Aussage, der auch der langjährige Vorsitzende des Deutschen Ethikrats, Peter Dabrock, zustimmt. "In der gegenwärtigen dramatischen Corona-Lage finde ich es verhältnismäßig, dass in einer Kontaktsportart, die als länderübergreifender Wettbewerb in Bundesligen gespielt wird und sehr viele Zuschauer anzieht, die 2G-Regel eingeführt wird", so Dabrock.

Die DFL kann selbst handeln

Doch die DFL wartet auf klare Ansagen der Politik. Dabei müsste sie das nicht, meint Rainer Cherkeh, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Sportrecht. Eine Impfpflicht könnte die DFL auch selbst durchsetzen. Cherkeh zu t-online: "Wenn es jetzt zu schnellen politischen Maßnahmen kommen sollte, dann besteht für die Ligaverbände insoweit kein Handlungsbedarf mehr." Doch er ergänzt: "Bleiben diese Maßnahmen jedoch aus, dann sind die Ligabetreiber auch vor dem Hintergrund der explodierenden Fallzahlen weiterhin in der Pflicht, eigenständig tätig zu werden."

Und das könnte laut dem Fachanwalt so funktionieren: "Aufgrund ihrer grundgesetzlich geschützten Verbandsautonomie kann ein Ligaverband spielorganisatorische Fragen, auch des Gesundheitsschutzes, autonom lösen." Heißt im Klartext: "Die DFL könnte also etwa durch eine schriftliche Stimmabgabe der Ligateilnehmer (Die Vereine; Anm. d. Red.) beschließen lassen, dass – gegebenenfalls nach einer Vorlaufzeit – nur noch 2G-Spieler im Spielbetrieb eingesetzt werden dürfen."

Und er ergänzt: "Die hierzu gebotene Abwägung der wechselseitigen Interessen (Absichern eines möglichst stabilen Ligabetriebs sowie massives Verringern von gesundheitlichen Risiken der Spieler versus Berufsausübung sowie Persönlichkeitsrecht des Spielers und dessen Entscheidung, sich nicht impfen zu lassen) würde einen solchen Beschluss meines Erachtens rechtfertigen."

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Verwendete Quellen
  • Eigener Kontakt zu Prof. Dr. Rainer Cherkeh
  • Sportschau: Bundesliga – das Geheimnis um die Impfquote
  • Mit Material der Nachrichtenagentur dpa
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Von Julian Buhl, München
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