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Rose verliert gegen die Zukunft: Dortmund steht im Halbfinale

Von t-online, sid, np

Aktualisiert am 03.03.2021Lesedauer: 2 Min.
DFB-Pokal: Dortmunds Jadon Sancho (M.) bejubelt sein Tor zum 1:0 mit seinen Mannschaftskollegen.
DFB-Pokal: Dortmunds Jadon Sancho (M.) bejubelt sein Tor zum 1:0 mit seinen Mannschaftskollegen. (Quelle: Federico Gambarini/dpa-bilder)
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Lange Zeit war die Partie zwischen der Borussia aus Dortmund und der aus Mönchengladbach ein Geduldsspiel. Erst nach einer knappen Stunde nahm das Duell Fahrt auf – mit dem besseren Ende für den BVB.

Borussia Dortmund steht im Halbfinale des DFB-Pokals. Die Mannschaft von Trainer Edin Terzic gewann in Gladbach mit 1:0 (0:0) – und machte damit wohl die letzte Titelhoffnung von ihrem zukünftigen Trainer Marco Rose zunichte.

Jadon Sancho erzielte in der 66. Minute den ersten und einzigen Treffer der Partie. Dortmunds Mahmoud Dahoud sah zudem kurz vor Schluss die Gelb-Rote Karte (90.+2). Trotzdem brachte der BVB die knappe Führung über die Zeit und erreichte am Ende verdient die Runde der letzten Vier.

So lief das Spiel zwischen Gladbach und Dortmund

"Es ist für uns und damit auch für mich wichtig", sagte Rose kurz vor dem Anpfiff in der ARD über die besondere Konstellation. Im Gegensatz zum Ligasieg gegen den BVB Ende Januar (4:2) wählte Rose mit seinem 4-2-3-1-System einen etwas offensiveren Ansatz. Dieser Mut wäre beinahe früh belohnt worden. Doch nach einer scharfen Hereingabe von Jonas Hofmann verfehlte Marcus Thuram knapp sein Ziel (2.).

DFB-Pokal: Marco Reus (li.) und Erling Haaland jubeln.
DFB-Pokal: Marco Reus (li.) und Erling Haaland jubeln. (Quelle: Ina Fassbender/imago-images-bilder)
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Drei Minuten später musste Terzic schon reagieren. Raphael Guerreiro humpelte mit einer Muskelverletzung vom Feld, Nationalspieler Nico Schulz ersetzte den Europameister aus Portugal.

In einer intensiven Anfangsphase kamen auch die Gäste schnell zu ihrer ersten Chance. Nach einer verunglückten Kopfball-Abwehr von Thuram verzog Kapitän Marco Reus aus aussichtsreicher Position aber deutlich (9.). Nachdem Lars Stindl BVB-Schlussmann Marwin Hitz, der erneut den Vorzug gegenüber Roman Bürki erhalten hatte, aus der Distanz geprüft hatte (10.), verflachte die Begegnung.

Dortmund im zweiten Durchgang druckvoller

Beide Teams waren um Ordnung in der Defensive bemüht und scheuten das große Risiko. Viele Fouls bremsten zudem den Spielfluss. Die größte Chance der ersten Halbzeit entstand eher zufällig: Nach einem langen Schlag von Mats Hummels verschätzte sich Nico Elvedi, und Erling Haaland tauchte frei vor dem Gladbacher Pokal-Torhüter Tobias Sippel auf. Doch das norwegische Tor-Phänomen vergab kläglich (36.) und schlug fassungslos die Hände über dem Kopf zusammen. Besser machte es Thuram in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit – doch der Franzose stand beim Zuspiel einen Schritt im Abseits.

Die Dortmunder starteten zielstrebiger und druckvoller in den zweiten Durchgang, die Gastgeber hielten mit viel Leidenschaft dagegen. In der 53. Minute jubelte der BVB - Haaland traf nach Vorarbeit von Reus. Doch nach Überprüfung der Videobilder nahm Schiedsrichter Sascha Stegemann den Treffer zurück, Haaland hatte sich durch ein Foul an Ramy Bensebaini einen Vorteil verschafft.

Die Begegnung blieb hektisch, beiden Mannschaften war die Bedeutung anzumerken. Immer wieder leisteten sich beide Teams leichte Ballverluste, Chancen ergaben sich dennoch. Bei einem Gewaltschuss von Bensebaini parierte Hitz bärenstark (59.).

Aus einer Gladbacher Ecke und einem Ballverlust von Florian Neuhaus entstand der Führungstreffer der Gäste. Nach einem sehenswerten Konter über Haaland und Reus landete der Ball bei Sancho, der frei vor Sippel die Nerven behielt. Später scheiterte Haaland freistehend an Sippel, der gut reagierte (82.). Denis Zakaria (87.) vergab drei Minuten vor dem Abpfiff die beste Ausgleichschance.

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