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Leipzig triumphiert in Bergamo – und kommt weiter

Von t-online, KS

Aktualisiert am 14.04.2022Lesedauer: 2 Min.
Christopher Nkunku: Der Franzose traf doppelt fĂŒr die Leipziger.
Christopher Nkunku: Der Franzose traf doppelt fĂŒr die Leipziger. (Quelle: ZUMA Press/imago-images-bilder)
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RB Leipzig hat das Halbfinale der Europa League erreicht. Die Sachsen konnten gegen die offensivstarken Italiener aus Bergamo gegenhalten und riesige RĂ€ume nutzen. Am Ende wurde es aber nochmal dramatisch.

Zumindest in der Europa League hat es ein deutsches Team unter die besten vier Teams geschafft: Im hektischen Viertelfinal-RĂŒckspiel trotzte RB Leipzig dem lange Zeit ĂŒberlegenen Atalanta Bergamo ein cleveres 2:0 ab. Damit stehen die Sachsen im Halbfinale (Hinspiel 1:1) und treffen dort auf den Sieger des Duells Glasgow Rangers gegen Sporting Braga, was um 21 Uhr entschieden wird. Matchwinner wurde Christopher Nkunku, der doppelt traf (18. und 87. Minute).

So lief das Spiel

Domenico Tedesco, Trainer der Leipziger, nahm im Gegensatz zum Hinspiel eine VerĂ€nderung vor: Lukas Klostermann saß vorerst nur auf der Bank. FĂŒr ihn startete Mohamed Simakan in der defensiven Dreierkette. Direkt nach Anpfiff der Partie setzte die Heimmannschaft aus Bergamo ein Zeichen: Mit einem offensiven Drang wollten die Italiener frĂŒh in FĂŒhrung gehen. Doch noch waren die AbschlĂŒsse zu ungefĂ€hrlich.

Konrad Laimer (l.) versucht, den Ball unter Kontrolle zu bekommen.
Konrad Laimer (l.) versucht, den Ball unter Kontrolle zu bekommen. (Quelle: Daniele Mascolo/Reuters-bilder)
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Bergamo stand hoch und bot den Sachsen damit große RĂ€ume – die blieben jedoch ohne nennenswerte Chance in der Anfangsviertelstunde. Es dauerte bis in die 18. Minute, als Laimer mit einem langen Ball aus der eigenen HĂ€lfte geschickt wurde und sich bis zum gegnerischen Torwart Musso durchsetzte. Er legte quer auf Nkunku ab, der den Ball zum 1:0 einschob.

Leipzig war fortan besser in der Partie und nutzte die RĂ€ume der hochstehenden Italiener. Kurz vor der Pause zog Bergamo noch einmal das Tempo an, blieb aber ohne Torabschluss. Auch RB meldete sich durch Angelino: Der Spanier flankte den Ball auf Silva, der den Ball in die Mitte köpfte – jedoch war kein Leipziger mitgegangen (40.).

Der zweite Durchgang der Partie startete wild: In der 51. Minute bekam Bergamo einen Freistoß aus 17 Metern, der anschließend fĂŒr Aufregung sorgte. Ein vermeintliches Handspiel des Leipzigers Olmo fĂŒhrte zu Protesten der Atalanta-Spieler. Doch das Schiedsrichtergespann entschied sich mithilfe des Videobeweises dagegen. Aufatmen fĂŒr RB.

Die Offensive um Nkunku und Laimer drehte nochmal auf: Kurz nach dem Freistoß schob Nkunku den Ball von links in den Sechzehner. Torwart Musso verschĂ€tzte sich und der Ball landete vor den FĂŒĂŸen Laimers. Dieser verpasste knapp das 2:0 (55.). Wenig spĂ€ter scheiterte auch Nkunku vor dem Tor. Der Offensivakteur setzte sich wieder links mit einer KörpertĂ€uschung durch und wollte den Ball in das kurze Eck schießen. Doch Musso parierte bĂ€renstark mit seiner Schulter (68.).

In der Schlussphase warf Bergamo nochmal alles nach vorne. Die Italiener scheiterten aber an der Leipziger Defensive. Per Strafstoß besorgte Nkunku noch das 2:0.

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