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EM 2024: Krisensitzung – Ukraine wirft Trainer aus Kabine


Newsblog zur Europameisterschaft 2024
Krisensitzung: Ukraine wirft Trainer aus der Kabine

Von t-online
Aktualisiert am 17.06.2024 - 19:07 UhrLesedauer: 30 Min.
Serhij Rebrow: Der EM-Auftakt der Ukraine verlief wohl nicht nach Plan.Vergrößern des BildesSerhij Rebrow: Der EM-Auftakt der Ukraine verlief wohl nicht nach Plan. (Quelle: IMAGO/Maciej Rogowski)
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Die Fußball-Europameisterschaft findet in Deutschland statt. In unserem Newsticker finden Sie alle wichtigen Meldungen rund um das Turnier.

Zum ersten Mal seit der Fußball-WM 2006 rollt der Ball im Rahmen eines internationalen Männerturniers wieder in Deutschland. Mit t-online haben Sie das aktuelle Geschehen jederzeit kompakt im Überblick.

Montag, 17. Juni 2024

Nach überraschender Pleite: Ukraine wirft Trainer aus der Kabine

Nach dem überraschenden Dämpfer zum EM-Auftakt gab es bei der Ukraine offenbar in der Kabine eine Krisensitzung ohne Trainer Serhij Rebrow. Die Mannschaft habe ihn gebeten, sagte Rebrow nach dem 0:3 (0:1) gegen Rumänien, "die Kabine zu verlassen".

Nach der Pleite von München gab es reichlich Gesprächsbedarf. "So ein Ergebnis hat niemand erwartet. Wir hatten viel Ballbesitz, aber konnten keine Chancen kreieren. Das hat sich gerächt", monierte Rebrow und blickte umgehend auf das Spiel am Freitag in Düsseldorf gegen die Slowakei: "Wir haben ein schwieriges Spiel vor uns. Wir müssen uns auf das Hier und Jetzt konzentrieren. Wir müssen uns ernsthaft steigern und das alles vergessen."

Nach der Partie hatte sich das Team um die Stars Mychajlo Mudryk und Oleksandr Sintschenko bei den Fans entschuldigt. "Die Spieler haben gemerkt", so Rebrow, "dass es zu wenig war. Wir sind eine große, starke Nation, die gerade ihr Land verteidigt. Aber die Spieler haben das nicht gezeigt."

Nach Horror-Foul: Schotte für den Rest der Vorrunde gesperrt

Für den schottischen Verteidiger Ryan Porteous ist die EM nach seiner Roten Karte im Auftaktspiel gegen Deutschland (1:5) womöglich schon beendet. Die Uefa sperrte den 25-Jährigen vom FC Watford nach seinem Foul gegen DFB-Kapitän İlkay Gündoğan kurz vor der Pause, das auch den Foulelfmeter zum 0:3 nach sich zog, für zwei Spiele.

Damit fehlt Porteous sicher in den beiden verbleibenden Gruppenspielen gegen die Schweiz am Mittwoch in Köln und gegen Ungarn am Sonntag in Stuttgart. Er könnte nur im Falle eines Weiterkommens der Schotten in die K.-o.-Phase nochmal zum Einsatz kommen.

Engländer erinnern mit Lied an NS-Zeit – Polizei sorgt sich

England und Deutschland sind seit langer Zeit sportliche Rivalen. Während die Fans der "Three Lions" ihr Team bedingungslos unterstützen, bereitet ein Gesang den deutschen Behörden große Sorgen. Es handelt sich dabei um das Lied "Ten German Bombers".

Peter Both, Leiter der Polizei Gelsenkirchen, sagte: "Wenn sie ein solches Lied singen, kann ich es nicht ändern. Es ist in Deutschland nicht strafbar. Ich hoffe, dass alle anderen friedlichen und gesetzestreuen Fans zu ihnen sagen: 'Hört auf damit'." Both hofft zudem, dass die englischen Fans in dieser Hinsicht "keine Dummköpfe" sind.

"Ten German Bombers" ist eine Abwandlung des Kinderliedes "Ten Green Bottles". Der Fan-Gesang allerdings verspottet die deutschen Verluste während des Zweiten Weltkriegs und erinnert an die Bombardierungen im Krieg.

Hornissen attackieren englische Moderatoren

Das Moderatoren-Team der BBC hatte während des ersten EM-Spiels der englischen Nationalelf gegen Serbien (1:0) mit unliebsamen Begegnungen zu kämpfen. Im Studio vor dem Brandenburger Tor in Berlin wurde die Crew gleich mehrfach unangenehm überrascht. Zuerst störten Fans vor dem Studio die Übertragung, die die Experten dazu aufforderten, die Glasfront-Fenster zu putzen, damit sie die Live-Übertragung besser verfolgen könnten.

Und dann wurde es sogar ein wenig gefährlich. Das Team wurde nämlich von Insekten angegriffen. Moderator Gary Lineker sagte nach der ersten Halbzeit: "Wir freuen uns sehr auf die zweite Hälfte. Wir wurden hier eben von großen Hornissen attackiert!" Zu den England-Experten im Studio gehörten neben Lineker auch Michael Richards, Rio Ferdinand, Cesc Fàbregas und Michael Richards. Gestochen wurde aber zum Glück niemand.

Tschechien-Kapitän bereit für Ronaldo und Portugal

Tschechien kann beim EM-Auftakt gegen Mitfavorit Portugal auch mit Kapitän Tomáš Souček planen. Der 29 Jahre alte Mittelfeldspieler vom Premier-League-Klub West Ham United hatte sich bei der Ankunft in Deutschland nicht gut gefühlt. "Ich muss mich bei allen bedanken. Ich habe heute trainiert, ich fühle mich wohl und ich hoffe, dass das morgen auch so sein wird", sagte Souček am Montag bei einer Pressekonferenz in Leipzig.

Vor der Partie an diesem Dienstag (ab 21 Uhr im Liveticker bei t-online) erklärte er Portugal noch einmal zum klaren Favoriten in der Gruppe und zum Titelkandidaten beim gesamten Turnier. Es gebe aber immer eine Chance zu gewinnen im Fußball, selbst wenn man die schlechteste Mannschaft sei. Das Prädikat wollen die Tschechen und Bundesliga-Profi Patrik Schick vom Doublesieger Bayer 04 Leverkusen aber freilich nicht bekommen.

Sorgen um EM-Star: "Vielleicht ist er schwerer verletzt"

Die serbische Nationalmannschaft sorgt sich um den früheren Frankfurter Filip Kostić. Serbiens Trainer Dragan Stojković sagte nach der 0:1-Niederlage seines Teams gegen England: "Vielleicht ist er schwerer verletzt. Er hat Schmerzen gespürt im Außenbereich des Knies."

Der 31 Jahre alte Filip Kostić war schon in der 43. Minute ausgewechselt worden. "Er hat Eis auf seinem Knie", sagte Stojković. Am Montag soll der Außenbahnspieler von Juventus Turin medizinische Tests machen.


Verwendete Quellen
  • Eigene Recherche
  • Nachrichtenagenturen dpa, SID
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