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RB Leipzigs Timo Werner vor DFB-Debüt: "Schwer zu sagen, wie Fans reagieren"

Timo Werner vor DFB-Debüt  

"Schwer zu sagen, wie die Fans auf mich reagieren"

19.03.2017, 11:07 Uhr | dpa, sid, cwe, t-online.de

RB Leipzigs Timo Werner vor DFB-Debüt: "Schwer zu sagen, wie Fans reagieren". Timo Werner von RB Leipzig steht vor seinem DFB-Debüt. (Quelle: dpa)

Timo Werner von RB Leipzig steht vor seinem DFB-Debüt. (Quelle: dpa)

Timo Werner will sich vor seinem möglichen DFB-Debüt in Dortmund nicht durch mögliche Proteste von Fans gegen RB Leipzig verunsichern lassen. Sollte es dazu kommen, werde er dies auch kaum wahrnehmen, wie er jetzt der "Welt am Sonntag" ("WamS") sagte.

"Es ist schwer zu sagen, wie die Fans in Dortmund auf mich reagieren werden", sagte der 21 Jahre alte Stürmer dem Blatt. "Ich weiß nicht, ob jetzt der perfekte Zeitpunkt ist, aber ich muss damit umgehen; egal, was passiert. Wenn ich auf dem Feld bin, konzentriere ich mich auf das Spiel und bin vermutlich so nervös, dass ich alles andere ausblende."

Werner selbst fehlte beim Auswärtsspiel, als es im Signal Iduna Park Schmähplakate und -gesänge der Heimfans gegen die Leipziger gab. Der Torjäger wurde von Bundestrainer Joachim Löw für den Test gegen England am Mittwoch in Dortmund und für das WM-Qualifikationsspiel vier Tage später in Aserbaidschan erstmals in den Kader der DFB-Auswahl berufen.

Werner äußerte öffentlich keine Präferenz, ob er im Sommer lieber beim Confederations Cup in Russland mit dem A-Team oder der U21-EM in Polen auflaufen würde. "Ich würde mich über beides freuen", sagte der Angreifer, der mit 14 Treffern derzeit bester deutscher Torjäger in der Bundesliga ist.

Genug für Schwalbe gebüßt

Werner hofft zudem auf ein Ende der anhaltenden Negativreaktionen auf seine Schwalbe aus dem vergangenen Winter. "Ich habe ja schon mehrfach mitgeteilt, dass ich damals einen Fehler gemacht habe. Ich finde, dass man damit auch nicht allzu hysterisch umgehen sollte", sagte er der "WamS".

Seinen Weg in den Weltmeister-Kader von Bundestrainer Joachim Löw führt der 21-Jährige auf seinen Wechsel im vergangenen Sommer vom Erstliga-Absteiger VfB Stuttgart zu den Sachsen zurück: Leipzig sei für ihn "ein Glücksfall", unter Trainer Ralph Hasenhüttl habe er "den Abschluss wiedergefunden".

Als wichtigste Lektion der zuvor schweren Zeit in Stuttgart, wo er "die negative Seite des Fußballs bereits miterlebt" habe und "als Chancentod hingestellt wurde", hat der Schwabe "das Durchhaltevermögen" gelernt.

Timo Werner will in Leipzig bleiben

Offenbar wegen des stimmigen Gesamtgefüges bei seinem Klub erteilte Werner etwaigen Interessenten aus dem Ausland mit mehr als den branchenüblich gewordenen Lippenbekenntnissen eine Absage. Zuletzt kursierten Spekulationen über ein Angebot von Teammanager Jürgen Klopp vom englischen Topklubs FC Liverpool.

"Ich möchte gemeinsam mit dem Verein weiter wachsen, mich entwickeln. Ich bin ja auch erst 21 und werde sicherlich noch die eine oder andere Saison spielen." Sein Erfolgsrezept besteht abgesehen vom Training auch aus zwei bewussten Verzichten: "Ich habe in meinem Leben noch keinen Tropfen Alkohol getrunken", betonte der pfeilschnelle Angreifer.

Zugleich offenbart er auch eine rigorose Ignoranz gegenüber der Berichterstattung in den Medien: "Als es in Stuttgart nicht lief, habe ich keine Nachrichten gelesen. Und so mache ich es auch jetzt, wo ich mehr gelobt werde. Es wäre aus meiner Sicht falsch, das jetzt zu ändern und sich abfeiern zu lassen. Entweder man liest alles, oder man macht es wie ich und blendet das vollkommen aus."

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