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Champions League: BVB zeigt starke Reaktion – und siegt deutlich in Sevilla


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Starker BVB: Dortmund triumphiert in Sevilla

Von dpa, np

Aktualisiert am 06.10.2022Lesedauer: 3 Min.
Julian Brandt: Der BVB-Angreifer erzielte das 4:1 in Sevilla.
Julian Brandt: Der BVB-Angreifer erzielte das 4:1 in Sevilla. (Quelle: MARCELO DEL POZO)
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Nach dem 2:3 in Köln wollte der BVB eine Reaktion zeigen – und er lieferte. In Sevilla gewannen die Borussen am Ende deutlich.

Borussia Dortmund hat mit einem überzeugenden Auftritt auf die Liga-Schlappe in Köln reagiert. In Sevilla siegte der BVB klar mit 4:1 – und hat nun beste Chancen, sich für das Achtelfinale zu qualifizieren.

Raphael Guerreiro (6. Minute) sowie Jude Bellingham (41.) und Karim Adeyemi (43.) kurz vor der Pause sorgten schon im ersten Durchgang für klare Verhältnisse. Youssef En-Nesyri (51.) ließ auf Seiten der Gastgeber nochmal etwas Hoffnung aufkommen, doch Julian Brandt (75.) machte eine Viertelstunde vor Ende den Sack zu.


Klarer Sieg – doch nur ein BVB-Spieler mit Note 1

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SOCCER-CHAMPIONS-SEV-DOR/REPORT
+15

Damit festigte der BVB vor dem Rückspiel kommende Woche, bei dem er das Achelfinale perfekt machen kann, mit sechs Punkten Platz zwei. Sevilla verharrt mit nur einem Punkt auf dem dritten Platz, Manchester City führt die Gruppe mit neun Zählern an. Schlusslicht ist Kopenhagen mit ebenfalls nur einem Punkt, das am Abend City mit 0:5 unterlag.

So lief das Spiel

Gegen einen schwachen Gegner erwischte das Team von Trainer Edin Terzic einen perfekten Start. Nach herrlichem Seitenwechsel von Bellingham traf Guerreiro von der Strafraumkante ins lange Eck zur Führung. Nach rund 20 Minuten wäre der BVB dann fast in Überzahl gewesen. Wegen einer Notbremse gegen Salih Özcan hatte der Schiedsrichter Sevillas En-Nesyri schon Rot gezeigt. Doch dann schaute er sich nochmal die Videobilder an und erkannte ein Foul von Adeyemi im Vorfeld. Er nahm die Rote Karte wieder zurück.

Trotzdem hatte der Bundesligist keine große Mühe. Warum Sevillas Trainer Lopetegui vor dem Aus steht, zeigte seine Mannschaft eindrucksvoll. Die Andalusier traten im Defensivverhalten so ziel- und orientierungslos auf, dass Dortmund bei sauberer Ausführung seiner Angriffe noch mehr Tore hätte schießen müssen. Sinnbildlich dafür stand die 33. Minute: gegen wild verteidigende Gastgeber hatte der BVB im Strafraum Zeit und Raum, am Ende schloss Youssoufa Moukoko aber viel zu hektisch ab. Wie der 17-Jährige vor dem 3:0 durch Adeyemi dann aber den Ball an- und mitnahm, war Weltklasse.

Modeste nur auf der Bank

Moukoko bekam den Vorzug vor dem zuletzt schwachen Anthony Modeste. Mit seiner Geschwindigkeit belebte der Teenager die BVB-Offensive, nur der letzte Schritt oder Pass fehlte anfangs. Und genau darum blieb Sevilla erst mal im Spiel. Denn dass auch der BVB in der Defensive immer anfällig ist, wurde ebenfalls deutlich. Wie anfällig, zeigte Emre Can. Kurz vor der Pause verdribbelte sich der Sechser im Mittelfeldzentrum und lud Sevilla zum Konter ein. Nur eine Glanzparade von Alexander Meyer verhinderte den Ausgleich.

Kurz nach der Pause war dann Nico Schlotterbeck im Kopfballduell mit En-Nesyri unaufmerksam, wodurch der Marokkaner den Anschluss erzielte. Auch deshalb hofft Dortmund wohl auf eine Rückkehr des erkrankten Mats Hummels gegen die Bayern. Es bleibt das scheinbar ewige Rätsel der Borussia: die ständigen Aussetzer, die immer wiederkehrenden Leistungsschwankungen.

Diesmal reichte es dennoch, weil der Gegner teils desolat auftrat. So baute Dortmund den Vorsprung aus. Einen wunderbaren Angriff schloss Bellingham noch wunderbarer ab und beförderte den Ball mit der Fußspitze ins Tor. Kurz darauf legte Adeyemi nach traumhafter Vorarbeit von Moukoko nach.

Doch die Aussetzer blieben auch im zweiten Durchgang. Nach dem Anschluss hatte Sevilla immer mal wieder aussichtsreiche Angriffe, wenn der BVB unaufmerksam agierte. Bestraft wurde das diesmal nicht mehr. Stattdessen köpfte Brandt zum Endstand ein.

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Verwendete Quellen
  • Eigene Beobachtungen bei DAZN
  • Mit Material der Nachrichtenagentur dpa
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