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Die nächste Überraschung bei Hertha

  • Robert Hiersemann
  • Florian Wichert
Von Robert Hiersemann und Florian Wichert

Aktualisiert am 15.03.2022Lesedauer: 1 Min.
Hertha kämpft um Klassenerhalt: Ist Sportchef Bobic schon gescheitert oder gibt es noch Hoffnung in Berlin? (Quelle: t-online)
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Felix Magath soll den Absturz des Hauptstadtklubs verhindern. Kann er Hertha und seinen Boss Bobic retten? Und kann der dann endlich einen Trainer mit Perspektive holen?

Nach dem Rauswurf von Tayfun Korkut hat Herthas Manager Fredi Bobic keine Zeit zu verlieren. "Es bleiben noch acht Partien, um die nötigen Punkte für den Klassenerhalt zu holen. Dafür werden wir alles tun", sagte er, kurz nachdem er die Reißleine gezogen und sich von "seinem" Trainer getrennt hatte.


Ex-Hertha-Stars: Einer saß im Gefängnis, einer verkauft Jogginghosen

Titel sind für Hertha BSC nicht gerade an der Tagesordnung. Der Hauptstadtklub war zuletzt in den 1930er Jahren Meister. Im Pokalfinale standen die Profis in den Jahren 1977 und 1979, außerdem erreichten die Amateure 1993 das Endspiel. Die Hertha blickt auf eine große Geschichte mit vielen Stars zurück. Ob Ete Beer (l.), Marcelinho (m.) oder Marko Pantelic. Viele Spieler konnten die Hertha-Fans begeistern. t-online.de hat sich den Werdegang nach der Karriere von einigen der Stars angeschaut.
Als einer der letzten "echten Straßenfußballer" zauberte Yildiray Bastürk durch das Olympiastadion. Der wieselflinke Dribbler sorgte mit seinen Tricks für viel Staunen bei der Hertha. Nach seinem Karriereende arbeitete er als Scout und kickte gelegentlich bei Charity-Spielen.
+14

Die Entscheidung gegen Korkut war am Sonntag nach dem 0:2 bei Borussia Mönchengladbach alternativlos. Aktuell steht der Klub auf dem vorletzten Tabellenplatz in der Liga. Nach zehn Pflichtspielen ohne Sieg und fünf Liga-Pleiten musste Bobic handeln.

Als neuen Cheftrainer installierte er den 68-jährigen Felix Magath, der die Mannschaft nun vor dem Abstieg retten soll.

Doch in den kommenden Wochen steht nicht nur Magath unter genauer Beobachtung, sondern vor allem auch Hertha-Sportchef Bobic. Denn er hat im vergangenen Sommer zwar den großen Umbruch eingeleitet und Transfereinnahmen generiert, doch sportlich ging es nach der Fast-Katastrophe im Vorjahr weiter bergab.

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Was zur Frage führt:

Ist Fredi Bobic bei Hertha schon gescheitert?

Pro
Robert Hiersemann
Robert Hiersemann

Ja, er hat alles noch schlimmer gemacht

In der Startelf stehen unerfahrene Jugendspieler, auf der Bank sitzen Profis, die sich trotz der Krise kaputtlachen und in der Offensive fehlt eindeutig die Durchschlagskraft. Es wird immer klarer: Hertha BSC steigt in dieser Saison ab. Es ist das Ende. Daran wird auch Magath nichts mehr ändern. Und schuld ist in erster Linie Fredi Bobic.

Er war es, der im Sommer fast alle Topspieler wie beispielsweise Matheus Cunha und Jhón Cordoba ziehen ließ und dafür keinen adäquaten Ersatz holte. Er war es, der völlig unnötig Hertha-Trainer Pál Dardai – der diesen Verein besser als jeder andere kennt – nach 13 Spieltagen entließ und dafür den erfolglosen Tayfun Korkut holte. Er war es, der im Winter Mitläufer wie Dong-jun Lee verpflichtete.

Natürlich ist Bobic an dem Chaos nicht allein schuld. Sein Vorgänger Michael Preetz und Präsident Werner Gegenbauer verpulverten bereits vor seiner Zeit einen Großteil der Windhorst-Millionen. Aber Bobic machte eben nichts besser, sondern alles noch schlimmer.

Die wohl bitterste Erkenntnis: Hertha BSC wurde in den vergangenen Jahren immer schwächer, die Leistungsdichte in der Spitze der 2. Liga wurde aber größer. Es ist also gut möglich, dass die nächsten acht Partien die letzten Bundesliga-Spiele der Hertha für eine sehr lange Zeit sind.

Kontra
Florian Wichert
Florian Wichert

Nein, Bobic ist der Einzige mit Ahnung und Biss

Trainer Korkut? Ein Reinfall. Die Spieler Boateng, Belfodil und Jovetic? Allesamt Flops. Eine Verbesserung zur Vorsaison? Nicht zu erkennen.

Das ist nicht nur die bittere Realität bei Hertha, sondern auch die Bilanz von Bobic.

Aber: Was kann der für die Altlasten? Einen katastrophal komponierten Kader? Ein kaputtes Gehaltsgefüge? Möchtegern-Stars wie Selke? Streit zwischen Klubspitze und Investor?

Bobic ist nicht gescheitert. Im Gegenteil. Hätten die Spieler seine Einstellung, würde der Klub um die Champions League spielen. Bobic ist der Einzige bei Hertha, der Ahnung und Biss hat. Er ist ehrlich, authentisch und wird nach Stuttgart und Frankfurt auch Hertha perspektivisch nach Europa führen, wenn der Klub ihm jede Unterstützung und volles Vertrauen schenkt.

Sollte Hertha absteigen, liegt das nicht an Bobic. Sollte der Verein eine Zukunft haben, dann nur mit Bobic.

Zumal er mit Serdar, Richter und Kempf durchaus Spieler geholt hat, die eine Perspektive haben – und im Sommer auch einen entsprechenden Trainer verpflichten wird. Vielleicht sogar Joachim Löw? Das wäre das Comeback des Jahres. Ausgeschlossen? Das dachte man bei Magath auch. Bobic kennt Löw aus Stuttgarter Zeiten (Pokalsieg!). Löw ist Fan der Hauptstadt. Langsam müsste es bei ihm auch wieder kribbeln. Und dann ist Löw womöglich einfach die nächste Überraschung nach Magath.

Wer hat recht?

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Im "Zweikampf der Woche" kommentieren wöchentlich Florian Wichert (Stellvertretender Chefredakteur bei t-online) und Robert Hiersemann (Head of Fußball und Sport) aktuelle Fußballthemen. Sehen Sie das Format oben im Video oder auch ab 21 Uhr im Free-TV im Rahmen von "Bundesliga Analyse" auf Sport 1.

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