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Süle-Nachfolger: Bayern hat drei neue Kandidaten im Visier

Von Vjeko Keskic, fcb-inside

Aktualisiert am 28.06.2022Lesedauer: 2 Min.
Niklas Süle: Der deutsche Nationalspieler wechselt von München zum BVB.
Niklas Süle: Der deutsche Nationalspieler wechselt von München zum BVB. (Quelle: Laci Perenyi/imago-images-bilder)
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Nach dem Abgang von Niklas Süle sucht Bayern immer noch einen Innenverteidiger. Dafür gibt es gleich mehrere Optionen – darunter auch einen Weltstar.

Bayern-Sportvorstand Hasan Salihamidzic hat zuletzt betont, dass die Münchner bis zum letzten Tag der Sommer-Wechselperiode ihre Augen und Ohren offenhalten werden. Dem Vernehmen nach sucht der FCB nach wie vor einen Nachfolger für Niklas Süle. Demnach werden aktuell drei konkrete Namen an der Isar gehandelt.


FC Bayern: Was diese ehemaligen Stars heute machen

t-online.de hat sich 20 ehemalige Spieler des deutschen Rekordmeisters herausgesucht und aufgeschrieben, was sie heute machen. Tobias Rau beispielsweise, 2003 bis 2005 im Verein, unterrichtet heute in der Nähe von Bielefeld an einer Gesamtschule Biologie und Sport.
Thomas Helmer (1992–1999): Jahrelang eine Bank in der Defensive des FC Bayern. Zuletzt moderierte der Europameister von 1996 die Sport1-Kultsendung "Doppelpass", im Sommer 2021 gab er sie jedoch an Florian König ab. Helmer ist dennoch weiterhin für Sport1 als Moderator im Einsatz, moderiert unter anderem den "Doppelpass on Tour", den Sport1-Fantalk oder auch die Spiele des DFB-Pokals.
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Mit Noussair Mazraoui hat der FC Bayern seine rechte Abwehrseite im Sommer verstärkt. Wie die "Abendzeitung München" berichtet, möchte Julian Nagelsmann in der Defensive personell nochmals nachbessern. Der 34-Jährige sucht demnach händeringend einen neuen Innenverteidiger. Idealerweise einen kommunikativen Spieler mit Führungsqualitäten, einen Typen wie David Alaba.

Die Bayern haben drei Innenverteidiger auf dem Radar

Laut der "Abendzeitung München" befinden sich mit Matthijs de Ligt, Kalidou Koulibaly und Gleison Bremer gleich drei Spieler auf der Shortlist der Bayern-Bosse. Demnach beschäftigt man sich an der Säbener Straße intensiver mit diesen Namen. Es gibt jedoch ein Problem: Keiner dieser drei Kandidaten passt in die finanziellen Vorstellungen der Bayern.

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Matthijs de Ligt: Aktuell spielt der Niederländer bei Juventus Turin.
Matthijs de Ligt: Aktuell spielt der Niederländer bei Juventus Turin. (Quelle: Nicolo Campo/imago-images-bilder)

Der niederländische Nationalspieler Matthijs de Ligt von Juventus Turin wäre, rein sportlich betrachtet, sicherlich die beste Lösung. Juve ist durchaus bereit, den 22-Jährigen im Sommer zu verkaufen, ruft jedoch einen Preis zwischen 70 und 80 Millionen Euro auf. Dies liegt deutlich über den aktuellen Möglichkeiten der Münchner.

Auch der Brasilianer Gleison Bremer vom FC Turin ist mit einer kolportierten Ablösesumme zwischen 35 und 40 Millionen Euro alles andere ein Schnäppchen. Zudem tendiert Bremer zu einem Wechsel innerhalb der Serie A zu Inter Mailand.

Mit Blick auf die nackten Zahlen wäre Kalidou Koulibaly vom SSC Neapel sicherlich die günstigste Option. Der Senegalese ist vertraglich nur noch bis 2023 an die Süd-Italiener gebunden und wäre wohl für 25 bis 30 Millionen Euro zu haben. Mit 31 Jahren ist Koulibaly aber nicht unbedingt eine dauerhafte Lösung.

Frankreich-Quartett steht zur Verfügung

Sollten die Bayern bis Ende August keinen geeigneten Spieler finden, wird sich Nagelsmann vorerst mit seinem Frankreich-Quartett, bestehend aus Dayot Upamecano, Tanguy Nianzou, Lucas Hernandez und Benjamin Pavard zufriedengeben müssen. Vor allem Letzterer wird durch die Verpflichtung von Mazraoui künftig ins Abwehrzentrum rücken, auf seine Wunschposition.

Auf den ersten Blick steht Nagelsmann mit der French-Connection sehr viel Qualität zur Verfügung. Nur müssen die Spieler diese auch konstant abrufen. In der Vorsaison haben alle vier mit Leistungsschwankungen zu kämpfen gehabt.

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Von Julian Buhl
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