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Italien dĂŒpiert EM-Titelverteidiger Spanien

Von sid, t-online
Aktualisiert am 28.06.2016Lesedauer: 2 Min.
Giorgio Chiellinis (Mitte) Tor bringt Italien ins Viertelfinale.
Giorgio Chiellinis (Mitte) Tor bringt Italien ins Viertelfinale. (Quelle: /dpa-bilder)
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Der Titelverteidiger ist raus, und Deutschland kennt seinen Viertelfinal-Gegner bei der EM 2016. Italien hat Spanien im Achtelfinal-Vergleich durch einen 2:0 (1:0)-Erfolg entthront und fordert am kommenden Samstag (21 Uhr, Bordeaux) in der Runde der besten Acht das DFB-Team heraus.

Überraschend mutig und offensiv schaltete die Squadra Azzurra das gefĂŒrchtete Passspiel des Titelverteidigers aus - sie gewann das Achtelfinale der Giganten dank einer taktischen Meisterleistung. Der Traum der hilflosen Spanier vom EM-Hattrick platzte zwei Jahre nach dem WM-Debakel brutal.


EM 2016: Die besten Fotos von den Achtelfinal-Begegnungen am Montag

#SPEXIT fĂŒr den Titelverteidiger? Italienische Tifosi mit einem klaren "Votum" vor dem Klassiker Italien gegen Spanien.
Nachdenklich: FĂŒr Italiens Antonio Conte wĂŒrde eine Niederlage seinem Abschiedsspiel als Coach der Squadra Azzurra gleichkommen. Nach der EM ĂŒbernimmt der 46-JĂ€hrige den FC Chelsea.
+18

Gegen Deutschland werden die Italiener kaum weniger selbstbewusst auftreten: Sie haben von acht Turnierspielen gegen die DFB-Auswahl keines verloren, zuletzt siegten sie im EM-Halbfinale 2012 mit 2:1.

Dank an Buffon

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Die nĂ€chste Chance, den Deutschen eins auszuwischen, bietet sich durch die Tore von Giorgio Chiellini (33.) nach einem Torwartfehler von David De Gea und Graziano PellĂš (90.+1). Italien nahm dadurch auch Revanche fĂŒr das ohne jede Chance verlorene EM-Finale 2012 (0:4).

Allerdings konnten sich die Italiener in der Schlussphase auch bei ihrem TorhĂŒter Gianluigi Buffon bedanken. Er parierte gegen die anstĂŒrmenden Spanier mehrfach großartig.

Titelverteidiger wirkt planlos

Spanien wurde nach dem Anpfiff vor 76.125 Zuschauern in St. Denis erst einmal ĂŒberrascht - von einer erstaunlich aktiven Squadra, die auch gleich die erste gute Chance besaß: De Gea wehrte einen Kopfball des frĂŒheren TurniertĂ€nzers PellĂš gerade noch ab (8.). PellĂš wurde regelmĂ€ĂŸig aus dem Zentrum von Daniele De Rossi mit langen PĂ€ssen angespielt, ein einfaches, aber Ă€ußerst probates Mittel, das den Spaniern gar nicht behagte.

Der Titelverteidiger wirkte planlos, die Italiener dagegen taten, was sie am Besten können: humorlos verteidigen und schnörkellos angreifen. Das sah Ă€ußerst souverĂ€n aus und wurde nach einer halben Stunde belohnt. FĂŒnf Minuten, nachdem Sergio Ramos fast ein Eigentor fabriziert hĂ€tte, konnte De Gea einen Freistoß von Eder nicht festhalten. Emanuele Giaccherini blieb beim Nachschussversuch noch hĂ€ngen, Chiellini schob ein.

Das 1:0 zur Pause fast schon zu wenig

Was fĂŒr ein Schock fĂŒr Spanien: Der erste Gegentreffer in einem K.o.-Spiel seit der Achtelfinal-Niederlage bei der WM 2006 gegen Frankreich (1:3) schien die Mannschaft zu lĂ€hmen. Den simplen Spielzug 2De Rossi auf PellĂš verteidigte der entthronte Europameister nicht mal im Ansatz mit Konsequenz. Die Italiener, Ă€lteste Mannschaft dieser EM, wirkten frischer, spritziger und entschlossener.

Das 1:0 zur Pause war daher fast noch zu wenig, De Gea verhinderte Sekunden vor dem Abpfiff der ersten Halbzeit einen weiteren Treffer durch Giaccherini.

De Gea muss retten

Spanien bĂ€umte sich erst nach der Pause auf. Alvaro Morata (49.) bekam eine gute Chance, der Angreifer von Juventus Turin köpfte den Ball hart, aber direkt in die Arme seines Vereinskollegen Buffon. Kurz danach wĂ€re es fast schon aus gewesen, als De Gea im Eins-gegen-Eins gegen den heranstĂŒrmenden Eder retten musste (55.).

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Nochmal sieben Minuten spĂ€ter herrschte völlige Konfusion im spanischen Strafraum, aber kein Italiener war da, um den Ball ins Tor zu schießen. Dann warf Spanien noch einmal alles nach vorne - vergeblich. Zumal PellĂš letzte Zweifel beseitigte.

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