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Champions League: Eintracht-Fan zeigt Hitlergruß in Marseille


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Frankfurt-Fan zeigt Hitlergruß – Verein gibt Stellungnahme ab

Von sid, t-online
Aktualisiert am 14.09.2022Lesedauer: 3 Min.
Frankfurt-Fans werfen Pyrotechnik: Vor dem Spiel in Marseille kam es zu Ausschreitungen.
Frankfurt-Fans werfen Pyrotechnik: Vor dem Spiel in Marseille kam es zu Ausschreitungen. (Quelle: reuters/CHRISTIAN HARTMANN)
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Ein Frankfurt-Fan zeigte offenbar beim Spiel gehen Marseille den Hitlergruß. Die Vereinsführung der Hessen äußerte sich jetzt mit klaren Worten.

Eintracht Frankfurt hat zu einem offenbar antisemitischen Vorfall vor dem Spiel gegen Olympique Marseille Stellung genommen. Ein Mann soll auf der Tribüne den Hitlergruß gezeigt haben.

In einer Mitteilung auf Twitter erklärte Eintracht Frankfurt, dass der Verein für Toleranz und Vielfalt stehe und im Kampf gegen Rassismus und Antisemitismus eine klare Haltung zeige. "Von einem einzelnen Vorfall im Vorfeld des UEFA-Champions-League-Spiels zwischen Olympique Marseille und Eintracht Frankfurt, bei dem eine als Hitlergruß zu verstehende Gestik gezeigt wurde, distanziert sich der Klub in aller Deutlichkeit", hieß es in einer Verlautbarung.

Die auf dem Video zu sehende Person habe sich nach Angaben der Vereinsführung noch während der ersten Halbzeit eigenständig bei den Fanbeauftragten von Eintracht Frankfurt gemeldet und den Vorwurf einer antisemitischen Intention nachdrücklich zurückgewiesen. Man werde den Vorgang und die Darstellung des Betroffenen ausführlich prüfen.

Auf Twitter kursiert ein Video, das den Hitlergruß zeigen soll. Darauf sind gleich zwei Fans zu sehen, die ihren Arm zu dem verbotenen Gruß heben. Einer von ihnen ist vermummt und die Aufschrift auf seinem T-Shirt nicht klar zu erkennen. Das Gesicht des zweiten Fans ist jedoch gänzlich unbedeckt und er trägt eine deutlich zu erkennende Frankfurt-Jacke.

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Eintracht-Vorstand kritisiert Anhänger

Eintracht Frankfurts Vorstandsmitglied Philipp Reschke hat nach dem Spiel schwere Vorwürfe gegen die Fans der Franzosen erhoben. Außerdem übte er deutliche Kritik an den Eintracht-Anhängern. "Wir haben solch einen Tag in dieser Form noch nicht erlebt und in dieser Weise auch nicht für möglich gehalten. So richtige Freude mag nicht aufkommen, weil es schon sehr befremdlich ist, welches Ausmaß an Aggressivität und Hass uns da entgegenschlug und natürlich auch auf Reaktionen traf", sagte Reschke am späten Dienstagabend.

Es habe auf beiden Seiten jede Menge Täter gegeben, wesentlich mehr aber aus den Reihen der Gastgeber. "Es war der befürchtete Ausnahmezustand", sagte Reschke. Er rechnet nun mit Konsequenzen durch die Europäische Fußball-Union für beide Vereine. "Wenn ich eine Bestrafung fürchte, dann eher für ein Auswärtsspiel. Ich kann aber auch nicht ausschließen, dass die Bewährung für das Heimspiel durch die Geschichte betroffen ist", sagte Reschke.

Einige Vorfälle bereits vor dem Spiel – Fan schwer verletzt

Rund um das Champions-League-Gruppenspiel von Eintracht Frankfurt bei Olympique Marseille ist es zu Ausschreitungen gekommen. Nach mehreren Zusammenstößen außerhalb des Stadions schossen Anhänger beider Fanlager auch vor dem Anpfiff am Dienstag im Stade Velodrome Pyrotechnik in die jeweils anderen Fanblöcke, die Polizei positionierte sich daraufhin im Frankfurter Block.

Ein Fan von Eintracht Frankfurt ist beim Auswärtsspiel der Hessen schwer verletzt worden. "Er liegt im Krankenhaus, ist aber außer Lebensgefahr", sagte Frankfurts Vorstandsmitglied Philipp Reschke am Dienstagabend nach dem 1:0-Erfolg in Frankreich. Nach Angaben der Polizei und der Feuerwehr wurde der Fan von einer Rauchgranate getroffen.

Zuvor hatten Anhänger von Marseille bereits vor dem Stadion Pyrotechnik und Böller gezündet. Nach dem Einlass kam es auf den Rängen zu Provokationen zwischen Heimfans und den Anhängern im Gästeblock.

Am Montagabend waren bereits acht Personen nach einer Schlägerei in der Innenstadt festgenommen worden, darunter ein Deutscher, wie die örtliche Polizei mitteilte. Am Dienstag kamen demnach sechs weitere Festnahmen dazu.

Für den Bundesligisten könnten die Vorkommnisse drastische Folgen nach sich ziehen, da die SGE nach dem Platzsturm im Europa-League-Halbfinale gegen West Ham United von der Europäischen Fußball-Union zu einem Zuschauerausschluss im nächsten internationalen Spiel verurteilt worden war. Die Strafe war für zwei Jahre zur Bewährung ausgesetzt worden, könnte nach den Vorfällen in Marseille aber in Kraft treten.

Der Eintracht-Anhang musste sich in der südfranzösischen Hafenstadt auf strikte Einschränkungen einstellen, für gewisse Areale in der Stadt sprachen die Behörden von Marseille Aufenthaltsverbote aus. In Bussen wurden die Frankfurter Fans laut Präfektur "ohne Zwischenfälle" aus der Innenstadt zum Stadion gebracht.

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Verwendete Quellen
  • Mit Material der Nachrichtenagentur SID
  • twitter.com: Tweet von Eintracht Frankfurt
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