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FC Bayern dreht Fürth-Partie – verliert aber einen Topspieler


Bayern dreht Fürth-Partie – verliert aber einen Topspieler

Von t-online
Aktualisiert am 20.02.2022Lesedauer: 3 Min.
Die Auswechslung: Bayern-Trainer Julian Nagelsmann versucht seinen Spieler Corentin Tolisso zu trösten.
Die Auswechslung: Bayern-Trainer Julian Nagelsmann versucht seinen Spieler Corentin Tolisso zu trösten. (Quelle: ActionPictures/imago-images-bilder)
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Der deutsche Rekordmeister hatte sich diesen Bundesliga-Sonntag sicher ganz anders vorgestellt. Am Ende gewann man die Partie zwar noch, sorgt sich nun aber um den verletzten Tolisso.

Zittersieg statt Wiedergutmachung: Ein lange Zeit indisponierter FC Bayern hat einen weiteren peinlichen Ausrutscher mit Ach und Krach und dank Lebensversicherung Robert Lewandowski abgewendet. Nach zwei herben Rückschlägen mühte sich die Mannschaft von Trainer Julian Nagelsmann zu einem glanzlosen und erst am Ende deutlichen 4:1 (0:1) gegen das abgeschlagene Bundesliga-Schlusslicht SpVgg Greuther Fürth.


Ex-Bayern-Stürmer Sandro Wagner analysierte nach der Partie bei DAZN: "Am Ende ist es völlig Wurscht, was zur Halbzeit war. Nun gehst du als Bayern-Spieler nach Hause, vielleicht gibt es noch ein schönes Abendessen, und hast dann doch klar gewonnen."

Branimir Hrgota brachte die tapferen Fürther vor 25.000 Zuschauern in der 42. Minute in Führung. Lewandowski glich nur Sekunden nach dem Seitenwechsel für den deutschen Rekordmeister aus. Bezeichnenderweise brachte ein Eigentor von Sebastian Griesbeck (62.) die Bayern auf Siegkurs, Lewandowski legte sein 28. Saisontor nach (82.). Eric Maxim Choupo-Moting (90.+1) sorgte für den Endstand.

Lewandowski sagte nach dem Spiel bei DAZN: "Das war alles viel zu langsam in der ersten Halbzeit. In der zweiten Hälfte war es besser."

Fürth kämpfte leidenschaftlich

Vier Tage nach dem mageren 1:1 in der Champions League bei RB Salzburg und eine Woche nach der 2:4-Pleite in Bochum enttäuschten die Bayern jedoch über weite Strecken auf der ganzen Linie. In dieser Form sind die großen Ziele gefährdet. Für die Fürther, die den Münchnern einen leidenschaftlichen Kampf lieferten, bleibt die Lage trotz des jüngsten Aufwärtstrends fast aussichtslos.

Nagelsmann musste neben Alphonso Davies, Leon Goretzka und Manuel Neuer kurzfristig auf Kingsley Coman (muskuläre Probleme) verzichten. Zudem gab er Niklas Süle und Serge Gnabry eine Pause. Dafür rückten Dayot Upamecano, Omar Richards und Marcel Sabitzer in die Startelf. Gnabry kam aber bereits in der 25. Minute ins Spiel, nachdem sich Corentin Tolisso am linken Oberschenkel verletzte.

Viel Bayern-Schlamperei dabei

Wie erwartet agierten die Bayern zunächst überlegen. Fürth hatte kaum den Ball und wartete geschickt ab. Dem Gastgeber fehlten in seinen Aktionen aber Tempo, Ordnung, Entschlossenheit und Ideen, um den gut gestaffelten Aufsteiger annähernd in Gefahr zu bringen. Viele Pässe spielten die Münchner zudem viel zu schlampig.

Die SpVgg lauerte immer wieder auf Konter und hatte so auch die erste Chance des Spiels. Doch Sven Ulreich hatte mit dem Schuss von Jamie Leweling (27.) keine Mühe. Beim von Sabitzer abgefälschten Freistoß vor der Pause hatte er allerdings keine Abwehrmöglichkeit. Die Bayern, die bezeichnenderweise den ersten Torschuss in der Nachspielzeit der ersten Hälfte verzeichneten, wurden mit einem gellendem Pfeifkonzert in die Kabine verabschiedet.

Nagelsmann reagierte und brachte für Verteidiger Richards in Eric Maxim Choupo-Moting eine weitere Offensivkraft. Zudem stellte er auf Dreierkette um. Und es dauerte nur ein paar Sekunden bis zum Ausgleich. Nach Vorarbeit von Gnabry drückte Lewandowski den Ball über die Linie.

Die Bayern schnürten die Gäste nun ein. Im Fürther Strafraum herrschte Hochbetrieb. Die Münchner benötigten aber die Mithilfe der Franken: Nach scharfer Hereingabe von Thomas Müller lenkte Griesbeck den Ball schließlich entscheidend ab. Der Verteidiger hatte schon im Hinspiel (1:3) ins eigene Tor getroffen.

Die Bayern schalteten nun erneut einen Gang zurück, Fürth kam auf. Max Christiansen (67.) und Marco Meyerhöfer (71.) trafen nur den Außenpfosten. Erst nach Lewandowskis Kopfballtor war alles klar.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur SID
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