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  • Frauen-WM 2019: Deutschland siegt 4:0 gegen Südafrika – Achtelfinale!


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DFB-Frauen stürmen als Gruppensieger ins Achtelfinale

Von t-online, sid
Aktualisiert am 18.06.2019Lesedauer: 2 Min.
Alexandra Popp: Die Kapitänin glänzte gegen Südafrika auch als Torschützin.
Alexandra Popp: Die Kapitänin glänzte gegen Südafrika auch als Torschützin. (Quelle: Eric Gaillard/Reuters-bilder)
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Nächster Erfolg ohne Gegentor: Die DFB-Frauen beenden die Vorrunde bei der WM mit einer makellosen Bilanz – und lassen Außenseiter Südafrika zum Abschluss keine Chance.

Die deutschen Fußballerinnen sind den eigenen Ansprüchen endlich gerecht geworden und haben den WM-Gruppensieg trotz ihrer notorischen Abschlussschwäche mühelos klargemacht. Nach der spielerischen Magerkost bei den 1:0-Siegen gegen China und Spanien holte sich der zweimalige Weltmeister durch das deutliche 4:0 (3:0) gegen WM-Neuling Südafrika Selbstvertrauen für das Achtelfinale.


Frauen-WM: Eine DFB-Spielern verdient sich gegen Südafrika die Bestnote

Almuth Schult: Auch in ihrem dritten WM-Spiel war Almuth Schult der sichere Rückhalt der deutschen Mannschaft. Doch wie schon gegen Spanien und Südafrika bekam die Wolfsburgerin kaum Schüsse direkt auf ihr Tor und musste dementsprechend selten eingreifen. In der 74. dann aber doch gefordert, parierte sie glänzend gegen Kgatlana. Note 3
Giulia Gwinn: Startete heute erstmals nicht zuerst im Mittelfeld, sondern gleich in der Abwehr. Überzeugte mit ihrer Zweikampfstärke, war in der Defensive allerdings kaum gefordert und schaltete sich mehr in der Offensive ein. Schöne Flanke auf Popp beim 3:0. Note 3
+12

Melanie Leupolz (14.), Sara Däbritz (29.), Alexandra Popp (40.) und Lina Magull (59.) trafen für die Mannschaft von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg. Der Olympiasieger, der dank des Gruppensieges dem Titelverteidiger und Topfavoriten aus den USA zunächst aus dem Weg geht, trifft beim Auftakt in die K.o.-Runde am Samstag in Grenoble (17.30 Uhr/ZDF, DAZN und im Liveticker auf t-online.de) auf einen Gruppendritten (aus A, C oder D).

Maroszan wird weiter fehlen

Voss-Tecklenburg hatte im Vergleich zum Spanien-Spiel drei Veränderungen in der Startformation vorgenommen. Magull, Melanie Leupolz und Klara Bühl spielten bei hochsommerlichen Temperaturen in Montpellier für Lena Goeßling, Kathrin Hendrich und Lena Oberdorf.

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Wie schon zuletzt musste die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) ohne Spielmacherin Dzsenifer Marozsan (Zehenbruch) auskommen. Laut Voss-Tecklenburg macht die 27-Jährige erste Fortschritte, das Achtelfinale kommt für Marozsan aber noch zu früh.

Mangelhafte Chancenverwertung

Vor 15.502 Zuschauern waren die Deutschen im ersten Duell mit "Banyana Banyana" schon in der 3. Minute der Führung nahe. Spielführerin Popp konnte aber nicht vollstrecken. Der Rekord-Europameister, der sich bei der Endrunde für Olympia 2020 in Tokio qualifizieren will, bestimmte auch im Anschluss das Geschehen. Leupolz belohnte das Team nach einer Ecke von Verena Schweers per Kopf für die Bemühungen.

Lina Magull erzielt das vierte Tor aus kurzer Distanz: Das DFB-Team ließ viele weitere Chancen ungenutzt.
Lina Magull erzielt das vierte Tor aus kurzer Distanz: Das DFB-Team ließ viele weitere Chancen ungenutzt. (Quelle: PA Images/imago-images-bilder)

Popp hätte in der 16. Minute erhöhen müssen, traf aber das leere Tor nicht. Däbritz machte es nach einer knappen halben Stunde in einer ähnlichen Situation besser. Danach vergaben die Deutschen zum großen Ärger ihrer Trainerin an der Seitenlinie zahlreiche Großchancen, bevor Popp das Ergebnis per Kopf gegen die überforderten Afrikanerinnen in die Höhe schraubte.

Magull sticht positiv heraus

Zu Beginn des zweiten Durchgangs änderte sich nichts am Spielverlauf. Das vierte Tor lag in der Luft, Leupolz hätte es per Kopf fast gemacht (55.). Die Südafrikanerinnen wussten sich oft nur mit Fouls zu helfen. Nach einem Freistoß staubte Magull ab. Schon zuvor war Magull positiv aufgefallen, die 24-Jährige belebte spürbar das Spiel der Deutschen.


Nach einer guten Stunde ließ es die Elf von Voss-Tecklenburg ruhiger angehen, dennoch offenbarte die schwache Abwehr Südafrikas immer wieder Lücken. Die mangelhafte Chancenverwertung blieb ein Thema. Eine Viertelstunde vor Schluss hätte das halbe Dutzend längst voll sein müssen – auch wenn Torhüterin Almuth Schult in der 74. Minute zum ersten Mal gegen Thembi Kgatlana gefordert war.

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