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EM 2016: Scharfe Kritik an England-Trainer Roy Hodgson

"Alles andere ist nur Gelaber"  

Gruppensieg verpasst: Scharfe Kritik an Hodgson

21.06.2016, 09:06 Uhr | dpa, sid, t-online.de

EM 2016: Scharfe Kritik an England-Trainer Roy Hodgson. Die Taktik von Trainer Roy Hodgson ist nicht aufgegangen.  (Quelle: Reuters)

Die Taktik von Trainer Roy Hodgson ist nicht aufgegangen. (Quelle: Reuters)

Gut gespielt, viele Chancen gehabt - aber am Ende nur 0:0 gegen die Slowakei. England hat den Gruppensieg bei der EM verpasst. Nun steht vor allem Trainer Roy Hodgson wegen seiner missglückten Rotation in der Kritik.

"Wenn ein Trainer sechs Spieler austauscht, ist die einzige Rechtfertigung das Ergebnis. Und Roy Hodgson hat das nicht erreicht", schrieb die "Daily Mail": "Er hat es für England sehr schwer gemacht, über das Viertelfinale hinauszukommen. Und das ist sein Job. Alles andere ist nur Gelaber."

Ein Sextett hatte Hodgson im Vergleich zu den vorigen Gruppenspielen ausgetauscht und verzichtete dabei überraschend zunächst auch auf Wayne Rooney. Der später eingewechselte Kapitän konnte gegen defensiv orientierte Slowaken dann nicht mehr den Sieg bringen. "England führungslos ohne Rooney, als Hodgson es vermasselt", titelte die "Times".

Erneut schlechte Chancenverwertung

Wie schon beim 1:1 gegen Russland und beim glücklichen 2:1 über Wales in letzter Minute waren die Three Lions das dominierende Team. Sie machten aber zu wenig - genauer gesagt, diesmal gar nichts - aus ihren Möglichkeiten.

Hodgson verzichtete aufs Schönreden und sagte: "Es ist sehr enttäuschend, dass wir viele Chancen hatten, aber keine verwandeln konnten. Es ist frustrierend."

Als Gruppenzweiter geht England zwar zunächst frühen K.o.-Duellen mit Hochkarätern wie Deutschland oder Spanien aus dem Weg. Nach dem bevorstehenden Achtelfinale gegen Portugal, Ungarn, Island oder Österreich am kommenden Montag in Nizza wäre allerdings Gastgeber Frankreich der wahrscheinlichste Kontrahent in der Runde der besten Acht.

"Hodgsons Lotteriespiel geht nach hinten los", schrieb der Telegraph". Und mit Blick auf Platz zwei hinter Wales titelten "Telegraph", "Sun" und "Mirror" wortgleich: "Zweitklassig".

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