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FC Bayern München: Sammer tobt nach Schweinsteiger-Platzverweis

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Sammer sauer auf den Schiri  

Ärger um Platzverweis für Schweinsteiger

02.04.2014, 11:07 Uhr | t-online.de

FC Bayern München: Sammer tobt nach Schweinsteiger-Platzverweis. Bastian Schweinsteiger muss gegen Manchester vorzeitig vom Feld. (Quelle: dpa)

Bastian Schweinsteiger muss gegen Manchester vorzeitig vom Feld. (Quelle: dpa)

Der FC Bayern München hat sich mit dem 1:1 bei Manchester United eine gute Ausgangsbasis für die angestrebte Titelverteidigung in der Champions League verschafft. Dennoch gab es nach der Partie Ärger beim deutschen Rekordmeister. Grund war die Gelb-Rote Karte wegen wiederholten Foulspiels für Bastian Schweinsteiger. Matthias Sammer echauffierte sich über den Platzverweis für den Mittelfeld-Strategen: "Wenn du gleiche Maßstäbe ansetzt, dann frage ich mich, warum Valencia nicht vom Platz fliegt", zürnte der FCB-Sportvorstand.

Der bereits mit Gelb verwarnte United-Offensivspieler Antonio Valencia war dem Münchner Verteidiger Jerome Boateng frontal mit gestrecktem Bein in die Parade gefahren. Der spanische Schiedsrichter Carlos Velasco Carballo hatte es in dieser Szene allerdings bei einer allerletzten Ermahnung belassen. Das brachte Sammer auf die Palme: "Wenn der Schiedsrichter eine Linie hat, dann muss er sie durchziehen. Gar keine Frage, dass das bei Schweini ein Foul ist, aber bei Valencia gab es auch mehrere Fouls und sein gestrecktes Bein gegen Jerome. Auf dem Niveau musst du die gleichen Maßstäbe anwenden."

Schweinsteiger als tragischer Held

Schweinsteiger hatte seine Mannschaft zurück ins Spiel gebracht, als er nach einer Kopfball-Ablage von Mario Mandzukic den Ball zum 1:1-Ausgleich volley unter die Latte des United-Tores hämmerte (67. Minute). Nemanja Vidic sorgte zuvor nach einer Ecke von Wayne Rooney für die Führung für Manchester (58.).

Somit wurde Schweinsteiger zum tragischen Helden, denn nicht nur wegen seines Tores war er zuvor Anführer und bester Mann der Bayern. Mit 111 Ballkontakten hatte er die meisten Aktionen aller Spieler auf dem Platz und gewann zudem 67 Prozent seiner Zweikämpfe. Doch in der letzten Minute kam er gegen Rooney knapp zu spät, sah seine zweite Gelbe Karte und musste runter.

Guardiola ärgert sich

Der 29-Jährige ärgerte sich über die Entscheidung und wohl auch über sich selbst und lieferte sich noch auf dem Platz ein Wortgefecht mit Rooney. Bayern-Coach Pep Guardiola verschaffte an der Seitenlinie seinem Ärger lautstark Luft.

Der Spanier nannte die Hinausstellung seiner Sechsers unmittelbar nach dem Spiel "ungerecht" und diskutierte mit dem Referee. Wenig später gab sich Guardiola dann schon entspannter. "Wir werden weiterhin elf Spieler auf dem Platz haben. Solche Dinge passieren. Wir werden das lösen", sagte er gegenüber dem TV-Sender sky.

Personelle Sorgen für das Rückspiel

Doch der Spanier hat ohne Schweinsteiger für das Rückspiel in der nächsten Woche ein echtes Personalproblem im Mittelfeldzentrum. Denn der Spanier Javi Martinez sah seine dritte Gelbe Karte im laufenden Wettbewerb und wird ebenso fehlen wie sein Landsmann Thiago Alcantara, der sich gegen Hoffenheim einen Teilriss des Innenbandes im rechten Knie zugezogen hatte. Somit bleiben nur der eigentliche Rechtsverteidiger Philipp Lahm und der gelernte offensive Mittelfeldspieler Toni Kroos für die Zentrale übrig.

Dennoch herrschte beim FCB Zuversicht, die Hürde Manchester im Rückspiel auch ohne Schweinsteiger und Co. zu nehmen und die Vorschlussrunde der europäischen Königsklasse zu erreichen. "Jeden Spieler, der gesperrt ist, vermissen wir", erklärte der starke Arjen Robben, der versprach, auch für die beiden gesperrten Kollegen kämpfen zu wollen: "Für Schweinsteiger und Martinez müssen wir eine Topleistung abrufen, damit sie im Halbfinale wieder dabei sein können."

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