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Champions League: Bayern-Gala gegen Barca – Nagelsmann-Elf demontiert Katalanen

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Nächste Bayern-Gala gegen Barcelona – Nagelsmann-Elf demontiert Katalanen

15.09.2021, 08:01 Uhr | dd, dpa

Champions League: Bayern-Gala gegen Barca – Nagelsmann-Elf demontiert Katalanen. Lockerer Jubel: Robert Lewandowski feiert seinen Treffer gegen Barcelona. (Quelle: imago images/MIS)

Lockerer Jubel: Robert Lewandowski feiert seinen Treffer gegen Barcelona. (Quelle: MIS/imago images)

Der deutsche Rekordmeister feiert einen Einstand nach Maß und gewinnt das Schlagerspiel deutlich. Dabei dominieren die Münchner die Partie – doch die Tore fallen auf kuriose Art und Weise.

Die nächste Show des FC Bayern im ruhmreichen Camp Nou: Der deutsche Rekordmeister demontierte zum Auftakt in die Gruppenphase der Champions League den FC Barcelona auswärts mit 3:0 (1:0) und feierte damit einen Einstand nach Maß. Thomas Müller (34.) und Robert Lewandowski (56., 85.) trafen zum nie gefährdeten Sieg der Elf von Trainer Julian Nagelsmann, die nach dem 8:2 im Champions-League-Viertelfinale 2020 den nächsten klaren Erfolg gegen Barcelona feiern konnte. "Wenn du hier 3:0 gewinnst zum Auftakt, ist das ein ganz wichtiges Signal", sagte Müller bei Amazon Prime Video.

Müller und Lewandowski sind dabei schon wieder zum Schrecken des FC Barcelona geworden, der ohne Fußballmagier Lionel Messi in Europa nicht mehr mit dem FC Bayern in der Klasse der Titelanwärter kämpft. 13 Monate nach seinem Doppelpack beim furiosen 8:2-Spektakel beim Finalturnier in Lissabon leitete Müller am Dienstag das abgeklärte 3:0 (1:0) des deutschen Rekordmeisters im Camp Nou ein (34.). Nach Müllers abgefälschtem Distanzschuss, gegen den Nationaltorwart Marc-André ter Stegen im Barça-Tor chancenlos war, staubte Torjäger Lewandowski zweimal nach Pfostenschüssen von Youngster Jamal Musiala (56.) und Serge Gnabry (85.) ab.

18. Auftaktsieg in Folge für die Bayern

Müller bejubelte sein siebtes Tor im sechsten Königsklassenspiel gegen den hoch verschuldeten FC Barcelona, der ohne die Fußballkunst des nach 21 Jahren zu Paris Saint-Germain weitergezogenen Weltstars Messi vor 40.000 Zuschauern in der Offensive erschreckend mutlos und uninspiriert auftrat. Das große Barça liegt in Europa am Boden.

Die Bayern legten dagegen beim ersten europäischen Einsatz unter Neu-Coach Julian Nagelsmann mit dem 18. Auftaktsieg in Folge in der Königsklasse sofort den Grundstein für das Weiterkommen in Gruppe E mit Benfica Lissabon und Dynamo Kiew als weiteren Gegnern.

Nagelsmann stand – den am Abend immer noch schwülheißen Temperaturen angepasst – im schlichten Polo-Shirt und nicht im feinen Zwirn am Spielfeldrand. Er sah eine verhaltene Abtastphase beider Teams zu Beginn. Der deutsche Meister kam in seinen weißen Auswärtstrikots nach knapp zehn Minuten zu einer aussichtsreichen Gelegenheit, doch Leroy Sané schoss einen ersten warnenden Freistoß in die Mauer.

Ter Stegen mit Pech beim 0:1

Spektakulär war zunächst nur, wie unspektakulär das Spiel begann. Die Bayern kontrollierten das Geschehen, Barcelona fehlten gänzlich die Überraschungsmomente.

Stand es vor gut einem Jahr nach 31 Minuten bereits 4:1, dauerte es dieses Mal etwas länger, ehe Müller zuschlug. Sané war noch am gut parierenden ter Stegen gescheitert (19.), Musiala abgeblockt worden (27.). Der 18-Jährige war für den angeschlagenen Serge Gnabry in die Startelf gerückt und versuchte wie von Nagelsmann gefordert viel ("Soll zeigen, was in ihm steckt und keinen großen Druck spüren"), brachte seine Sololäufe aber zumindest in der ersten Halbzeit noch nicht zu Ende. Nach 70 Minuten kam Gnabry für Musiala aufs Feld.

Müller probierte es einen Tag nach seinem 32. Geburtstag aus der Ferne, Eric Garcia fälschte mit dem Rücken ebenso unglücklich wie unhaltbar für ter Stegen ab – und Müller feierte sein 49. Tor im 125. Champions-League-Spiel. Insgesamt enttäuschte die Darbietung der Gastgeber. Ihre beste Chance hatten sie bei einem ruhenden Ball.

Nach einem Freistoß von Memphis Depay, der in der einst stolzen und gefürchteten Offensive noch der in Ansätzen Kreativste war, setzte Ronald Araujo einen Kopfball über das Tor (28.). Barcelona trat erstaunlich bieder und farblos auf und musste sich später sogar dezente Pfiffe der eigenen Fans im Camp Nou gefallen lassen.

Der Klassenunterschied setzte sich auch nach dem Seitenwechsel fort. Ter Stegen rettete gegen Sané mit einer starken Fußabwehr (52.), gegen Lewandowskis Abstauber nach Musialas Pfostenschuss war er ohne Chance. Während Manuel Neuer im Tor der Bayern nahezu arbeitslos war, avancierte sein Kontrahent in der deutschen Nationalmannschaft zum besten Spieler der Gastgeber. Ter Stegen verhinderte eine höhere Niederlage – seine Vorderleute jedoch fanden keinen Weg zum Tor.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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