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EM 2024: Ukraine holt ersten Sieg gegen Slowakei | So lief das Spiel


EM-Spiel gegen die Slowakei
Dank starker zweiter Hälfte: Ukraine holt ersten Sieg

Von t-online, dpa
Aktualisiert am 21.06.2024Lesedauer: 2 Min.
urn:newsml:dpa.com:20090101:240621-911-016625Vergrößern des BildesOlexander Sintschenko: Der Ukrainer ließ seinen Emotionen nach dem Sieg im zweiten EM-Gruppenspiel freien Lauf. (Quelle: Marius Becker)
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Die Ukrainer haben sich nach dem deutlichen 0:3 zum EM-Start gegen Rumänien rehabilitiert. Gegen die Slowakei gewannen sie knapp.

Die ukrainische Fußball-Nationalmannschaft darf sich weiterhin Hoffnungen auf den Einzug ins Achtelfinale der Europameisterschaft machen. Im zweiten Vorrundenspiel gegen die Slowakei gewann das Team von Trainer Serhij Rebrov in Düsseldorf mit 2:1 (0:1).

Für das Nationalteam des vom russischen Angriffskrieg gebeutelten Landes drehten Mykola Schaparenko (54. Minute) und Roman Jaremtschuk (80.) die Partie. Ivan Schranz (17.) hatte die Slowakei zuvor in Führung geschossen.

Pl.MannschaftSp.SUNToreDiff.Pkt.Form
1
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Rumänien
31114:3+14
2
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Belgien
31112:1+14
3
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Slowakei
31113:304
4
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Ukraine
31112:4-24

Der Stürmer von Slavia Prag hatte schon beim 1:0 zum Auftakt gegen Belgien getroffen. Beide Teams sind nach zwei Spielen nun punktgleich. Die Ukraine hatte das erste Spiel 0:3 gegen Rumänien verloren.

Als Reaktion darauf nahm Trainer Serhij Rebrow vier personelle Wechsel in der Startelf vor und unter anderem Real Madrids Andrij Lunin aus dem Tor. Dafür stand Anatolij Trubin von Benfica Lissabon zwischen den Pfosten.

So lief das Spiel

Trubin brillierte früh gegen Lukáš Haraslín (10.) nach dessen feiner Einzelaktion und Schranz, der nur Sekunden später per Volleyabnahme scheiterte. Der Benfica-Keeper parierte auch einen Freistoß von Dávid Hancko (17.) noch stark, war kurz darauf bei der nächsten Chance der Slowaken aber machtlos. Schranz, der schon den 1:0-Siegtreffer im ersten Spiel gegen Belgien erzielt hatte, traf per Kopf, weil Ukraines größter Star im EM-Team, Olexander Sintschenko vom FC Arsenal, einen üblen Stellungsfehler fabrizierte.

Auch in ihrem zweiten EM-Spiel wirkte die Ukraine zunächst lange verunsichert. Sintschenko hatte erst am Vortag bekannt, dass das Team unter der Situation in der Heimat leide und mit den Gedanken teilweise woanders sei. Nach der Schlappe gegen Rumänien hatte Rebrow versucht, sein Team möglichst kompakt einzustellen. Die eng zusammenstehenden zwei Viererketten in der Defensive wurden jedoch immer wieder recht einfach durchdrungen.

Erst nach rund einer halben Stunde zeigte die Ukraine auch in der Offensive ihr Potenzial, blieb im Abschluss aber glücklos und agierte oft zu umständlich. Olexander Tymtschyk setzte den Ball bei der bis dahin größten Möglichkeit an den Pfosten (34.). Bis zur Pause war die Ukraine nun spielbestimmend und drückte auf den Ausgleich.

Der fiel erst nach der Pause, war inzwischen auch verdient. Die Ukraine blieb zwar defensiv anfällig, war mit ihren flinken Vorstößen aber stets gefährlich. Dynamo Kiews Schaparenko verwertete schließlich frei stehend im Strafraum eine Hereingabe von Sintschenko. Das erste EM-Tor der Ukraine wurde lautstark von den tausenden ukrainischen Fans im Stadion – darunter auch Verbandspräsident Andrij Schewtschenko – bejubelt.

Im Vorfeld des Turniers hatte unter anderem auch Schewtschenko betont, wie wichtig ein gutes EM-Abschneiden des Nationalteams für die Moral der Menschen in der Heimat sei.

Nach dem Ausgleich blieben die Ukrainer dran und drängten auf den Sieg, den sie sich mit einer Energieleistung und einem feinen Tor auch verdienten. Der beim FC Valencia angestellte Jaremtschuk nahm einen lang geschlagenen Ball elegant an und spitzelte diesen mit dem zweiten Kontakt an Martin Dúbravka im slowakischen Gehäuse vorbei.

Verwendete Quellen
  • Eigene Beobachtung
  • Mit Material der Nachrichtenagentur dpa
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