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BVB-Trainer Lucien Favre wütend über Elfmeter-Pfiff: "Das ist Theater"

"Das ist Theater"  

BVB-Trainer Favre wütend wegen Elfmeter

03.12.2020, 10:52 Uhr | t-online, BZU

BVB-Trainer Lucien Favre wütend über Elfmeter-Pfiff: "Das ist Theater". Lucien Favre: Der BVB-Trainer war über die Elfmeter-Entscheidung von Schiedsrichter Lahoz alles andere als glücklich. (Quelle: imago images/RHR-Foto)

Lucien Favre: Der BVB-Trainer war über die Elfmeter-Entscheidung von Schiedsrichter Lahoz alles andere als glücklich. (Quelle: RHR-Foto/imago images)

Der BVB ist im Achtelfinale, das Ziel der Gruppenphase ist erreicht. Doch Freude war Trainer Lucien Favre nach dem Spiel nur zum Teil anzumerken. Zu groß war der Ärger über eine umstrittene Entscheidung.

Trotz einer anstrengenden Saison mit vielen Spielen hat sich der BVB souverän für das Achtelfinale der Champions League qualifiziert. Gegen Lazio aus Rom holte Dortmund ein 1:1, ist damit drei Punkte vor dem Gruppendritten FC Brügge, gegen den der BVB den direkten Vergleich gewinnt. Also alles gut in Dortmund? Nicht wirklich. Denn Trainer Lucien Favre war nach dem Spiel etwas gereizt.

Bei Sky merkte man dem Schweizer an, dass ihm einige Dinge zu schaffen machen. Dazu zählte auch der umstrittene Strafstoß für Lazio, der zum Ausgleich führte: "Es ist kein Elfmeter", sagte er und ergänzte: "Es ist heutzutage unglaublich. Das ist Theater, er (Lazio-Stürmer Immobile, Anm. d. Red.) ist im Schwimmbad. Er übertreibt. (...) Am Ende ist das Ergebnis 1:1 und das ist nicht die Wahrheit." Mit dem Begriff "Schwimmbad" spielte Favre darauf an, dass Spieler im englischen Sprachgebrauch keine Schwalben machen, sondern "tauchen" gehen.

"Sowas passiert überall"

Normalerweise ist der 63-Jährige dafür bekannt, auch hitzige Spiele ruhig und nüchtern zu betrachten. Sky-Experte Dietmar Hamann hatte vor dem Spiel gesagt, er werde aus dem BVB nicht schlau. Das gefiel Favre nicht: "Wir hatten einen guten Gegner. Wir müssen immer 3:0 gewinnen, das ist unmöglich."

Ciro Immobile verwandelte den umstrittenen Elfmeter eiskalt. (Quelle: imago images/Mika Volkmann)Ciro Immobile verwandelte den umstrittenen Elfmeter eiskalt. (Quelle: Mika Volkmann/imago images)

Als Sky-Reporter Patrick Wasserziehr das Stichwort Köln fallen ließ, reagierte Favre genervt: "Wir spielen heute Champions League und sie sprechen von Köln. (...) Sowas passiert überall." Damit meinte Favre die Niederlagen von Top-Teams in ihren Ligen. Als Beispiele nannte er Real Madrid und Manchester City, die in der aktuellen Saison ebenfalls mehrmals in der eigenen Liga patzten.

Abschließend forderte Favre: "Wir müssen uns nicht unterschätzen, aber wir müssen auch damit aufhören, uns zu überschätzen." Mit diesen Worten beendete er das Interview vorzeitig.

Auf der Pressekonferenz im Anschluss zeigte er sich etwas versöhnlicher. Die Kritik am Elfmeter blieb. Im Video oben oder hier sehen Sie, was Lucien Favre genau sagte.

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