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WM-Kader: Die Torhüterposition könnte zum Problem werden

Eine Kolumne von Inka Grings

14.05.2019Lesedauer: 3 Min.
Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg nominierte den Kader für die WM in Frankreich.
Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg nominierte den Kader für die WM in Frankreich. (Quelle: imago/dpa/imago-images-bilder)
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2005 und 2009 gewann Inka Grings mit den DFB-Frauen die Europameisterschaft. In ihrer Kolumne für t-online.de spricht die Trainerin des SV Straelen über die Chancen der Nationalmannschaft bei der WM in Frankreich.

Die Entscheidung ist gefallen, Martina Voss-Tecklenburg hat ihren Kader für die WM in Frankreich bekanntgegeben. Herausgekommen ist dabei ein Mix aus erfahrenen Spielerinnen wie Alexandra Popp (28 Jahre, VfL Wolfsburg) und Dzsenifer Marozsan (27, Olympique Lyon) sowie jungen, eher unbekannten Spielerinnen, der sehr interessant ist und der für das Turnier der Schlüssel zum Erfolg sein kann.

Die 18-jährige Stürmerin Klara Bühl oder auch Verteidigern Giulia Gwinn (19, beide vom SC Freiburg) haben in den bisherigen Testspielen gezeigt, wie unbefangen sie sind und dass sie durchaus eine Waffe sein können.

Das Mittelfeld ist Trumpf

Die große Stärke des Kaders ist, meiner Ansicht nach, aber das Mittelfeld. Die Spielerinnen um Kapitänin Alexandra Popp sind laufstark, extrem spielintelligent und vielfältig einsetzbar – das ist eine Qualität, die auf hohem Niveau entscheidend sein kann. Die Bundestrainerin kann aus diesem Mannschaftsteil extrem viel herausholen.

Ein anderer könnte Voss-Tecklenburg allerdings Bauchschmerzen bereiten: Die Torhüterposition. Keeperin Almut Schult ist von ihren Qualitäten her zwar unumstritten und die Bundestrainerin erwartet von ihr, dass sie mit all ihrer langjährigen internationalen Erfahrung vorangeht. Auf der anderen Seite hat Schult in den vergangenen Monaten einige Unsicherheiten gezeigt und konnte keine Konstanz in ihr Spiel reinbringen.

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Bei Turnieren muss man grundsätzlich nach Sicherheit aufstellen, und Schult war trotz ihrer Verletzung – wie auch Manuel Neuer bei den Herren – die Nummer Eins im DFB-Team. Aber mit Merle Frohms klopft eine junge Torhüterin an und macht Druck. Es wird spannend zu sehen sein, ob sie sich bis zum Turnierbeginn stabilisieren kann.

Die WM-Chancen der Nationalmannschaft

Japan, Frankreich, USA – diese Nationen werden immer genannt, wenn es darum geht, Favoriten für ein Turnier zu benennen. Frankreich, England und Spanien sind alles Länder, die sich auch in ihren nationalen Ligen extrem weiterentwickelt haben. Es wird eine sehr interessante Weltmeisterschaft, in der möglicherweise auch ein Favorit frühzeitig ausscheidet.

Doch wie stehen die Chancen der DFB-Frauen? Mit Deutschland muss man bei Turnieren immer rechnen. In den ersten drei Spielen unter Voss-Tecklenburg gegen Frankreich, Schweden und Japan konnte man schon positive Veränderungen sehen. Die Mannschaft spielt deutlich aktiver und laufstärker, ist mutig, frisch und frech. Diesen aggressiven Spielstil favorisiert die Mannschaft – und kann darüber etwaige spielerische Schwächen/Defizite wettmachen.

Über die Mannschaft zum Erfolg

Und auch, wenn das Team aus herausragenden individuellen Spielerinnen besteht, glaube ich, dass sie – wie schon die Herren 2014 – über die Mannschaft zum Erfolg kommen müssen. Ob eher die jungen oder dann doch die älteren, erfahrenen Spielerinnen herausragen, wird erst einmal abzuwarten sein.

Wenn die Mannschaft es schafft, ihren Spielstil beizubehalten und das umzusetzen, was die Trainerin ihr auch taktisch vorgibt – und sich dann auch noch keine Spielerin verletzt – dann traue ich dem Team bei der WM in Frankreich alles zu.

Inka Grings ist mehrfache Bundesliga-Torschützenkönigin, dreimalige Fußballerin des Jahres sowie zweimalige Europameisterin mit der Nationalmannschaft. Für t-online.de schreibt sie während der Frauen-WM in Frankreich über die deutsche Nationalmannschaft.

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